Archiv der Kategorie: Rezensionen

Das Liebesverbot

Was in Bayreuth verboten bleibt Am Teatro Real versucht man sich an Richard Wagners Jugendsünde „Das Liebesverbot“. Regisseur Kasper Holten gelang eine ironisierende Ehrenrettung des Werks. Für eine Aufführung bei seinen Bayreuther Festspielen hat Richard Wagner seine frühe Opera buffa „Das Liebesverbot“ nicht vorgesehen. Wie der Musiktheater-Erstl...

 

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Clemencic. Agricola.

Elegante, sinnliche Spätgotik René Clemencic beschwor mit seinen Getreuen die melodische Schönheit der Musik von Alexander Agricola, um dessen Gunst einst Könige und Fürsten buhlten. Kenner fragen sich manchmal, ob es wirklich die glanzvollen großen Stargastspiele sind, die dem Musikleben einer Stadt seine wahre Bedeutung verleihen. Daß die besten ...

 

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Clemencic

Zeitreise im Musikverein Beim Clemencic Consort erfahren wir, worum Herrscher im 15. Jahrhundert sich am liebsten gezankt haben: um gute Kapellmeister. Übermorgen ist es wieder so weit: René Clemencic, der ein paar Tage später seinen 88. Geburtstag feiern wird, holt sein Consortium wieder in den Brahmssaal des Wiener Musikvereins und präsentiert ...

 

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Manon Damrau

Vom Lieben und Sterben einer lebenshungrigen Frau Koloraturmeisterin Diana Damrau kehrte mit ihrer ganz eigenen Darstellung von Massenets koketter Titelheldin ans Haus am Ring zurück. Das Publikum feierte sie, ihren liebevoll-tapsigen Des Grieux, Ramón Vargas, und das exzellente Ensemble mit lautem Applaus. Auf die Bühne kommt sie g'schamig. Doch b...

 

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Paris spielt Mozart

Die Petibon adelt den jugendlichen Mozart „Mitridate, re di Ponto“ fordert den Hauptdarstellern aberwitzige Kehlkopfakrobatik ab. Wie das im besten Fall klingt, demonstriert Patricia Petibon im Théâtre des Champs-Élysées; und auch Nachwuchs in dieser Kunst ist dort zu hören. Die Zeiten waren freilich andere: Eine Opernaufführung in der Ära des musi...

 

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Nylunds Rusaka

Herrliche Klänge im Böhmerwald Statt Krassimira Stoyanova sang Camilla Nylund die Nixe in der ersten „Rusalka“-Aufführung. Einem exzellenten Ensemble gelang eine musikalische Sternstunde. Man ist versucht, den Satz „Das Orchester musiziert herzhaft und mit blühend schönem Klang“ beinah bei jeder Dvořák-Aufführung durch die Wiener philharmonischen M...

 

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Gheorghiu als Tosca

Die Diva als Diva Die Primadonna fand als Tosca an der Staatsoper in Michael Volle einen ebenbürtigen Gegenspieler. Angela Gheorghiu ist unbestreitbar eine der wenigen echten Primadonnen unserer Zeit. Das zeigt sich ja sogar, wenn sie in fremden Gefilden wildert, wie jüngst in Massenets „Werther“. Unschlagbar ist sie freilich, wenn sie quasi als si...

 

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Schnittkes Faust

Erinnerungen an die Zeit nach der Zukunft Das RSO und der Singverein stellten im Musikverein unter Wladimir Fedosejews Leitung Alfred Schnittkes 1983 bei den Festwochen uraufgeführte „Faust“-Kantate, „Seid nüchtern und wachet“, noch einmal zur Diskussion. Aus der Ouvertüre ist ein Denkmal der Postmoderne geworden. Für manchen Wiener Musikfreund mag...

 

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Der echte Figaro

Wie Mozarts Musiktheater wirklich war Bernd R. Bienert hat für das Laxenburger Schlosstheater „Figaros Hochzeit“ rekonstruiert. Eine Aufführung von Mozarts „Figaro“. Das ist in Wien und Umgebung nichts Besonderes. Das Werk gehört zu den Musiktheaterstandards. Daß das so ist, ist ein kleines musikhistorisches Wunder, denn bis zum Zeitpunkt der Urauf...

 

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Arabella Harteros

Hofmannsthals Traumfrau An die historisch-geschmacklichen V erzerrungen von Sven-Eric Bechtolfs Strauss-Inszenierung kann man sich auch anläßlich der 39. Aufführung der Produktion nicht gewöhnen. Doch gelingt es einer Wiener Rollendebütantin, die Ehre des Autorenduos zu retten. Der mittlerweile weltweit einzigartig reichhaltige Repertoirebetrieb de...

 

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