Über Carmen wird dank der jüngsten Festspielübertragung viel diskutiert. Aber wer hat diese Erfolgsoper eigentlich geschaffen? Kennen wir mehr als den Namen des Komponisten?
Ein Podcast über einen der meistunterschätzten unter den berühmten Komponisten. Bizet, für viele der Ein-Opern-Komponist par excellence, war einer bedeutendsten Pianisten seiner Zeit, hat als Teenager schon eine vollwertige Symphonie komponiert und war auch sonst eine bemerkenswerte Figur.
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ZUM PODCAST
Die Aufzeichnung der Salzburger Premiere von Carmen mit Asmik Girgorian und Jonathan Tetelman ist auf ORFon abzurufen.
Spätabends auf der Edmundsburg am Salzburger Mönchsberg luden Georg Nigl und Dörte Lyssewski zu einer Serenade im intimen Rahmen. Alexander Gergelyfi musizierte auf dem Original-Clavichord von Wolfgang Amadé Mozart. Einer der besonderen Abende, die der stets um originelle Präsentationsformen bemühte Bariton zu den diesjährigen Festspielen beisteuert.
Wie gewohnt, überträgt der Bayerische Rundfunk auch heuer wieder die wichtigsten Aufführungen der Bayreuther Festspiele. Am traditionellen Eröffnungsabend, dem 25. Juli, dirigiert Christian Thielemann Beeethovens Neunte Symphonie, einen Abend später hat erstmals auf dem Grünen Hügel Wagners Jugendwerk »Rienzi« Premiere. Der Dichterkomponist hatte es nicht für eine Aufführung bei »seinen« Festspielen vorgesehen.
Die vier Folgen des »Presse«-Podcasts zum 150. Jahrestag der Uraufführung der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« bei den ersten Bayreuther Festspielen stehen nun online, kostenlos abrufbar auf dem Player der »Presse«-Website.
Ihre „Rückendeckung“ war gewaltig. Otto Schulmeister, legendäre „Presse“-Galionsfigur, war als Herausgeber ihr direkter Vorgesetzter. Ilse Leitenberger, ebenso legendär als Chefin diverser Ressorts und stellvertretende Chefredakteurin, sorgte für den nötigen Zuspruch durch die gesamte Redaktion: Ein Kulturmagazin sollte die „Presse“ haben.
Das Orfeo Barock Orchester spielte heuer bei den Pfingstkonzerten in Melk Musik von Georg Philipp Telemann. Zu Zeiten war er die Nummer 1 der deutschen Komponisten. In unseren Tagen entdeckt man dank der Originalklang-Neuorientierung seine Musik wieder, die lang als weniger bedeutend als die der großen Kollegen Bach und Händel galt. Zu tun wäre das noch einiges, der fleißige Mann hat mehr als 3500 Kompositionen hinterlassen – von einer „Gesamtausgabe“ sind wir noch meilenweit entfernt. Aber man kann ja einmal einen Anfang machen: Orfeo starteten mit der Sopranistin Dorothea Mields. Ö1 war dabei und sendet am 1. Juli abends die Aufzeichnung, die ab dann für ein Monat online abrufbar bleibt …
Podcast-Reihe zu Richard Wagners Tetralogie: Schnitt- und Wendepunkte eines Menschheitsdramas. – Eine Handreichung für Wagnerverehrer, Wagnerverächter und Neugierige, die noch nicht wissen, auf wessen Seite sie sich schlagen sollen…
Rudolf Buchbinder und Zubin Mehta feiern ihre runden Geburtstage mit einem gemeinsamen Auftritt in München. Das Konzert wird am Freitag live übertragen.
Rudolf Buchbinder wird heuer 80 Jahre alt, Zubin Mehta ist jüngst 90 geworden. Die beiden sind seit Jahrzehnten befreundet und zelebrieren ihre Jubiläen Seite an Seite in München: Buchbinder ist der Solist in einem von Mehta dirigierten Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Musikfreunde können via BR live dabei sein.
Zum 15. Mal veranstaltet die Cellistin Harriet Krijgh ihr Festival Harriet & Friends. Es findet, wie gewohnt, auf der Burg Feistritz in Niederösterreich statt und bietet vom v 24. bis 28. Juni 2026 2026 sechs exklusive kammermusikalische Konzerte.
ZUR SENDUNG
Am Samstag, dem 27. Juni ist Ö1 ab 10.05 Uhr mit einer Livesendung zu Gast.
Im Vorfeld gab Harriet Krijgh ein Interview, in dem sie auch über ihre künftigen Pläne spricht, die wenig mit Wien zu tun haben, wo sie am Anfang ihrer kometenhaften Karriere so gern und oft konzertiert hat…
Entdeckung nach 250 Jahren: Musik für Flöte und Harfe, die der Komponist für eine Pariser Schülerin in deren Notenheft notiert hat.
»…eindeutig Mozarts Handschrift…«
In einer Pariser Bibliothek fand sich ein Manuskript mit Übungsstücken für Flöte und Harfe, das einige ausführliche originale Einträge W. A. Mozarts enthält und das nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde. France musique hat die erste Einspielung der Musik gesendet und sie auf seiner Plattform online gestellt.