»Todsünden«

Nur noch drei Sündentage

Nur noch bis 8. Oktober steht der Stream der bemerkenswerten Kurt-Weill-Produktion »Die sieben Todsünden« aus der Opera North auf der Plattform Operavision online. Eines der geglücktesten - und gleichzeitig das letzte der - Experimente der Musiktheaterwerkstatt Bertolt Brechts mit dem Komponisten der »Dreigroschenoper«, in einer viel gelobten szenischen Realisierung durch Gary Clark mit Wallis Giunta und Shelley Eva Haden in den Rollen von Anna I und Anna II.

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Schubert, live

Leonskaja spielt Schubert

Scnubert-CD (Warner)

Die seit langem in Wien lebende Pianistin Elisabeth Leonskaja hat im Lockdown nicht nur sämtliche Mozart-Klaviersonaten für CD aufgenommen, sondern auch ihr Schubert-Projekt vervollständigt.

Auf CD sind nun die meisten Klaviersonaten des Komponisten in ihrer Interpretation greifbar. Bei der Schubertiade hat Leonskaja einige Schubert-Werke, darunter die wunderbare, fragmentarisch hinterlassene C-Dur-Sonate (»Reliquie«) und die »Wandererfantasie« gespielt.

Der Livemitschnitt ist heute, Dienstag, abend in Ö1 zu hören.

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»Die Walküre« aus Berlin

Heute live im Berliner Radio - auch via Internet zu empfangen (16 Uhr): Wagners »Walküre« aus der Lindenoper unter Christian Thielemanns Leitung. Zweiter Teil des neuen »Ring«-Zyklus der Deutschen Staatsoper.

Mit Matthias Volle (Wotan), Robert Watson (Siegmund), Vida Miknevičiūtė (Sieglinde) und Anja Kampe (Brünnhilde).

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Philippe Jordan verläßt Wien

„Ach, ich guck einfach nicht hin“, meinte einst Christian Thielemann auf meine Frage, wie er es mit den verrückten Inszenierungen halte, zu denen er immer öfter gezwungen war, Musik zu machen. Genau betrachtet hat die ästhetischen Gräueltaten der Regisseurszunft offenbar aber Philippe Jordan. Der Musikdirektor der Wiener Staatsoper hat in der Sonntagsausgabe des "Kurier" resigniert festgestellt: Er hätte sich der Illusion hingegeben, im Musiktheater noch etwas Sinnvolles erreichen zu können – und nun müsse er erkennen, dass dies ein Irrglaube gewesen sei. Fazit: Jordan wird sich 2025 nach Abl...

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»Genoveva« in Tirol

Johannes Reitmeier, Intendant des Tiroler Landestheaters, über das Wagnis, zum Auftakt seiner letzten Spielzeit Robert Schumanns einzige Oper, »Genoveva«, zu zeigen.

Um die 30 Premieren szenischer Produktionen bringt das Tiroler Landestheater Jahr für Jahr heraus. Die werden dann nicht en suite gespielt, sondern in ineinander verzahnten Serien. Somit bietet Innsbruck einen ungemein reichhaltigen Spielplan, der neben bekannten Titeln auch viele Raritäten enthält. Opernfreunde können ab kommendem Sonntag beispielsweise im Landestheater Robert Schumanns einzige Oper, „Genoveva“, auf der Bühne...

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Boulez entdecken

über Pierre Boulez

Pierre Boulez

Pierre Boulez hat einen vergleichsweise schmalen Katalog von Werken hinterlassen, von denen einige jedoch tatsächlich Musikgeschichte geschrieben haben.

Als Einführung in die Klangwelt der Avantgarde nach 1945 mit ihren strengen Reglements, die sämtliche Parameter der Musik akribisch organisierten, taugt nach wie vor das Kammermusik-Werk »Le marteau sans maitre«, halb avantgardistischer Lieder...

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Gruberovas Nachlaß

Das Dorotheum in Wien versteigerte im September 2022 den Nachlaß der Koloratur-Sopranistin Edita Gurberova. Persönlichstes kam dabei unter den Hammer.

Ernst Fuchs: Die Gruberova in »La traviata«

Nicht einmal ein Jahr war vergangen, seit Edita Gruberova in ihrem Zürcher Haus gänzlich unerwartet verstarb. Am 7. September 2022 versteigerte das Wiener Dorotheum den Nachlaß der weltberühmten Sängerin. Die slowakische Koloratursopranistin, deren Karriere Anfang der Siebzigerjahre an der Wiener Staatsoper begonnen hatte - wo sie bis zu ihrem Abschied an die 700 Mal auftrat - war auch e...

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»Antony and Cleopatra«

Kleopatra singt John Adams

John Adams hat für San Francisco eine neue Oper komponiert. »Antony and Cleopatra« stieß auf weniger große Begeisterung als einst »Nixon in China« oder »The Death of Klinghoffer«.

Live-Stream am 18. September (San Francisco Opera / Cory Weaver)

Rezensenten-Meinungen

»Reichhaltig, eindrucksvoll und voll liebevoll ausgearbeiteter Details«, so beschrieb der Rezensent des San Francisco Chronicle die Musik, die John Adams für sein neuntes Bühnenwerk komponiert hat: »Antony and Cleopatra« entstand als Auftragswerk der Oper San Francisco und hatte jüngst Pr...

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ARD-Sieger Lukas Sternath

21-jähriger Wiener gewinnt Klavierwettbewerb

Der 21jährige Wiener Pianist Lukas Sternath gewann den ARD-Wettbewerb 2022. Nicht nur die Fachjury, auch das Publikum reihte ihn als Nr. 1 von 350 Kandidaten!

Der Wiener Pianist Lukas Sternath gewann den diesjährigen ARD-Musikwettbewerb. 350 Pianisten hatten sich beworben, ein Rekord! Sternath konnte bei der Fachjury ebenso punkten wie beim Publikum und gewannt damit den Hauptpreis (10.000 Euro) und den Publikumspreis (1.550,-).

Sternath hat Wettbewerbs-Erfahrung. Im Vorjahr war er Dritter beim Busoni-Wettbewerb, Zweiter beim Schubert-...

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Schönbergs Geburtstag

Eigene Webseite zur Vorbereitung des 150. Geburtstags des »Vaters der Moderne«

Am 13. September 2022 ging die Webseite schoenberg150.at online. Das Wiener Schönberg Center weist damit auf die enorme Bandbreite des Schaffens des 1874 in Wien geborenen Künstlers hin, der auf vielen Ebenen sein schöpferisches Talent ausloetete. Die Welt kennt ihn als Komponisten, als musikalischen Umstürzler und »Vater der Moderne«, der mit seinen Schülern Alban Berg und Anton von Webern das Tor zu neuen harmonischen Welten aufgestoßen hat. Atonalität, Zwölftonmethode heißen die allseits bekannten Stichwörter...

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Die Klassik-Seite aus Wien