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Vom Philharmoniker zum Maestro

Klassik. Der aufstrebende Dirigent Christoph Koncz ist der designierte Chef des Linzer Brucknerorchesters. Im Gespräch erzählt der einstige Vorgeiger über seinen Weg ans Pult. Der Mutterschutz zwang Joana Mallwitz die letzten beiden Aufführungen von Mozarts „Così fan tutte“ bei den diesjährigen Salzburger Festspielen abzusagen. Christoph Koncz spra...

 

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Ileana Cotrubas: »Traviata« ihrer Generation

ZUM TOD DER RUMÄNISCHEN OPERNDIVA Feinnervige Porträts, vokal und optisch Die rumänische Sopranistin, die mit den bedeutendsten Dirigenten subtile Rollenporträts von Mozart bis Puccini modellierte, starb nach langem Leiden 87-jährig. Es war in den Siebzigerjahren, dass man an der Wiener Staatsoper hochsensible Singschauspieler in den heikelsten Verdi- und Puccini-Partien erleben konnte, das Orchester musizierte mit ihnen und es gab keine Regieanweisung, die die freie Entfaltung der Persönlichkeiten auf der Bühne behindert hätte. Man empfand sie als identisch mit den Figuren, die man beim Studium der Libretti vorgefunden hatte, vor allem aber ...

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Aus gegebenem Anlaß: Wer war eigentlich Georges Bizet

Über Carmen wird dank der jüngsten Festspielübertragung viel diskutiert. Aber wer hat diese Erfolgsoper eigentlich geschaffen? Kennen wir mehr als den Namen des Komponisten?

Ein Podcast über einen der meistunterschätzten unter den berühmten Komponisten. Bizet, für viele der Ein-Opern-Komponist par excellence, war einer bedeutendsten Pianisten seiner Zeit, hat als Teenager schon eine vollwertige Symphonie komponiert und war auch sonst eine bemerkenswerte Figur.

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Die Aufzeichnung der Salzburger Premiere von Carmen mit Asmik Girgorian und Jonathan Tetelman ist auf ORFon abzurufen.

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Die Salzburger Festspiele schicken Ariadne auf den Mars

In der Raumstation des „reichsten Mannes der Welt“ spielt die neue Richard-Strauss-Produktion der Festspiele – und implodiert, bevor sie vorgeblich explodiert.

Einmal darf sich Johannes Silberschneider als souveräner Haushofmeister versprechen, um beinah ein Geheimnis zu verraten. Nach dem Fest im Theater seines gnädigen Herrn soll eine „Eplos…“ – doch schon korrigiert sich der strenge Mann: „ein Feuerwerk“, findet er zu Hugo von Hofmannsthals originalem (und im kleinen Festspielhaus diesmal wider Erwarten nur marginal verändertem) Text zurück. Aber eine kleine Andeutung, wie diese Salzburger „Ariadne auf Naxos“ enden könnte, hat er damit gemacht. Das wäre ja auch verwunderlich gewesen, wenn es bei Regisseur Ersan Mondtag plötzlich opernführermäßig korrekt zugegangen wäre.

 

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Karin Kathrein spürte in der Avantgarde das bleibend Gültige auf

Nachruf. Die ehemalige Kultur-Chefin der „Presse“ und unverwechselbare Theaterkritikerin kämpfte für Thomas Bernhard und Claus Peymann, engagierte sich auch für den Nachwuchs. Fairness war die Richtschnur ihrer profunden Texte. Sie starb nun 88-jährig in Wien. Ihr Einsatz für Thomas Bernhard, aber auch ihr Engagement für eine Erneuerung des Burgthe...

 

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Nelsons, Tanglewood und rote Rosen — Wir sind in der Krise, Blumen hin oder her…

APERÇU

ORCHESTER, DIRIGENTEN UND GRUNDLEGENDE PROBLEME IN UNSEREN TAGEN

Beim Tanglewood Festival, dem traditionellen Sommerfest des Boston Symphony Orchestra, dürfen keine roten Blumen verteilt werden. Musiker und Zuhörer hatten zuletzt durch Anstecken roter Rosen signalisiert, daß sie mit der Abberufung des Chefdirigenten Andris Nelsons durch das Management unzufrieden sind. Nun hat man das Verteilen von Blumen im Festspielgelände verboten.

Was man dazu noch sagen könnte...

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