Alle Beiträge von sinkothekar

Bienerts Spektakel

Im Bann barocker Emotionen

Bernd Bienert und sein Teatro Barocco bringen unbekannte Preziosen aus der Barockzeit auf die Musiktheaterbühne.

Für Opernkenner gehören die Premieren des Teatro Barocco von Bernd Roger Bienert längst zu den Fixpunkten im Aufführungskalender. Für diesmal gibt es am 20. August in der Burg Perchtoldsdorf und am 2. September im Schönbrunner Schlosstheater einen Einblick in die musiktheatralischen Welten der Mozart-Zeit. Für Musikfreunde im 21. Jahrhundert scheint es ja keinen Zweifel zu geben, wer der führende Meister jener gewesen ist – nicht nur in Sachen O...

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Wladimir Fedosejew zum Geburtstag

Der Doyen der russischen Dirigenten wird 90

Im Wiener Musikleben hat Wladimir Fedosejew seit den frühen Neunzigerjahren eine Sonderstellung. Dass er zehn Jahre lang an der Spitze der Wiener Symphoniker stand und dem Orchester einen künstlerischen Höhenflug bescherte, kam nicht von ungefähr: Das Publikum hatte ihn seit seinen frühen Gastspielen mit dem Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks als einen der leidenschaftlichsten und eigenwilligsten Interpreten vor allem romantischer Musik ins Herz geschlossen.

Der Ruhm des Orchestererziehers war vor allem in Fachkreisen bereits enorm....

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Lebensdaten

Erich W. Korngold

1897

Geboren am 29. Mai in Brünn als Sohn des Musikkritikers Julius Korngold

1901

Übersiedlung der Familie nach Wien, wo der Vater bei der „Neuen Freien Presse“ arbeitet

1906

Privatunterricht in Kontrapunkt und Harmonielehre bei Robert Fuchs

1907 –1910

Unterricht bei Alexander von Zemlinsky in Musiktheorie, Komposition und Klavierspiel, anschließend bis 1912 auch bei Paul Grädener

1909

Privatdruck der 1. Klaviersonate d-Moll und von sechs Charakterstücken zu Don Quixote

1910

Uraufführung der Ballettpantomime Der Schneemannan der ...

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Aus Filmmusik gefügt

Erich Wolfgang Korngold

Violinkonzert

Ein »klassisches« dreisätziges Konzert - aus Filmmusik gefügt

Obwohl Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert für Musikfreunde untrennbar mit dem Namen des Uraufführungs-Interpreten Jascha Heifetz und dessen herrlicher Schallplattenaufnahme verbunden ist, stand doch ein anderer großer Geiger des XX. Jahrhundert für das Werk Pate. Zwischen Bronislaw Huberman und dem Komponisten gab es viele Jahre lang einen »Running Gag« - Korngold hatte ihm einmal halb im Scherz ein Violinkonzert versprochen; und Huberman machte es sich zur Angewohntheit ihn bei na...

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Zukunft der Oper

Im Wiener Theatermuseum diskutierten Wiens Ex-Opernchef Ioan Holender und Wilhelm Sinkovicz über die gefährdete Kunstgattung.

EIN BERICHT VON THERESA STEININGER

erschienen in "DIE PRESSE" am 22. Juni 2022

Ioan Holender, photographiert von Clemens Fabry. (DIEPRESSE)

„Man ist auf dem besten Weg, die Existenz der Oper schwer zu gefährden.“ Zu dieser Conclusio kam der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan Holender, als er auf Einladung der „Presse“ mit Klassik-Kritiker Wilhelm Sinkovicz im Theatermuseum über die Frage „Hat die Oper Zukunft?“ diskutierte. Die beiden Kenner der Opernwelt z...

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E. T. A. Hoffmann

Vor 200 Jahren starb E. T. A. Hoffmann, der Poet, er am liebsten Komponisten sein wollte, aber als Dichter die schönste Musik angeregt hat.

Anonymes Portrait E. T. A. Hoffmanns (Nationalgalerie Berlin)

Über die ewige Lust, den Sternen zu lauschen

Da war doch die Sage von den „Sphärenharmonien“. Die faszinierte den jungen Schwärmer, der „oft in stillen mondhellen Nächten lauschte, ob nicht im Säuseln des Windes jene wunderbaren Töne erklingen würden.“ ein rationalistischer Spaßverderber, wer ihm sagen hätte wollen, dass er da einem Trugbild aufgesessen war. Die Welt musste...

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Mahler IV

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 4

Chen Reiss

Tschechische Philharmonie

Semyon Bychkov

Daß Gustav Mahler aus dem Gebiet um Iglau stammte, hat man gern betont - tatsächlich kamen einige der bedeutendsten Mahler-Interpreten aus Böhmen, allen voran Rafael Kubelik und Vaclav Neumann. Nun geht die Tschechische Philharmonie daran, eine Gesamtaufnahme der Mahler-Symphonien zu machen - am Pult steht deren Chefdirigent Semyon Bychkov, der zuletzt mit den Tschaikowsky-Symphonien (Decca) bewiesen hat, wie gut er mit seinen Musikern harmoniert. Die Mahler-Serie begann er nun mit der...

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Anno 1786

Mozart 1786

Leif Ove Andsnes

Klavierkonzerte No 23 (KV 488) und No 24 (KV 491). Klaviertrio KV 502. Klavierquartett KV 493. Konzertarie »Ch’io mi scordi di te? … Non temer, amato bene« (KV 505). Rondo KV 485

Christiane Karg, SopranMahler Chamber Orchestra Leif Ove Andsnes

Eine weitere Station in der bemerkenswerten historischen Klangreise des Pianisten Leif Ove Andsnes in den Gefilden von Mozarts Wiener Jahren. Zwei Klavierkonzerte aus dem »Figaro«-Jahr 1786 und eine der schönsten Konzertarien Mozarts, von Christiane Karg mit ebenso viel Hingabe gestaltet wie d...

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Thielemann – Zemlinsky

Diese Übertragung hat sich der ORF für einen Feiertag aufgehoben: Christian Thielemann dirigierte seine Staatskapelle Dresden im Wiener Musikverein und dirigierte nebst Mendelssohns »Schottischer Symphonie« die prachtvolle »Lyrische Symphonie« aus dem Jahr 1923 von Alexander von Zemlinsky. Nach dem Vorbild von Mahlers »Lied von der Erde« als Liederzyklus für zwei Singstimmen und großes Orchester angelegt, wurde dieses Werk zu einem glühend leidenschaftlichen Abgesang auf die musikalische Romantik.

11.03 Uhr

Die Solisten: Julia Kleiter und (im letzten Moment eingesprungen!) Adrian Eröd....

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Kammermusik

Jerusalem Quartett, live

20.05 Uhr

In Bad Tölz hat der Bayerische Rundfunk im Jänner einen Abend des Jerusalem Quartet aufgezeichnet, in dem das Ensemble Werke von Schostakowitsch und Beethoven miteinander konfrontiert hat:

Schostakowitsch: Streichquartett c-Moll, op. 110

Beethoven: Streichquartett Es-Dur, op. 127

Beides sind Späterwerke von höchst intimem Gehalt.

Mehr zu Schostakowitsch im SINKOTHEK-ARCHIV
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