Eine Oper des spanischen Nationalkomponisten Isaac Albeniz zu entdecken.
Ö1 sendet heute den Mitschnitt einer Aufführung von Pepita »Jiménez«, einer Oper des spanischen Klaviervirtuosen und Schöpfer einiger der beliebtesten, unverwechselbar spanischen Piècen, Isaac Albeniz. Eine Aufzeichnung aus dem Teatro de la Zarzuela in Madrid.
ZUM TOD DER RUMÄNISCHEN OPERNDIVA
Feinnervige Porträts, vokal und optisch
Die rumänische Sopranistin, die mit den bedeutendsten Dirigenten subtile Rollenporträts von Mozart bis Puccini modellierte, starb nach langem Leiden 87-jährig.
Es war in den Siebzigerjahren, dass man an der Wiener Staatsoper hochsensible Singschauspieler in den heikelsten Verdi- und Puccini-Partien erleben konnte, das Orchester musizierte mit ihnen und es gab keine Regieanweisung, die die freie Entfaltung der Persönlichkeiten auf der Bühne behindert hätte. Man empfand sie als identisch mit den Figuren, die man beim Studium der Libretti vorgefunden hatte, vor allem aber ...
Über Carmen wird dank der jüngsten Festspielübertragung viel diskutiert. Aber wer hat diese Erfolgsoper eigentlich geschaffen? Kennen wir mehr als den Namen des Komponisten?
Ein Podcast über einen der meistunterschätzten unter den berühmten Komponisten. Bizet, für viele der Ein-Opern-Komponist par excellence, war einer bedeutendsten Pianisten seiner Zeit, hat als Teenager schon eine vollwertige Symphonie komponiert und war auch sonst eine bemerkenswerte Figur.
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ZUM PODCAST
Die Aufzeichnung der Salzburger Premiere von Carmen mit Asmik Girgorian und Jonathan Tetelman ist auf ORFon abzurufen.
Spätabends auf der Edmundsburg am Salzburger Mönchsberg luden Georg Nigl und Dörte Lyssewski zu einer Serenade im intimen Rahmen. Alexander Gergelyfi musizierte auf dem Original-Clavichord von Wolfgang Amadé Mozart. Einer der besonderen Abende, die der stets um originelle Präsentationsformen bemühte Bariton zu den diesjährigen Festspielen beisteuert.
In der Raumstation des „reichsten Mannes der Welt“ spielt die neue Richard-Strauss-Produktion der Festspiele – und implodiert, bevor sie vorgeblich explodiert.
Einmal darf sich Johannes Silberschneider als souveräner Haushofmeister versprechen, um beinah ein Geheimnis zu verraten. Nach dem Fest im Theater seines gnädigen Herrn soll eine „Eplos…“ – doch schon korrigiert sich der strenge Mann: „ein Feuerwerk“, findet er zu Hugo von Hofmannsthals originalem (und im kleinen Festspielhaus diesmal wider Erwarten nur marginal verändertem) Text zurück. Aber eine kleine Andeutung, wie diese Salzburger „Ariadne auf Naxos“ enden könnte, hat er damit gemacht. Das wäre ja auch verwunderlich gewesen, wenn es bei Regisseur Ersan Mondtag plötzlich opernführermäßig korrekt zugegangen wäre.
ORCHESTER, DIRIGENTEN UND GRUNDLEGENDE PROBLEME IN UNSEREN TAGEN
Beim Tanglewood Festival, dem traditionellen Sommerfest des Boston Symphony Orchestra, dürfen keine roten Blumen verteilt werden. Musiker und Zuhörer hatten zuletzt durch Anstecken roter Rosen signalisiert, daß sie mit der Abberufung des Chefdirigenten Andris Nelsons durch das Management unzufrieden sind. Nun hat man das Verteilen von Blumen im Festspielgelände verboten.
Wie gewohnt, überträgt der Bayerische Rundfunk auch heuer wieder die wichtigsten Aufführungen der Bayreuther Festspiele. Am traditionellen Eröffnungsabend, dem 25. Juli, dirigiert Christian Thielemann Beeethovens Neunte Symphonie, einen Abend später hat erstmals auf dem Grünen Hügel Wagners Jugendwerk »Rienzi« Premiere. Der Dichterkomponist hatte es nicht für eine Aufführung bei »seinen« Festspielen vorgesehen.
Die vier Folgen des »Presse«-Podcasts zum 150. Jahrestag der Uraufführung der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« bei den ersten Bayreuther Festspielen stehen nun online, kostenlos abrufbar auf dem Player der »Presse«-Website.
Ihre „Rückendeckung“ war gewaltig. Otto Schulmeister, legendäre „Presse“-Galionsfigur, war als Herausgeber ihr direkter Vorgesetzter. Ilse Leitenberger, ebenso legendär als Chefin diverser Ressorts und stellvertretende Chefredakteurin, sorgte für den nötigen Zuspruch durch die gesamte Redaktion: Ein Kulturmagazin sollte die „Presse“ haben.
GUTE NEUE INSZENIERUNGEN KANN MAN "EINKAUFEN" +++ LONDON ZEIGT PELLYS "REGIMENTSTOCHTER +++ GEGEN STÜCKEZERTRÜMMERUNGEN +++ FÜR EIN VIELFÄLTIGES REPERTOIRE
APERÇU
London zeigt Laurent Pellys Donizetti-Erfolg La fille du regiment - und Juan Diego Florez triumphiert wieder einmal. In Wien und New York kennt man das, zieht aber keine weiteren Schluß...