Kategoriearchiv: Feuilleton

Musik-Uni

Die Jugend beweist, wie wenig Regie Oper braucht Konzerthaus. Studenten der MUK-Uni und Musiker der Prokopp-Stiftung brillierten mit Mozarts "Clemenza di Tito".

Wie wenig es zu einer stimmigen, fesselnden Opernaufführung braucht, demonstrierten Studierende des Wiener Konservatoriums (jetzt Universität MUK) und der Angelika-Prokopp-Sommerakademie ...

 

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Neuenfels : Pique Dame

Salzburger Festspiele. Der Regietheater-Ahnvater kehrte zurück, um Tschaikowskys "Pique Dame" recht harmlos zu bebildern. Das Publikum feierte an dem stimmlich wenig glanzvollen Opernabend die Philharmoniker und Mariss Jansons. Das hat manchen Besucher im Vorfeld irritiert: Regietheater-Pionier Hans Neuenfels kehrte zurück und inszenierte bei den S...

 

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Die Bassariden

Salzburger Zweitversuch mit einem Meisterwerk Hans Werner Henzes Antiken-Tragödie »Die Bassariden«, 1966 bei den Festspielen uraufgeführt, wird beim Zweitversuch 2018 von der Regie auf TV-Krimi-Niveau reduziert. August 2018 Die Wiederaufführung einer Oper des XX. Jahrhunderts in konzertanter Form sei in Regietheater-Zeiten wie diesen sinnvoller als...

 

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Die Zauberflöte

Immer wieder geht all der Zauber flöten Die Geschichte der Rezeption von Mozarts großer Märchenoper bei den Salzburger Festspielen ist ein Spiegel hochfliegender künstlerischer Pläne, Eitelkeiten, Intrigen, eklatanter Misserfolge und feiner Überraschungen.

Die Salzburger Festspiele und Mozarts "Zauberflöte"? Eine rauschende Erfolgsgeschichte ist ...

 

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Salome – Grigorian

Kein Schleiertanz, dafür ein Pferdeschädel Salzburger Festspiele. Die Musik von Richard Strauss schimmert und strahlt im Spiel der Philharmoniker unter Franz Welser-Möst. Das Stück "Salome" bleibt im kargen Bilderfluss Romeo Castelluccis in der Felsenreitschule auf der Strecke.

Etwas Ratlosigkeit zuletzt, Applaus hebt an und flaut wieder ab - soll...

 

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Hans Neuenfels

Der Altmeister der Theaterprovokation Salzburg. Hans Neuenfels, der "Vater des Regietheaters", inszeniert heuer Tschaikowskys "Pique Dame". Bei den Festspielen hat der Regisseur nicht zuletzt mit seiner "Fledermaus"-Adaption zum Ausklang der Ära Mortier für Aufsehen gesorgt.

Seine "Aida"-Inszenierung in Frankfurt, 1981, wird schon in der theaterwi...

 

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Lohengrin in Bayreuth

Einspringer Piotr Beczala triumphierte als Belcanto-Lohengrin, Christian Thielemann absolvierte sein zehntes und letztes Debüt auf dem Grünen Hügel, und das Publikum rätselte über Yuval Sharons Regie-Ideen. Der Gral blitzt im Umspannwerk Es war selbstverständlich der Abend von Christian Thielemann. Zehn seiner Musikdramen hat Richard Wagner für sei...

 

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Über die Unvollendete

Ist die "Unvollendete" wirklich unvollendet? Wie klängen Schuberts h-Moll-Symphonie und Bruckners Neunte, wären sie zu Ende komponiert? Über gewagte Erstaufführungen in Wien.

Die Meisterwerke unserer Klassiker sorgen ohnehin für immerwährende Beschäftigung; aber nichts reizt die Fantasie von Musikfreunden mehr als die Frage, wie Geschichten ausgehen könnten, die uns nicht bis zu Ende erzählt worden sind. Wie hätten sie etwa geklungen, die letzten Sätze von Mozarts Requiem, wenn dem Komponisten noch ein paar Arbeitswochen mehr geschenkt gewesen wären?

Jüngst führte der Concentus musicus im Musikverein eine viersätzige Version von Schuberts "Unvollendeter" auf, die doch normalerweise nach zwei Sätzen zu Ende ist und, so will es die Fama, musikalisch doch ein ganz und gar befriedigendes, al...

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Elina Garanca

»2021 kommt die Kundry« Elina Garanca feiert am Samstag ihr internationales Rollendebüt als Dalila an der Wiener Staatsoper. Im "Presse"-Gespräch kündigt sie weitere künstlerische Wagnisse an.

Fünfzehn Jahre ist es her, dass Wiener Melomanen auf diese Edelstimme aufmerksam wurden: Im Jänner 2003 sang eine junge Lettin, die sich ihre ersten Sporen im Ensemble des Staatstheaters Meiningen verdient hatte, die Lola in Mascagnis Cavalleria rusticana an der Wiener Staatsoper - die Santuzza in derselben Oper wird sie in der kommenden Spielzeit im Haus am Ring verkörpern. Dazwischen liegt eine Bilderbuchkarriere, die das Mädchen aus Riga, das einsam in seinem Hotelzimmer in der deutschen Provinz Opernpartien und - mittels Wörterbuch und Tagesschau - auch die deutsche Sprache studierte, in den Oly...

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Helga Rabl-Stadler

Beständigkeit der Qualität als absolutes Richtmaß Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler im Gespräch über Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Österreich gedenkt heuer des 100. Geburtstages von Gottfried von Einem. Die Salzburger Festspiele leisten ihren Beitrag, denn "dieser Komponist gehört zur Festspiel-Geschichte", meint Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, "die Uraufführung von 'Dantons Tod' im Jahre 1947 hat der Regisseur Oscar Fritz Schuh als die Wiedergeburt der Salzburger Festspiele durch das moderne Musiktheater bezeichnet". Gottfried von Einem hat sich in der Folge als Mitglied der künstlerischen Entscheidungsgremien der Festspiele um die konsequente Einbindung zeitgenössischer Musiktheaterformen in den sommerlichen Spielplan bemüht. Sein eigenes Schaffen stand dabei keineswe...

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