Archiv der Kategorie: Interview

»Genoveva« in Tirol

Johannes Reitmeier, Intendant des Tiroler Landestheaters, über das Wagnis, zum Auftakt seiner letzten Spielzeit Robert Schumanns einzige Oper, »Genoveva«, zu zeigen.

Um die 30 Premieren szenischer Produktionen bringt das Tiroler Landestheater Jahr für Jahr heraus. Die werden dann nicht en suite gespielt, sondern in ineinander verzahnten Serien. Somit bietet Innsbruck einen ungemein reichhaltigen Spielplan, der neben bekannten Titeln auch viele Raritäten enthält. Opernfreunde können ab kommendem Sonntag beispielsweise im Landestheater Robert Schumanns einzige Oper, „Genoveva“, auf der Bühne...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Bernd Loebe im Gespräch

"Oper, nur gesungen? Das Fadeste der Welt"

Bernd Loebe im Gespräch. Der Intendant der Frankfurter Oper über nur scheinbar durchgeknallte Inszenierungen und seinen Respekt vor alten Gästen.

Der Lappen geht hoch", sagt Bernd Loebe, und es klingt trotzig. Der Intendant der Frankfurter Oper gibt sich nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit martialisch und hat sich auch von einer Pandemie nicht aus der Ruhe bringen lassen: "Ich kämpfe um jede Vorstellung", sagt er, "weil ich ums Publikum kämpfe, das wir zurückgewinnen müssen." Die Zeiten sind nicht leicht für einen Operndirektor. Aber die...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Peter Gelb im Gespräch

In einer kleinen Serie kommen erfahrene Kulturmanager, die seit Langem große Häuser leiten, zu Wort. Den Beginn macht Peter Gelb von der Met: Er setzt auf neue Werke.

Wenn Oper überleben soll, muss sie sich verändern“, sagt Peter Gelb, General Manager der New Yorker, Met, dessen Vertrag jüngst bis 2027 verlängert wurde: „Der Schlüssel zu dieser Veränderung wird die Erneuerung und Bereicherung des Repertoires sein.“ Gerade die jüngste Krise hat Peter Gelb Zeit zur Besinnung gegeben: „Wir hatten während der Pandemie für ein Jahr geschlossen. In dieser Zeit habe ich viel darüber nachgedacht, ...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Thomas Adès

Der Komponist im Gespräch vor seinem Debüti als Dirigent im Abonnementkonzert der Wiener Philharmoniker.

25. März 2022

Genau genommen, ist Thomas Adès in dieser Saison bereits der zweite zeitgenössische Komponist am Dirigentenpult der Philharmoniker. Jüngst hat John Williams nebst seinen „Star Wars“-Klängen mit Anne-Sophie Mutter auch eines seiner Violinkonzerte im Musikverein geadelt. Das war ein Sonderkonzert. An diesem Wochenende aber leitet der englische Komponist Thomas Adès ein Abonnementkonzert, und das ist aus zweierlei Gründen noch etwas ganz anderes.

Die philharmonisc...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Christoph Lieben

INTERVIEW

Geburtstag der ElPhi

Heute, Montag, endet die Geburtstags-Woche der Hamburger Elbphilharmonie. Seit fünf Jahren wird dort nun musiziert. Ein ambitioniertes Programm präsentierte zum Jahrestag etliche Novitäten - und heute spielt zum Finale sympathischerweise das Laienorchester der Philharmonie auf.

Der Intendant der Elbphilharmonie, der Wiener Christoph Liebe-Seutter im Gespräch über seinen Traumjob an der Alster.

Christoph Lieben-Seutter vor der Elbphilharmonie (Foto: Michael Zapf)

22. Jänner 2022

Die Elbphilharmonie feiert Geburtstag. Seit fünf Jahren fungiert d...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Boris Pinkhasovich

Er will auch die Schurken singen

Im Gespräch. Für den russischen Bariton Boris Pinkhasovich war Wien das Sprungbrett. Nun singt er hier erstmals den Posa in Verdis "Don Carlos" - und verrät seine Zukunftspläne.

Boris Pinkhasovich ist überglücklich: Die Staatsoper spielt wieder. Das bedeutet für den jungen russischen Bariton, dass sein Debüt als Marquis Posa in der vieraktigen italienischsprachigen Version von Verdis "Don Carlos" stattfinden kann. Für kommenden Donnerstag ist die erste Vorstellung avisiert. Statt des erkrankten Franz Welser-Möst steht Musikdirektor Philippe Jordan am...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Tomasz Konieczny

»Apokalypse« im Lockdown

Der beliebte polnische Bassbariton Tomasz Konieczny hat sich entschlossen, sein Lockdown-Projekt „Apokalypse“ am Dienstag im Musikverein zu präsentieren.

Im Spielplan der Wiener Staatsoper sucht man den Namen Tomasz Konieczny heuer vergeblich. Dabei war dieses Haus seine künstlerische Heimat. „Natürlich möchte ich zurückkommen“, sagt der Publikumsliebling im Gespräch – und es klingt immerhin nicht so, als ob es diesbezüglich keine ernsthaften Gespräche gäbe. Aber alles darf man als Sänger nicht immer ausplaudern. Immerhin so viel erzählt der polnische Bassbarito...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Rainer Bischof

Im Gespräch.

Zwölf Töne und Schrammelklang

Rainer Bischof bringt die Ästhetik der Schönberg-Schule und die Musiktradition seiner Heimatstadt unter einen Hut. Auch im Lockdown blieb er höchst aktiv.

Unterkriegen lässt sich ein Rainer Bischof nicht: "Das lernt jeder Künstler, mit Kränkungen oder Zurückweisungen umzugehen", sagt der Wiener Komponist. "Ich war ja auch immer stolz auf meine Feinde!" Viel Feind, viel Ehr', heißt es. Dem Sprichwort stimmt Bischof zu: "Feinde bringen einen weiter!" In diesem Sinn war auch die für viele so niederschmetternde Zeit der "Lockdowns" in der Pandem...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Stefan Cerny

Diesen Ochs muss man "zerlegen"

Im Gespräch. Stefan Cerny, in allen drei Wiener Opernhäusern daheim, feiert kommenden Sonntag sein Debüt als Ochs auf Lerchenau in Strauss' "Rosenkavalier" an der Volksoper.

Den Ochs auf Lerchenau in einer Wiener Neuinszenierung des "Rosenkavalier" singen zu dürfen, das ist für einen Bassisten, wenn schon nicht der Gipfelpunkt, dann zumindest ein extrem gelegenes Hochplateau in der Karriere. Man träumt davon, es zu erklimmen. Noch dazu, wenn man ein Wiener ist. Für Stefan Cerny ist es so weit. Am 31. Oktober feiert er sein Ochs-Debüt an der Volksoper....

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü

Ludovic Tezier

»In Paris sang ich 15 Tage lang jeden Abend!«

Ludovic Tezier ist derzeit im Dauereinsatz. Im Gepräch erzählte er, wie er zum »Bösewicht vom Dienst« in drei österreichischen Städten wurde, und erklärte, dass vor allem das Nichtsingen einer Stimme schadet.

Das ist selbst in der ereignisreichen österreichischen Musiktheatergeschichte wohl noch nie vorgekommen: Ein und derselbe Sänger singt an zwei aufeinanderfolgenden Abenden dieselbe Partie in Premieren in zwei verschiedenen Landeshauptstädten. Publikumsliebling Ludovic Tezier war diesen August der Baron Scarpia in den »Tosca«-Produktione...

zum Weiterlesen, bitte anmelden

ABONNEMENTS

Upgrading unter MEIN ABONNEMENT Subscriptions im Menü