Schlagwort-Archiv: staatsoper

Abschieds-Interview

"In Wien liebt man vor allem große Stimmen" Dominique Meyer hat zehn Jahre lang die Wiener Staatsoper geleitet. Im "Presse"-Gespräch erinnert er sich an große und dramatische Momente mit Beczaa, Netrebko und Keenlyside - und erklärt, wie er "sein" Ensemble geführt hat. Die Presse: Wenn Ihre Direktionszeit Revue passieren lassen, erinnern Sie sich an einen besonderen Glücksmoment? Dominique Meyer: Was mir sofort einfällt, ist zum Beispiel der Applaus nach der Premiere von Berlioz' "Trojanern". Das war nicht selbstverständlich - und ein Moment, in dem ich meine Leidenschaft für ein Stück mit dem Publikum teilen konnte. Beglückend war auch der Beifallssturm, der nach der Premiere von Janaceks "schlauem Füchslein" über Otto Schenk hereinbrach, der nach Jahren zurückkehrte. Und im Repertoire?

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Über Wiens Opern-Zukunft

Was dürfen wir von der Staatsoper in Zukunft erwarten? Zwischentöne Wie meinte schon Johann Nestroy: "Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er meistens größer ausschaut als er tatsächlich ist." Was ich von den Plänen des künftigen Staatsoperndirektors halte, fragen unsere Leser per E-Mail. Die Kommentare, die im Gefolge der Spielplanpräse...

 

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Turandot vor dem Lockdown

Turandot mit Mut zur Leichtigkeit Staatsoper. Elena Pankratova und Roberto Alagna geraten in Puccinis letzter Oper kräftig aneinander, um im Verein mit Golda Schultz auch sanftere Töne anzuschlagen. 29. Februar 2020 Puccinis "Turandot" zählt im italienischen Repertoire zur gefährdeten Spezies. Die dramatische Anlage des Mittelakts mit seiner Rätsel...

 

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Rusalka (Bezsmertna/Beczala)

Blühende Klänge in dahinwelkender Regie-Zivilisation "Rusalka" in Traumbesetzung mit Piotr Beczala an der Staatsoper. 1. Februar 2020 Das sind Aufführungen, bei denen früher einmal Stehplatzbesucher keine Reprise versäumt hätten: Dvoraks "Rusalka" in Traumbesetzung, unter der Leitung eines jungen tschechischen Dirigenten, der sich aufs Idiom verste...

 

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Stephen Goulds Otello-Debüt

Wie Siegfried auf Zypern in die Falle des Dämons tappt Staatsoper: Stephen Gould feierte sein Wien-Debüt als Otello. 30. Jänner 2020 Wenn Stephen Gould in der neuen Wiener "Otello"-Inszenierung Adrian Nobles erscheint, politisch korrekt ohne schwarze Schminke, dann ist es wirklich, als ob ein Wagner-Heros ein Verdi-Gastspiel absolvierte. Dabei hat ...

 

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„Salome“ mit Lise Lindstrom

Philharmonische Bibel-Exegesen im Art-deco-Gewand Staatsoper. Parallel zur Neuproduktion an der Wien spielt man am Ring "Salome" in originaler, voller Orchesterbesetzung mit spannenden Debüts. 22. Jänner 2020 Wie wichtig Richard Strauss gerade für Wien ist, mag man daran ablesen, dass seine bedeutendsten Opern nie aus dem Repertoire verschwunden si...

 

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Turandot

Brot und Spiele stützen ausgehöhlte Mächte Marco-Arturo Marelli sicherte mit „Turandot“ einer weiteren Oper den soliden Bestand im Wiener Repertoire. Die Prinzessin scheint nun weniger „von Eis umgürtet“ als fragil. Es gibt in jeder Generation bestenfalls eine Handvoll international konkurrenzfähiger Darstellerinnen der Turandot. In unseren Tagen i...

 

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Die drei Schwestern

Margarita Gritskova, Ilseyar Khayrullova und Aida Garifullina

Wenn die Zeit vergeht und gar nichts passiert Péter Eötvös dirigierte die erste Wiener Eigenproduktion seiner Erfolgsoper „Drei Schwestern“ nach Tschechow im Haus am Ring selbst. Drei junge russische Damen aus dem Ensemble brillieren in den Titelpartien. Péter Eötvös' Opernfassung von A...

 

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Álvaret als Rigoletto

Der Premierenfluch ist gewichen Neu besetzt, erlebte Verdis Rigoletto mit Carlos Álvarez an der Staatsoper eine umjubelte Sternstunde. Mit Olga Peretyatko und Juan Diego Flórez. Der Schock der Premiere dieser Produktion sitzt den Wiener Opernfreunden noch in den Knochen. Nach gutem Beginn befiel den Titelhelden im zweiten Akt damals eine schwere In...

 

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