Erstmals aufgenommen: Falls Berliner Operette »Die Straßensängerin«, basierend auf G. B. Shaws »Pygmalion«.

Erstmals aufgenommen: Falls Berliner Operette »Die Straßensängerin«, basierend auf G. B. Shaws »Pygmalion«.


Als Klavierpartner von Matthias Goerne kehrte der Ex-Intendant zu den Salzburger Festspielen zurück. Das Publikum, darunter Asmik Grigorian, Teodor Currentzis und die einstige Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, bejubelte die Interpretation von Schuberts »Winterreise« und bereitete dem einstigen Festspielmanager schon zum Auftritt Ovationen.
Dieser Tage erschien auch die neue CD des Duos bei der Deutschen Grammophon: Das Album »Zwielicht« gilt einem Schumann-Recital, das auch selten aufgeführte Lieder aus dem Spätwerk enthält.
CD AKTUELL

Zum 50. Todestag des bedeutenden Baritons erschien eine Sammlung historischer Aufnahmen bei Erato (Warner).
Am 5. Juli jährt sich der Todestag von Charles Panzéra zum 50. Mal. Der französische Bariton galt als einer der sensibelsten Könner seines Fachs im lyrischen Repertoire und bewahrte auf eindrucksvolle Weise den unverwechselbar französischen Gesangsstil, der seither »aus der Mode« geriet – vielleicht erinnert man sich immerhin noch an Panzéras »Erben«, Gerard Souzay? – –
Charles Panzéra – Wiederhören weiterlesenDie Harmoniemesse und die Kleine Orgelsolomesse als faszinierendes Gespann auf einer neuen CD: William Christie und seine Arts florissents konfrontieren zwei herrliche Vertonungen des Ordinariums miteinander, die äußerlich nicht unterschiedlicher sein könnten: Die für Miniaturbesetzung gesetzte „Kleine Orgelsolomesse“ und die „Harmoniemesse“, in der der Meister 1802 sein letztes Wort in diesem Genre spricht: mit großer Orchester- und Chorbesetzung und als weltweit anerkannter Meister der Symphonie, die in jener Zeit bereits Haydns Schüler Beethoven zu neuen Dimensionen führt – und zwar, wie man gerade an der Harmoniemesse hören kann – genau in Haydns Sinn.
Christie dirigiert Haydn weiterlesenNEUE CD
Vielfach hat man kritisiert, Herbert von Karajan hätte bei seinen Schallplattenaufnahmen allzusehr auf geglättete Oberfläche und klangliche Bügelfalte gesetzt. Man warf ihm Perfektionismus und Technokratentum vor. Vielleicht rücken Livemitschnitte diese Ansicht zurecht: Soeben hat das Label Pristine eine Aufnahme aus London veröffentlicht: Bruckners Siebente Symphonie, gespielt von den Wiener Philharmonikern anläßlich ihrer großen Tournee mit dem damaligen Direktor der Wiener Staatsoper – also damit ihrem de facto »Chefdirigenten« – im Jahr 1962. Und da kann man dank der fabelhaften akustischen Restaurationsarbeit von Andrew Rose hören, was das Faszinosum Karajan wirklich ausgemacht hat: Perfektionismus, schön und gut, natürlich wird hier auf allerhöchstem technischen Niveau Musik gemacht; aber was an formaler Beherrschung bei gleichzeitiger unausgesetzter Hochspannung und dramatischer Stringenz erreicht wird, erklärt, warum das Publikum gebannt lauschte und dann in Ovationen ausbrach.
Denen möchte man sich heute noch anschließen…
Nach der bereits allseits gelobten und geliebten Aufnahme der »Matthäuspassion« und einer ebenso hoch gehandelten »Hohen Messe« legte Raphael Pichon mit der »Johannespassion« nun zum dritten Mal eine aufsehenerregende Wiedergabe eines großen Bachschen Chorwerks vor. Rechtzeitig zur Karwoche Anno 2026.
J. S. Bach: Johannespassion
Julian Prégardien (Evangelist)
Huw Montague Rendall (Jesus)
Ying Fang (Sopran)
Lucile Richardot (Alt)
Laurence Kilsby (Tenor)
Christian Immler (Baß)
Étienne Bazola (Baß)
Pygmalion – Raphaël Pichon
Matthias Bartolomey hat nach einem Vierteljahrhundert ein CD-Programm seines Vaters, des legendären Solocellisten der Wiener Philharmoniker, noch einmal aufgenommen. Im Verein mit seiner Klavierpartnerin Ariane Haering präsentierte er das Programm mit Werken von Brahms und Richard Strauss, ergänzt um ein Schubert-Arrangement, im Wiener Sendesaal und tauschte in der Pause mit dem Sinkothekar Erinnerungen aus.
Ernnerungen an Franz Bartolomey weiterlesen