Kategoriearchiv: Meldungen

Met auf Erneuerungskurs

Ein Drittel des Repertoires der New Yorker Metropolitan Opera in der kommenden Saison wird zeitgenössischen Werken gewidmet sein. Ein Rekord, getreu der Überzeugung von Met-Direktor Peter Gelb: »Die Zukunft der Oper basiert auf einer Neuausrichtung zwischen Klassikern und glaubwürdigen neuen Werken«.

Met-Debüts absolvieren Asmik Grigorian, Jonathan Tetelman und Christian Gerhaher.

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Philippe Jordan verläßt Wien

„Ach, ich guck einfach nicht hin“, meinte einst Christian Thielemann auf meine Frage, wie er es mit den verrückten Inszenierungen halte, zu denen er immer öfter gezwungen war, Musik zu machen. Genau betrachtet hat die ästhetischen Gräueltaten der Regisseurszunft offenbar aber Philippe Jordan. Der Musikdirektor der Wiener Staatsoper hat in der Sonntagsausgabe des „Kurier“ resigniert festgestellt: Er hätte sich der Illusion hingegeben, im Musiktheater noch etwas Sinnvolles erreichen zu können – und nun müsse er erkennen, dass dies ein Irrglaube gewesen sei. Fazit: Jordan wird sich 2025 nach Ablauf seines Vertrags aus Wien verabschieden.

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»Genoveva« in Tirol

Johannes Reitmeier, Intendant des Tiroler Landestheaters, über das Wagnis, zum Auftakt seiner letzten Spielzeit Robert Schumanns einzige Oper, »Genoveva«, zu zeigen. Um die 30 Premieren szenischer Produktionen bringt das Tiroler Landestheater Jahr für Jahr heraus. Die werden dann nicht en suite gespielt, sondern in ineinander verzahnten Serien. Somit bietet Innsbruck einen ungemein reichhaltigen Spielplan, der neben bekannten Titeln auch viele Raritäten enthält. Opernfreunde können ab kommendem Sonntag beispielsweise im Landestheater Robert Schumanns einzige Oper, „Genoveva“, auf der Bühne erleben. Ein nicht nur für Innsbruck, sondern europaweit rares Ereignis.

Szenenbild (Foto: B. Gufler)

Was die Tiroler Landeshauptstadt betrifft, hat Intendant Johannes Reitmeier seit seinem Amtsantrit...

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ARD-Sieger Lukas Sternath

21-jähriger Wiener gewinnt Klavierwettbewerb

Der 21jährige Wiener Pianist Lukas Sternath gewann den ARD-Wettbewerb 2022. Nicht nur die Fachjury, auch das Publikum reihte ihn als Nr. 1 von 350 Kandidaten!

Der Wiener Pianist Lukas Sternath gewann den diesjährigen ARD-Musikwettbewerb. 350 Pianisten hatten sich beworben, ein Rekord! Sternath konnte bei der Fachjury ebenso punkten wie beim Publikum und gewannt damit den Hauptpreis (10.000 Euro) und den Publikumspreis (1.550,-).

Sternath hat Wettbewerbs-Erfahrung. Im Vorjahr war er Dritter beim Busoni-Wettbewerb, Zweiter beim Schubert-Wettbewerb in Dortmund, wo er ebenso den Publikumspreis gewann wie beim Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen.

Ein Wiener in Wien

Ausgebildet wurde Sternath an der Wiener  Musik-Universität bei Anna Malikova und Alma Sauer. Derzeit absolviert er ein Studium bei Igor Levit in Hannover.

In Wien hätte Sternath bereits im Rahmen des „Start Up“-Jeunesse-Abonnements im Jahr 2020 im Musikverein debütieren sollen, doch musste dieser Auftrittt wegen der Pandemie auf Juni 2021 verschoben werden. Das Konzert fand im Metallenen Saal der „Neuen Säle“ statt und zeitigte Folgen:
In der laufenden Spielzeit wird Lukas Sternath am 1. März 2023 im Gläsernen Saal mit einem Schubert-Beethoven-Programm zu erleben sein. Dabei geht er pianistisch gleich aufs Ganze: Er kombiniert Schuberts letzte, große B-Dur-Sonate (D 960) mit Beethovens längster und anspruchsvollster, der sogenannten »Hammerklaviersonate«.

Der Wettbewerb im TV

Musikfreunde können demnächst schon ein wenig vom jüngsten ARD-Wettbewerb mitbekommen, wenn sie am 18. September im Programm des Bayerischen Rundfunks die Dokumentation verfolgen (10.30 Uhr).

Zur Sendung

Ballett-Legende

Neumeiers legendäre »Josephs Legende« mit Judith Jamison, Kevin Haigen und Karl Musil (re.) Wien 1977 (DVD: DG)

Neumeier sagt Adieu

Mehr als 3500 Menschen kamen am Wochenende zum »Tanzfeuerwerk«, einer Abschieds-Gala des großen Choreographen, bei dem das Ballett der Hamburgischen Staatsoper Ausschnitte aus seinem Schaffen präsentierte. 1973 hat August Everding den Amerikaner ans Haus gebunden, dem er nun seit einem halben Jahrhundert angehört.

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