Kategoriearchiv: Meldungen

Thielemann kehrt nach Bayreuth zurück

Nach 23 Jahren konsequenter Wagner-Arbeit war Christian Thielemann heuer nicht bei den Bayreuther Festspielen aufgetreten. Auch 2024 steht keine Thielemann-Vorstellung auf dem Plan. 2025 gibt es jedoch eine Wiederaufnahme von Neo Rauchs »Lohengrin«-Produktion – und dafer kehrt der Kapellmeister zurück auf den »Grünen Hügel«.

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Verona ehrt die Callas

Am 2. August des Jahres 1947 wurde Interpretationsgeschichte geschrieben: Die noch weitgehend unbekannte Maria Callas feierte ihr Debüt als Ponchiellis »Gioconda« in der Arena von Verona. Bei den Festspielen kam es auch zur Erstbegegnung der Sängerin mit dem Kunstmäzen Giovanni Battista Meneghini, der ihr Ehemann und Manager werden sollte. Bis 1954 trat die Diva immer wieder in der Arena auf. Bei ihrem Abschied war sie bereits der unangefochtene Weltstar.

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40 Jahre »Musica iuventutis«

PODCAST – JUBILÄUMSKONZERT

Die von Norbert Brunner gegründete Initative »Musica iuventutis« feiert ihren 40. Geburtstag.

DEN PODCAST HÖREN

Zur Feier des Tages gibt es einen »Presse«-Podcast zum Thema, der auch hören läßt, wie viele außerordentliche Talente in dieser Veranstaltungsreihe ihre Wien-Debüts feiern durften: Die Liste ist lang und reicht von Julian Rachlin, Barbara Moser oder Angelika Kirchschlager bis zu Emanuel Tjeknavorian, der am 20. Oktober das Jubiläumskonzert im Mozartsaal des Konzerthauses dirigieren wird.

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Thielemann geht nach Berlin

Christian Thielemann (64) übernimmt mit der Spielzeit 2024/25 das Amt des Generalmusikdirektors der Staatsoper „Unter den Linden“ in seiner Heimatstadt Berlin.

Er folgt damit auf den langjährigen Opernchef Daniel Barenboim, der seine Position zu Beginn des Jahres krankheitsbedingt zur Verfügung gestellt hat. Barenboim konnte auch die für ihn programmierte Neuproduktion von Wagners „Ring des Nibelungen“ in der vergangenen Spielzeit nicht mehr selbst leiten. Thielemann sprang ein. Nicht nur deshalb bezeichnete ihn Elisabeth Sobotka, die designierte Direktorin der Berliner Staatsoper als „logischen Nachfolger“.

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Levit statt Argerich

Igor Levit übernimmt im Konzert des West Eastern Divan Orchesters unter Daniel Barenboim am 17. August bei den Salzburger Festspielen den Solopart in Beethovens Erstem Klavierkonzert. Argerich mußte krankheitshalber absagen.

Einen Ersatz suchten auch die Wiener Philharmoniker für ihr Festspielkonzert am 21. August: Franz Welser-Möst mußte absagen, Daniel Harding springt ein und übernimmt das geplante Programm mit Werken von György Ligeti und Richard Strauss.

Unbekannte Nilsson

Eine Aufnahme aus den Jugendtagen der großen Hochdramatischen Birgit Nilsson (1918-2005) erscheint erstmals auf CD: Ein »Wikinger«-Lied aus einer Oper des schwedischen Romantikers Wilhelm Peterson-Berger.

Erstmals präsentiert wird die Neuerscheinung am 11. August anläßlich eines Gedenkkonzerts in Nilssons südschwedischem Heimathaus, dem heutigen Birgit-Nilsson-Museum in Västra Karup (Provinz Schonen).

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Konzerthaus 23/24

Die moderne Begegnungszone

177 Debüts sorgen im Wiener Konzerthaus kommende Saison für einen kräftigen Schritt nach vorn.

»Brücken bauen« möchte Konzerthaus-Intendant Matthias Naske, wie er im Gespräch bekennt, ein junges Publikum fesseln mit einem »auf künstlerischer Exzellenz« basierenden, zugleich »anspruchsvollen und vielfältigen Programm«.

Die am Dienstag präsentierte Saisonbroschüre für 2023/24 zeigt, wie das gehen soll: Allein 177 Künstler gastieren erstmals im Konzerthaus. Ein frischer Wind soll nicht nur die letzten Nachwehen der Pandemie verblasen, sondern auch demonstrieren, dass dieses Haus den „Puls der Zeit“ fühlend „weit über die Landesgrenzen hinaus als beispielgebender Kulturbetrieb“ wahrgenommen werden kann.

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