Kategoriearchiv: Feuilleton
Thomas Larcher
Eine neue Symphonie als Mahnmal Thomas Larchers Zweite, "Kenotaph" genannt, ist ein außerordentlicher Wurf. Die Wiener Philharmoniker spielten sie zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank. Kenotaph“ lautet der Untertitel des Auftragswerks zum 200-Jahr- Jubiläum der Nationalbank, das vergangenen Freitag, im Vorfeld der beiden Abonnementkonzerte der Wi...
Neues von Larcher
Symphonie als Mahnmal Uraufführung. Thomas Larchers Zweite, „Kenotaph“ genannt, ist ein außerordentlicher Wurf. Die Wiener Philharmoniker spielten sie zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank. Kenotaph“ lautet der Untertitel des Auftragswerks zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank, das vergangenen Freitag, im Vorfeld der beiden Abonnementkonzerte der...
Martha Argerich
Vom mitreißenden Elan pianistischen Furors Martha Argerich, ebenso temperamentvolle wie unerschrockene Klaviervirtuosin, feiert höchst aktiv ihren 75. Geburtstag. Über Musik hat die sensible Interpretin nie gern gesprochen. Ihre Kunst geht intuitiv in die Tiefe. Das Raubkatzen-Image hatten Journalisten wie PR-Agenten von Anfang an für sie reservier...
Jonas Kaufmann
Kein deutscher Tenor hat es seit Fritz Wunderlich so weit gebracht: In Wien gibt sich der Künstler waghalsig. In Alexander Pereiras Zürcher Amtszeit war Jonas Kaufmann noch einer von mehreren Tenören im Ensemble des Opernhauses. Damals wurden Opernfans auf die lyrischen Qualitäten eines Piotr Beczała ebenso aufmerksam wie auf Kaufmanns baritonal-mä...
Buch 2016
Farbe, Rhythmus und Schuberts ureigene Welt Krystian Zimerman konfrontierte im Musikverein die beiden letzten Schubert-Sonaten mit Szymanowski Natürlich haben Mazurken von Karol Szymanowski nichts mit Musik von Franz Schubert zu tun. Dennoch war es spannend, zwischen den Aufführungen der großen A-Dur- und der B-Dur-Sonate vier Nummern aus dem op. 5...
Pfiingsten
Das Pfingstwunder ist nicht annähernd so oft vertont worden wie die österlichen Geschehnisse. Doch ist der Heilige Geist in unseren Konzert- und Opernhäusern auf sanfte Weise stets präsent. Geliebte Tante! Ostern, das liebliche Fest ist gekommen, Du freust Dich jetzt, daß ich sie mit Pfingsten verwechsle, aber das geschah ja nur, damit Du Dich freu...
Kurt Rydl
„Tevje kommt mir sehr entgegen“ An der Volksoper wechselt der Wiener Bass mit den ausdauernden internationalen Wagner-Erfahrungen, der heuer den 40. Jahrestag seines Operndebüts feiert, das Genre – und gibt erstmals den Milchmann in „Anatevka“. O ja, die Aufführung im Theater an der Wien mit Jossi Yadin hat auf mich damals auch großen Eindruck gemacht“, erinnert sich Kurt Rydl an eine Wiener Theaterlegende. Heute, Samstag, debütiert Rydl an der Wiener Volksoper in einem für ihn ungewohnten Genre. Er gibt den Tevje, den Milchmann, in der Wiederaufnahme des Musicals „Anatevka“ in der Produktion von 2003. Es ist bezeichnend, daß der Künstler in derselben Woche an der Staatsoper den Pimen in Mussorgskys „Boris Godunow“ gestaltet. Derlei Gleichzeitigkeit von großen und höchst unterschiedlichen ...
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Blaubart
Ein „Blaubart“ ohne Peinlichkeit Am Freitag noch einmal: Bartóks Psycho-Oper mit Violeta Urmana, Gábor Bretz und den Symphonikern unter Philippe Jordan. Herzog Blaubart beschäftigt unsere Fantasie. Was verbirgt sich hinter den sieben Türen, was bedeuten die Folterwerkzeuge, Blumen und Juwelen, die prachtvollen Ländereien? Was der Tränensee, den Jud...
Igor Levit
Igor Levit präsentierte ein Kompendium des Klavierspiels von Bach bis Prokofieff im großen Musikvereinssaal: Barock, Klassik, Romantik und Moderne als spannendes expressives Hör-Abenteuer. Die Rasanz seines Aufstiegs war gerade an seinen Auftritten im Wiener Musikverein gut abzulesen: Wien-Debüt feierte Igor Levit im „Presse“- Musiksalon im Gläsern...