Glucks Alceste

Herkulische Taten in kindischem Regiegewand

Glucks „Alceste“ wieder in Christof Loys Kindergartenregie, aber musikalisch grandios unter Christophe Rousset mit Véronique Gens.

Die Lösung der Frage, wie man die einst richtungsweisenden, doch später als rettungslos verstaubt geltenden Opern eines Christoph Willibald Gluck zeitgemäß wiederbeleben könnte, ist ausschließlich musikalisch möglich. Der Glaube daran, daß die Exponenten des sogenannten Regietheaters irgendetwas Förderliches zur Erhellung beitragen könnten, entpuppt sich bei jedem neuen Versuch als Illusion. Die Wiener Staatsoper h...

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