Kategoriearchiv: Feuilleton
Ana de la Vega

Flötistin
Ana de la Vega ist eine der besten Bläser-Solistinnen ihrer Zeit. Geboren in Australien, hat sie in Sydney und Paris studiert. In den späten Zehnerjahren des XXI. Jahrhunderts brachte sie bemerkenswerte CD-Aufnahmen auf dem Label Pentatone heraus, die vor allem das Repertoire der Ära der Wiener Klassik durchforstet haben. So stellte sie nebst Mozarts Flötenkonzerten auch ein Werk von Joseph Mysliveček zur Diskussion, den Mozart einst als den »göttlichen Böhmen«, (Il divino boemo) bezeichnet hatte.
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Matteo Messori
- 1976

Organist, Cembalist, Ensemble-Leiter und Professor in Bologna. Matteo Messori stammt aus Bologna. Als Cembalist, Organist, Clavichord-spieler macht er dank fantasievoller Programme in ebensolcher Ausführung Furore.Er studierte Orgel und Musiktheorie am Konservatorium seiner Heimatstadt, bevor er sich unter der Führung von Sergio Vartolo in Venedig dem Cembalo zuwandte. 1998 gewann er den ersten Preis beim Cembalo-Wettbewerb von Pesaro.Konzertauftritte führten in in alle Welt, unter anderem an die Leipziger Thomaskirche (2004) und in St. Petersburger Philharmonie (2012).
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Gerald Pachinger
Würdigung eines Soloklarinettisten Ein »Ständchen« im Frühling 21. April 1992 »Frühling in Wien« ist mittlerweile ein Stück guter musikalischer Tradition unserer Stadt. Das alljährliche beschwingte Konzert der Wiener Symphoniker darf auch als tönende Leistungsschau des Orchesters gelten, die via TV in die halbe Welt übertragen wird. Auch unter dem neuen Chef, Rafael Frühbeck de Burgos, erwiesen die Musiker heuer wieder, daß ihnen international allererster Rang zukommt.
Pachingers Solo Pars pro toto stand diesmal der erste Klarinettist, Gerald Pachinger, an der Rampe. Er absolvierte ein herrliches Solo - Franz Schuberts »Ständchen« - als charmante Referenz für die geradezu idealen Verhältnisse in der jungen Bläserriege der Symphoniker. Pachinger blies mit einer Hingabe und Phrasierungskult...
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François Leleux
Oboist, * 1971

Mit sechs Jahren hat François Leleux Oboe zu spielen begonnen. Pierre Pierlot und Maurice Bourgue waren seine Lehrer am Pariser Conservatoire, wo er mit Auszeichnung sein Studium abschloß, um hernach eine Reihe internationaler Preise einzuheimsen. Orchestererfahrung sammelte er als Solo-Oboist des European Youth Orchestra und im Orchester der Pariser Oper, ehe er ans erste Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Runfunkswechselte.
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Anna Netrebko
Primadonna der 2010er-Jahre Zuerst war es wohl vor allem die blendende Bühnenerscheinung, die dieser Künstlerin zur atemberaubenden Weltkarriere verhalft - doch Anna Netrebko hat sich auf ihren Lorbeeren nicht ausgeruht. Bald war die Balance zwischen mitreißender szenischer Präsenz, wahrhaftiger Darstellung und musikalischer Exzellenz gefunden. Ken...
Florian Boesch
Jahrgang 1971 Einer der großen Lied-Sänger seiner Generation, geprägt durch die Arbeit mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus musicus. Das Singen liegt bei den Boeschs in der Familie: Die Großmutter war eine der renommiertesten Gesangs-Pädagoginnen Wiens, der Vater, Christian Boesch, der weltweit meistbeschäftigte Darsteller des Papageno in Moz...
KOMPONISTEN in der SINKOTHEK
A Carl Friedrich ABEL Paul ABRAHAM Adolphe ADAM ADAM de la HALLE John ADAMS Thomas ADÈS Anton C. ADLGASSER Theodor W. ADORNO Jehan ALAIN Isaac ALBENIZ Eugen d'Albert Domenico ALBERTI und die "Albertibässe" Johann Georg ALBRECHTSBERGER Charles ALKAN Francisco Antonio D'ALMEIDA AMBROSIUS von Mailand D'ANGLEBERT George ANTHEIL Hans Erich Apostel Anton ARENSKIJ Juan Crisostomo de ARRIAGA Franz ASPELMAYR Kurt ATTERBERG Daniel F. E. AUBER Grażyna BACEWICZ
Johann Sebastian BACH
Wilhelm Friedemann BACH Carl Philipp Emmanuel BACH Johann Christian BACH
Mili BALAKIREW Adriano (Tommaso) Banchieri Samuel BARBER Jean BARRAQUÉ Béla BARTÓK Roland BATIK Ignaz Joseph Franz BECK Ludwig van BEETHOVEN Vincenzo BELLINI Ralph BENATZKY Franz BENDA Georg Anton...
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Richard Dubugnon
1968 geboren, pflegt der schweizerische Komponist und Kontrabassist Richard Dubugnon einen farbenprächtigen Stil, inspiriert von den klanglichen Ursprüngen des Impressionismus und der in zahllosen Experimenten entwickelten Orchestertechnik der musikalischen Moderne. Für den Hörer bedeuten die Werke Dubugnons ein abenteuerliches Erlebnis voll Überraschungen - im Stil eines tönenden »Fantastischen Realismus« üppigster Farbigkeit.
2017 erschien auf dem Label Naxos eine Aufnahme einiger der »Tarotkarten für Orchester«, Dubugnons erfolgreichstes Orchesterwerk, »Arcanes Symphoniques«, vom britischen »Guardian« mit den Worten kommentiert
Die Freude an den überwältigenden Klangmöglichkeiten eines Orchesters ist hier durchwegs offenkundig. The Guardian, 2017 Geboren 1968 in Lausanne, begann si...
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Albrecht Mayer
Oboist, * 1965

Der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker hat es geschafft, international auch als Solist begehrt zu sein. Auf der Onlineplattform der Berliner Philharmoniker (digitalconcerthall.de) findet sich der Livemitschnitte einer fantastischen Aufführung des Oboenkonzerts von Richard Strauss, wobei ihm seine Kollegen unter Christian Thielemanns behutsamer Führung einen zauberisch-schönen Klangteppich bereiteten. Das Strauss-Konzert hat Mayer mit den Bamberger Symphoniker unter Jakob Hrůša auch für CD eingespielt. (DG)
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