PODCAST – JUBILÄUMSKONZERT
Die von Norbert Brunner gegründete Initative »Musica iuventutis« feiert ihren 40. Geburtstag.
Zur Feier des Tages gibt es einen »Presse«-Podcast zum Thema, der auch hören läßt, wie viele außerordentliche Talente in dieser Veranstaltungsreihe ihre Wien-Debüts feiern durften: Die Liste ist lang und reicht von Julian Rachlin, Barbara Moser oder Angelika Kirchschlager bis zu Emanuel Tjeknavorian, der am 20. Oktober das Jubiläumskonzert im Mozartsaal des Konzerthauses dirigieren wird.
Ein Auftritt des Cellisten Clemens Hagen markierte 1983 den Anfang der Konzerte von Musica iuventutis im Wiener Konzerthaus. Mittlerweile hat auch Hagens Tochter Julia schon ihr »Musica iuventutis«-Debüt absolviert. Vier Jahrzehnte funktioniert Norbert Brunners Konzept nun schon perfekt: Der Wiener Dermatologe hatte sich in den Kopf gesetzt, bei seinem Eintritt ins Präsidium der Wiener Konzerthausgesellschaft etwas für die Jugend zu tun.
Ergebnis war der Konzertzyklus für österreichische Talente, die jeweils vor eine Jury vorzuspielen hatten, die dann Jahr für Jahr die neuen Künstler wählte, die in der kommenden Saison im Schubertsaal erstmals vor Publikum musizieren durften.
Für das Jubiläumskonzert hat unter anderem der Komponist Christoph Ehrenfellner eine neue Kammersymphonie beigesteuert, die zur Uraufführung kommt. Außerdem erklingt die von Arnold Schönberg für Aufführungen in seinem Verein für musikalische Privataufführungen arrangierte Kammerfassung von Gustav Mahlers «Lied von der Erde» – womit eine der liebsten Ideen Norbert Brunners bedient wird: Er wollte nicht nur junge Musiker fördern, sondern auch Musik zur Aufführung bringen lassen, die sonst kaum eine Chance hat im großen Musikbetrieb.
