Archiv der Kategorie: Rezensionen

»Moses und Aron«

Der grandiose Franz Grundheber als Moses

Ihnen fehlen auch Worte Die Staatsoper scheitert bei Schönbergs Chef d'OEuvre an den eigenen Vorgaben. »Die Presse«, 6. Juni 2006 Im letzten Moment hat der vorgesehene Regisseur der Neuinszenierung von Arnold Schönbergs »Moses und Aron« abgesagt. Dem Haus am Ring, das einst in den siebziger Jahren eine welt...

 

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Vergewaltigte »Entführung«

Staatsoper im Burgtheater Was heißt hier, bitte, »Entführung«? Staatsoper im Burgtheater. Über die veritable Vergewaltigung einer populären Mozart-Oper. Außer Wolfgang Amadeus Mozarts "Entführung aus dem Serail" war keines der Auftragsstücke dazu angetan, Kaiser Josephs einstigen Traum vom "deutschen Nationalsingspiel" nachhaltig träumen zu lassen....

 

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»Lohengrin«?

Hochzeitsnacht im Schrebergarten-Paradies »Lohengrin« in Wien. Eine musikalisch sensationelle Neueinstudierung in lächerlichem Ambiente. Und keine Regie.

Akustisch war das eine Sternstunde. Eine singuläre Sängerbesetzung, ein Dirigent, der das Staatsopernorchester zu hinreißend geschmeidigem, flexiblem, klangsinnlichem Spiel animiert: Wagners "Loh...

 

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Bienerts »Alzburg«

Tanz, von oben gesehen Bernd R. Bienerts packende Kreation im Semperdepot.

Ein Text zuerst, Albert Rueprecht rezitiert ihn mit jenem gerüttelt Maß an ironischer Distanz, die nötig ist, die verschmitzten Sprachspielereien zum Thema Österreich, Kultur, Selbstbild in all ihrer Hintergründigkeit zu servieren, ohne in falschem Selbstzerfleischungs-Path...

 

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Doppel-Premiere

Kein Bier mehr im Haus! Staatsoper. Janacek und Puccini verwirren vollständig.

Osud ("Schicksal") von Leos Janacek und "Le villi" von Giacomo Puccini - eine eigenwillig programmierte Doppelpremiere sorgte für Verwirrung beim Wiener Staatsopern-Publikum. Was haben die beiden Stücke, die im Haus am Ring zur Erstaufführung kamen, gemeinsam? Mit den W...

 

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»Und ich sah«

Die jüngste der jüngsten Posaunen Uraufführung. Thomas Daniel Schlees "Und ich sah" beeindruckte in Seckau.

In jeder Hinsicht bemerkenswert scheint die Uraufführung von Thomas Daniel Schlees Oratorium "Und ich sah", die Sonntag in der Basilika Seckau stattfand. Zum einen ist es heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass ein zeitgenössischer Ko...

 

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» Mathis«

HAMBURGISCHE STAATSOPER. »Zum Bilden übermenschlich begabt« »Mathis der Maler« eröffnete umjubelt die Ära der dirigierenden Intendantin Simone Young.

Ein kluger Schachzug der neuen Intendantin und Generalmusikdirektorin der Hamburgischen Staatsoper: Nachdem Simone Young ihre musikalische Kompetenz als Konzert- und Repertoiredirigentin vom ersten T...

 

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Schreiers Adieu

Ein Meister nimmt Abschied Peter Schreier gibt seine letzten Liederabende in Wien: Schubert, innig, klar.

Ovationen zuletzt, versteht sich. Nicht nur in Wien schwingt bei solchen Gelegenheiten die Dankbarkeit für Jahrzehnte künstlerischer Geschenke mit, die ein Sänger seiner Verehrergemeinde beschert hat. Peter Schreier kehrt noch einmal als Lied-...

 

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Tell

Widerhall des Romantik-Urknalls Die Staatsoper wagt sich noch einmal an Rossinis "Wilhelm Tell".

Mag die gar nicht reiz- und witzlose Inszenierung David Pountneys auch schon in unzusammenhängende, von Renato Zanellas unsäglichen Choreographien gestörte Einzel-Gags zerfallen: Musikalisch gelingt diesmal eine Aufführung auf sehr hohem Niveau. Bertra...

 

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Heltau

Michael Heltau brach noch einmal eine Lanze für die Operette. Vom Himmel das Blau

Was ich heut' alles könnt", sinnierte Burg-Doyen Michael Heltau zu Beginn seines jüngsten Operetten-Programms unter dem Titel "Vom Himmel das Blau" im Theater an der Wien. Er konnte, um es kurz zu sagen, alles. Und wenn er zuletzt angesichts des begeistert jubelnden ...

 

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