Archiv der Kategorie: Rezensionen

Salome – Grigorian

Kein Schleiertanz, dafür ein Pferdeschädel Salzburger Festspiele. Die Musik von Richard Strauss schimmert und strahlt im Spiel der Philharmoniker unter Franz Welser-Möst. Das Stück "Salome" bleibt im kargen Bilderfluss Romeo Castelluccis in der Felsenreitschule auf der Strecke.

Etwas Ratlosigkeit zuletzt, Applaus hebt an und flaut wieder ab - soll...

 

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Lohengrin in Bayreuth

Einspringer Piotr Beczala triumphierte als Belcanto-Lohengrin, Christian Thielemann absolvierte sein zehntes und letztes Debüt auf dem Grünen Hügel, und das Publikum rätselte über Yuval Sharons Regie-Ideen. Der Gral blitzt im Umspannwerk Es war selbstverständlich der Abend von Christian Thielemann. Zehn seiner Musikdramen hat Richard Wagner für sei...

 

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Einems »Dantons Tod« wieder in Wien

Andre Cheniers rhythmischer Bruder

18. März 2018

Staatsoper. Gottfried von Einems jugendliche Genieprobe, die Büchner-Oper "Dantons Tod", kehrte zum 100. Geburtstag des Komponisten zurück. Das ist ein effektsicheres Repertoirestück, in dem endlich auch der Chor eine Hauptrolle spielt.

Szenenfotos von Michael Pöhn

Es ist ein großer Abend des Chors. Zu Recht bekamen die Damen und Herren des singenden Personals der Staatsoper nach dieser Premiere ihre »Solovorhänge«. Nicht viele Opern integrieren die Vox populi so zwingend in die Handlung wie Gottfried von Einems »Dantons Tod«. Wer einen Chor hat, der sich – unterstützt von einer exquisiten Komparserie – mit der Spiellaune einer Ballettcompagnie darauf einlässt, der es versteht, seinen Part mit Durchschlagskraft und Differenzierungskunst zu einer Hauptrolle zu machen, hat schon gewonnen.

 

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Ariadne auf Naxos

Auftakt der Strauss-Tage Das kleine »Festival« der Staatsoper begann mit einer feinsinnigen Aufführung der »Ariadne auf Naxos«. Spannende Haus- und Rollendebüts gibt es bei den Richard-Strauss-Tagen der Staatsoper. Zum Einstand stand Sven-Eric Bechtolfs Produktion der "Ariadne auf Naxos" wieder auf dem Programm. Lise Davidsen präsentierte sich dem ...

 

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Alvis Hermanis am Ring

STAATSOPER PREMIERE »Parsifal«: Der Gral am Steinhof Semyon Bychkov führte Sänger und Orchester bei dieser Staatsopern-Premiere aufs sicherste über Wagners Pfade „der Irrnis und der Leiden“. Dass Regisseur Alvis Hermanis das Geschehen in die Psychiatrie verlegte, sorgte für Buh-Rufe. Die Wogen gingen hoch. Am Ende gab es eine Publikumsschlacht zwis...

 

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Belcea Quartett

Kurzportrait eines Quartetts - anhand einer Rezension

1. Dezember 2016

Die Auftritte des Belcea-Quartetts gehören zu den luxuriösesten Angeboten, die Freunden der Kammermusik in unserer Zeit gemacht werden. Die Harmonie zwischen den vier Musikern scheint perfekt, technische Vollkommenheit erreicht; man spielt auf dem höchsten Niveau - und reizt bei einem Werk wie Schostakowitschs Drittem Streichquartett die Möglichkeiten voll aus. Das Publikum verfolgt gespannt ein Drama in fünf Sätzen, hält nach dem abschließenden, tröstlich verschwebenden D-Dur-Akkord den Atem an, bevor es zur Ovation ansetzt.

 

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Quatuor Mosaïques

Erich HöbarthAndrea BischofAnita MittererChristophe Coin – Violoncello Am Beispiel einer Rezension, 2016 Was das Quatuor Mosaïques jüngst im Mozartsaal zum Besten gegeben hat, lässt sich nicht in die Rubrik "Klassik" einordnen, obwohl Musik von Haydn, Mozart und Beethoven auf dem Programm gestanden ist. "Was heißt hier klassisch?", möchte man frage...

 

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»Falstaff«, McVicar/Mehta

STAATSOPER

Shakespeares Figuren feiern fröhliche Urständ Staatsoper. David McVicars Neuinszenierung von Verdis "Falstaff" besticht dank opulenter Optik, exquisiter Sänger und einer Personenregie, die sensibel auf die von Zubin Mehta magistral herausgearbeiteten Zwischentöne der Musik eingeht.

Das wird jene Kommentatoren, die mit Gewalt die deut...

 

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Carmen 2016

Die erfreuliche Leichtigkeit der Tragödie „Carmen“,neu besetzt, rundet als spektakuläre Ensembleleistung den Dreisprung zum Saisonauftakt am Ring ab. Die grandiose Elena Maximova macht das Werk zum subtilen psychologischen Verwirrspiel.

Bizets „Carmen“ dient oft als Vehikel der Schaustellerei reisender Sänger, muß oft für hysterisch überzeichnete ...

 

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Lohengrin 2016

„Lohengrin“ mit phänomenaler Sängerbesetzung, dem Bayreuther Siegfried als Debütanten in der Titelpartie, von Yannick Nézet-Séguin mit großer Dichte dirigiert. Musiktheater „wie in guten alten Zeiten“.

Wagners „Lohengrin“ markierte gleich am zweiten Tag der neuen Staatsopern-Spielzeit einen Höhepunkt: Die Aufführung geriet unter Yanick Nézet-Ségui...

 

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