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Kein Mut zur »Feuersnot«
Nur orchestraler Sex Volksoper. Richard Strauss' Rarität erklingt nur konzertant. Aber bei diesem Komponisten kann man ja alles hören! Feuersnot", ab Samstag in der Volksoper, ist die zweite Oper von Richard Strauss. "Guntram", ein Ideendrama nachwagnerischer Prägung, zu dem Strauss stilecht den Text selbst verfasst hatte, war schiefgegangen. Doch ...
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Richard Strauss zum Geburtstag

NEUE BÜCHER
Frühere Biographen legten das Schwergewicht auf seine Musik. Die neueren untersuchen Richard Strauss‘ Verhältnis zum Nationalsozialismus und zur Moderne. Ein Vergleich zum 150. Geburtstag des Komponisten.
Der Mann mit dem Schatten
Der 150. Geburtstag von Richard Strauss? Wer da meint, das wäre für die Musikwelt ein Grund zu feiern, irrt. In einer Zeit, in der Künstler nicht vorrangig nach ihren Leistungen, sondern nach ihrer Gesinnung beurteilt werden, diskutiert man sichtlich lieber über Straßennamen als über Opern und symphonische Dichtungen. Das ist zwar ein Phänomen der veröffentlichten Meinung und nicht des Publikumsinteresses. Aber die veröffentlichte Meinung reagiert auf Publikationen zu Jubiläen derzeit beinah ausschließlich mit einem Scanprozeß, der dem Sicherheitscheck vor den Flughafengates ähnelt.
Richard Strauss zum Geburtstag weiterlesen →Die Oster-»Arabella«
SALZBURG
Hofmannsthals aberwitzige poetische Ansprüche
Osterfestspiele. In Salzburg scheitert man an einem offenbar völlig unzeitgemäßen Stück. Obwohl Christian Thielemann am Pult des Uraufführungsorchesters versucht, die filigranen Richard-Strauss-Klänge den ungeeigneten Reitschuldimensionen des Festspielhauses anzupassen.
Ein Brief für Sie", sagt der Diener. Bei Hofmannsthal heißt es: "Da wär' ein Billett für Euer Gnaden." Diesen Unterschied, wie man so schön sagt, möcht ich Klavier spielen können. Dann dürfte ich als Korrepetitor mit den Festspielsängern vielleicht "Arabella" einstudieren.
"Und in dem Wie, da liegt der ganze Unterschied", heißt es in einem andern Werk des Duos Hofmannsthal/Strauss - da ist die ganze Malaise schon vorausgeahnt. Wer "Arabella", dieses zutiefst wienerische Stück, bei den diesjährigen Salzburger Osterfestspielen erlebt, der ahnt: "Arabella" geht wahrscheinlich gar nicht mehr. Heutzutage. Das Stück ist so unmöglich geworden wie auf dem Sprechtheater Schnitzler; oder Hofmannsthals eigener "Schwieriger".
Der »unmögliche« Wiener Ton
Capriccio
Ein ,,Capriccio" im Schneckentempo
Staatsoper. Eine luxuriöse Besetzung, angeführt von Renée Fleming, disputiert in Richard Strauss' letzter Oper wieder über Ästhetisches – Christoph Eschenbach bremst.
Oper boomt. In Wien jeden falls. ,,Capriccio", das klug- subtile Spätwerk von Richard Strauss, galt bis vor kurzem als Ladenhüter. Von der Schwarzkopf über die Della Casa bis zur Janowitz haben die bedeutendsten Vertreterinnen ihres Fachs die Gräfin Madeleine gesungen, aber erst Renée Fleming ist es vorbehalten, vor wirklich vollständig gefüllten Sitzreihen im Haus am Ring die schöngeistige Comtesse zu singen, die sich nicht zwischen dem Dichter Olivier und dem Komponisten Flamand entscheiden kann.
Die erste »Ariadne«
Salzburger Festspiele 2012
Emily Magee und Jonas Kaufmann
2012 erfüllt sich Hofmannsthals Theatertraum Als »kleines Öperchen« nach einer Bearbeitung von Molieres »Bürger als Edelmann« sollte »Ariadne auf Naxos« um die Welt gehen. Es mißlang. Doch den Festspielen gelang die Ehrenrettung.
Hundert Jahre nach der Uraufführung versuchen sich die Salz...
„Intermezzo“
Aber die Musik!
Theater an der Wien. Neuversuch mit Richard Strauss' gern vernachlässigtem "Intermezzo".
Pauline Strauss war eine der prägnantesten Künstlerehefrauen der Geschichte. Schon Hofmannsthal kam auf den Gedanken, sie für eine Bühnenfigur Modell stehen zu lassen: "Eine bizarre Frau mit einer sehr guten Seele im Grund, unbegreiflich, launisch, herrisch und dabei doch sympathisch", so formulierte es der Dichter. Richard Strauss ließ der Gedanke nicht mehr los. Nur notdürftig getarnt, wurde ein Ehekrach im Hause Strauss zum Opernsujet. Aus Richard wurde der Kapellmeister Robert Storch, aus Pauline dessen Frau Christine - und diese wiederum zu einer der umfangreichsten Sopranrollen der Operngeschichte. Hofmannsthal und Hermann Bahr winkten ab: Dieses Sujet, dessen Intrige auf einer allzu harmlosen Verwechslung basiert, schien den Poeten zu hausbacken. Strauss dichtete selbst.
Strauss in Salzburg
Marjana Lipovsek und ein Klangerlebnis der Spitzenklasse Richard Strauss' "Frau ohne Schatten" unter Sir Georg Solti bei den Salzburger Festspielen Die Salzburger "Frau ohne Schatten" segelt nach wie vor unter falscher Flagge: Wie schon bei der Premiere der Götz-Friedrich-Inszenierung sollte die Strauss-Oper auch diesmal viel eher nach der Amme ben...
Strauss »Enoch Arden«
Richard Strauss
Das balladeske Epos von Alfred Tennyson hat Richard Strauss zu einem Melodram für einen Sprecher und Klavier verwandelt. Die 1897 entstandene Komposition ist dem Berliner Intendanten von Possart gewidmet, der mit Strauss und diesem Werk auf Tournee ging. Strauss war von der eigenwilligen Form des gesprochenen Worts zu Klavierklängen nicht sonderlich angetan und meinte einmal indigniert in breitem Bayrisch: »I schlaf doch an mein Flügel, solang der Possart red't…«
Spätere Interpreten fanden die Mixtur reizvoll. Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau hat das Werk sogar zweimal aufgenommen, das erstemal Anfang der Sechzigerjahre mit Jörg Demus am Klavier für die Literaturserie der Deutschen Grammophon Gesellschaft.
Richard-Strauss-Diskothek








Strauss interpretiert Strauss
- Fragment I Richard Strauss
- Fragment II Richard Strauss
- Tanz der sieben Schleier Richard Strauss
- Tanz der sieben Schleier – Orchesterfassung Berliner Philharmoniker - Dirigent: Richard Strauss
- R. Strauss Violinsonate op. 18 Ginette Neveu - Gustaf Beck (1939)
- 2. Improvisation. Ginette Neveu - Gustaf Beck (1939)
- 3. Finale Ginette Neveu - Gustaf Beck (1939)
Tondichtungen, Konzerte
Opern
Bühnenmusik – jenseits der Oper
Liedschaffen – Vier letzte Lieder


Das Melodram
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