Alle Beiträge von discjockey

Hinterhäusers Comeback – und eine neue CD

Als Klavierpartner von Matthias Goerne kehrte der Ex-Intendant zu den Salzburger Festspielen zurück. Das Publikum, darunter Asmik Grigorian, Teodor Currentzis und die einstige Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, bejubelte die Interpretation von Schuberts »Winterreise« und bereitete dem einstigen Festspielmanager schon zum Auftritt Ovationen.
Dieser Tage erschien auch die neue CD des Duos bei der Deutschen Grammophon: Das Album »Zwielicht« gilt einem Schumann-Recital, das auch selten aufgeführte Lieder aus dem Spätwerk enthält.

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Bachs »Johannespassion« – Raphael Pichons drittes »Osterwunder«

Nach der bereits allseits gelobten und geliebten Aufnahme der »Matthäuspassion« und einer ebenso hoch gehandelten »Hohen Messe« legte Raphael Pichon mit der »Johannespassion« nun zum dritten Mal eine aufsehenerregende Wiedergabe eines großen Bachschen Chorwerks vor. Rechtzeitig zur Karwoche Anno 2026.

Bach: Johannespassion (harmonia mundi)

J. S. Bach: Johannespassion
Julian Prégardien (Evangelist)
Huw Montague Rendall (Jesus)
Ying Fang (Sopran)
Lucile Richardot (Alt)
Laurence Kilsby (Tenor)
Christian Immler (Baß)
Étienne Bazola (Baß)
Pygmalion – Raphaël Pichon

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Ernnerungen an Franz Bartolomey

Eine neue CD und die Präsentation im ORF-Sendesaal

Supreme classics 2025

Matthias Bartolomey hat nach einem Vierteljahrhundert ein CD-Programm seines Vaters, des legendären Solocellisten der Wiener Philharmoniker, noch einmal aufgenommen. Im Verein mit seiner Klavierpartnerin Ariane Haering präsentierte er das Programm mit Werken von Brahms und Richard Strauss, ergänzt um ein Schubert-Arrangement, im Wiener Sendesaal und tauschte in der Pause mit dem Sinkothekar Erinnerungen aus.

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Swjatoslaw Richter spielt Beethoven

Schon wieder? Nein! Erstmals zu hören!

Nach 60 Jahren endlich erschienen! Richter spielt die Sonaten op. 31/3, 90, 101 und 110. (DG)

Richter spielt Beethoven? Das hat es schon gegeben, gewiß, aber dennoch ist die Neuerscheinung nicht nur für Richter-Aficionados interessant, die alles von ihrem Idol besitzen müssen: Was die Deutsche Grammophon soeben aus ihrem Archiv freigegeben hat, gehört zu den herausragenden Beethoven-Interpretationen der jüngeren Vergangenheit!

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Dvořáks »Amerikanisches« Qartett und der »wienerische« Stil

Wiener Konzerthausquartett

Antonìn Dvořáks »Amerikanisches« Quartett mit seinen vielen »böhmischen« Anklängen, in Japan aufgenommen – als Musterbeispiel für die »wienerische« Streichquartettkultur.

Anton Kamper - Walter Weller - Fritz Händschke - Ludwig Beinl (Juni 1962)

Warum diese Aufnahme hörenswert ist?

Für eine japanische Firma hat das Wiener Konzerthausquartett, ein legendäres philharmonisches Ensemble unter der Führung von Anton Kamper, Aufnahmen gemacht, darunter eine hinreißende Interpretation von Dvořáks berühmtestem Streichquartett – Seite an Seite mit der nicht minder beliebten »Symphonie aus der Neuen Welt« in den USA entstanden, aber voll von sehnsuchtsvollen Erinnerungen an die böhmische Heimat – und für Wiener Musiker über die Jahrzehnte hin so etwas wie ein »Heimspiel«, läßt sich doch die berühmter »Wiener Geigenschule« auf böhmische Wurzeln zurückführen – bis heute üben Geigenstudenten ja die Etüden von Otakar Ševčík…

ALS DIE WIENER TRADITION NOCH LEBENDIG WAR

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Florian Boesch singt Brahms und Wolf

Linn, 2025

Neue Lied-Aufnahmen mit gewagtem Programm

Brahms und Wolf konnten einander nicht ausstehen – haben die Musikgeschichte aber auf sehr ähnliche Weise bereichert. Im neuen Album von Florian Boesch und Malcolm Martineau stehen die beiden mit »ernsten Gesängen« harmonisch nebeneinander. Bewegend.

Kein leichtes Programm haben sich Florian Boesch und Malcolm Martineau für ihre jüngste CD ausgesucht: Weder Brahms noch Hugo Wolf gehören zu den Straßenfegern, wenn es um die Programmierung von Liederabenden geht. Und obwohl die Sammlung einige der berühmtesten Gesänge der beiden Meister enthält: Das Gros des Programms zwingt zur Besinnung, zur Einkehr, vor allem aber: zu analytischem Hören. Dieses aber trägt reiche Früchte! Man lernt unter anderem: Brahms und Wolf, die einander gehaßt haben, fanden sich in ihrer Kunst näher beieinander als ihnen wohl lieb gewesen sein könnte…

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Elena Denisova spielt Bach

TXA 19139

Rechtzeitig zum Start ihres Festivals »Wörthersee Classics« hat die Geigerin Elena Denisova jüngst ihre neue CD in den Handel gebracht. Bei TyXart erschien eine Aufnahme der drei Solo-Violinsonaten Johann Sebastian Bachs – hoch konzentriert, klangschön mit kraftvoll-kernigem Ton – und formal beeindruckend ebenmäßig gemeistert.

HÖREN AUF SPOTIFY

Auf den großen Streaming-Plattformen ist die CD bereits abrufbar.

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