Schlagwortarchiv: Pausentratsch Oper

Worüber man in der Opernpause diskutieren kann

WIENER KULTURPOLITIK

Nachdem die Stadt Wien alle Posten verteilt hat, wird nun die Leitung der Bundestheater- Holding besetzt. Wen sucht die Findungskommission? Was muss ein neuer Holding-Chef wirklich können? Dieser Tage präsentiert die Findungs kommission Vorschläge bezüglich der künftigen Besetzung eines Bundestheater- "Generals". Dabei wurde die Frage, wozu Staatso...

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DER REGIE-WAHN

Ein Feuilleton aus dem Jahr 2015 Regisseure bringen die Oper um ihre Zukunft Inszenierungswahn. "Fidelio" ohne Dialoge und mit grob verfälschtem Schluss bei den Festspielen, radikale Umdichtungen allenthalben im Repertoire: Neue Publikumsgenerationen sehen vor allem Theatermacher-Eitelkeiten. Opernfreunde haben längst resigniert. Sie wissen, am End...

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SALZBURG, ELITÄR

LEITARTIKEL Die Salzburger Festspiele dürfen, ja müssen elitär und exklusiv sein Das teuerste Festival der Welt darf sich nicht mit Allerweltsprogrammatik rechtfertigen. Die Maximierung des Kartenangebots hat ihm geschadet. Die Salzburger Festspiele gehen in die Schlussrunde. Die großen Premieren sind vorbei. Und via Agentur werden bereits erste bi...

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Dialoge in der Oper

SALZBURGER FESTSPIELE 2015 Gesprochenes Wort gehört zur deutschen Oper von Mozarts "Entführung" bis zu Webers "Freischütz", darf aber bei "Fidelio" diesmal nicht sein. Was darf ein Regisseur aus einem Stück einfach weglassen? Am meisten erregten sich die Pausengespräche anlässlich der "Fidelio"- Premiere im Salzburger Festspielhaus über die Absenz ...

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Anna Bolena

12. April 2015 Königin Anna regiert weiterhin beinah völlig absolutistisch In der Staatsoper hat man für Donizettis «Anna Bolena» erneut eine edle Widersacherin für die Netrebko gefunden. Anna Netrebko ist und bleibt eines der großen Phänomene der Interpretationsgeschichte. Das Opernreich vermag sie scheinbar absolutistisch zu regieren. Wenn sie si...

 

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Christian Thielemann

Christian Thielemanns Lust an der Italianita Im Gespräch. Der künstlerische Leiter der Salzburger Osterfestspiele vor Probenbeginn über die »Opernzwillinge« von Mascagni und Leoncavallo, gewinnbringende Probenarbeit und die Zukunft des 1967 von Karajan gegründeten Festivals.

Am Tag vor der ersten Orchesterprobe für die neue Salzburger Osterfestspiel-Produktion ist Christian Thielemann voller Tatendrang: "Ich liebe Sitzproben", sagt er, "ohne vorher mit den Sängern am Klavier gearbeitet zu haben. Dann werden wir ja sehen, was alles auseinanderfällt und womit wir hinterher noch ins Klavierzimmer gehen müssen."

So spricht der gelernte Opernkapellmeister, der in seinen frühen Tagen viele Repertoirevorstellungen unterschiedlichster Werke ganz ohne vorausgehende Proben abwickeln musste. Das Di...

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Thielemanns Rückkehr

Staatsoper. Mit "Ariadne auf Naxos" in Sven-Eric Bechtolfs stimmiger Inszenierung feiert das Repertoiresystem im Haus am Ring einen Sieg. Weltstars und das Ensemble brillieren. Thielemanns triumphale Rückkehr Ein großer Moment in der an exzellent besetzten Aufführungen bisher gar nicht armen Staatsopernsaison: Christian Thielemann beehrt Wien. Das ...

 

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Wozu Festspiele in Salzburg?

LEITARTIKEL Wer hat die Antwort auf die Frage: Wozu gibt es in Salzburg Festspiele? Das sommerliche Kulturangebot an der Salzach ist so aufgebläht wie nie zuvor. Damit ist es auch verwechselbar geworden - zu unverwechselbaren Preisen. Vergangenen Freitag haben die Salzburger Festspiele begonnen. Der gelernte österreichische Kulturkonsument reibt si...

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