Schlagwort-Archiv: Pausentratsch Oper

Worüber man in der Opernpause diskutieren kann

Brigitte Fassbaender im Gespräch

»Die Jungen arbeiten risikolos« Im Gespräch. Brigitte Fassbaender tauschte Sänger- und Intendantenleben mit dem Regiesessel und erarbeitet an der Volksoper gerade Brittens Komödie »Albert Herring«. »Die Presse«, 6. Februar 2014 Es ist ein so geistreiches Stück«, sagt Brigitte Fassbaender auf die Frage, wie man um Publikum für ein hierzulande rares Musiktheaterwerk werben sollte. Die langjährige Intendantin des Innsbrucker Opernhauses inszeniert gerade an der Volksoper in Wien. »Albert Herring« ist freilich Wiener Musikfreunden, die schon länger in die Oper gehen, ein Begriff: Benjamin Brittens hintersinnige Komödie stand im Haus am Gürtel schon einmal auf dem Programm.

Publikumslieblinge wie Adolf Dallapozza und Sena Jurinac engagierten sich Mitte der Siebzigerjahre in der Ära Karl Dönch ...

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Salzburg Intendanz

Schon wieder einer weg. Ja, wo sind sie denn bloß alle? Intendant zu sein ist schwer. Man hat viel damit zu tun, darüber nachzudenken, was geschehen wird, wenn man einmal nicht mehr da sein wird. Ich bin dann mal weg", titelte einer, der auf den Jakobsweg ging. Keiner wusste etwas davon, und plötzlich war der Mann zum Pilger geworden. ,,Ich bin dann mal weg", alles andere als ein frommer Pilgerspruch, könnte auch das Leitmotiv der internationalen Opern- und Festspielintendanten sein. Diese Leute haben ja, man weiß es, enorm lange Vorlaufzeiten für ihre Planungsarbeit zu gewärtigen. Und sie arbeiten und arbeiten und arbeiten, bis dann zum Beis...

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zukunft der cd

Die CD bleibt uns gut und teuer Das Ende des Aufnahme zeitalters proklamieren Kassandrarufe seit Langem. Doch bleiben Tonträger und DVDs wichtig, sie machen die beste Werbung für die Klassik. Das ,,Ende der Schallplatte", das ,,Ende der CD", das ,,Ende des Tonträgermark tes" – die regelmäßig wiederkehrenden Kassandrarufe betreffen das gesamte Reper...

 

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Startheater

Es gibt Wochen, da kommt der Musikfreund aus der Oper gar nicht mehr heraus. Er will überall dabei sein. Sogar die Münchner reisen an! Und haben allen Grund dazu. Alle Opernzugvögel sind schon da. Alle Vöglein, alle. Das wirkt! Man kann sagen, was man will über den wienerischen Musikbetrieb, aber in jüngster Zeit darf festgestellt werden, daß die O...

 

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Applauskultur

Ich möchte wieder klatschen dürfen Die Rekonstruktion des sogenannten Watschenkonzerts kam ohne Ohrfeigen aus. Heute wird »moderner« Musik brav applaudiert. Dafür herrschen neue Tabus im Kultur-betrieb. Wo darf man hinschauen? Darf man Musik nicht mögen – und das auch zugeben? Watschen sind 2013 nicht verteilt worden. Um das ,,Skandalkonzert" von a...

 

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Christian Thieleman

„Natürlich dirigiere ich viel Wagner" Im Gespräch. Christian Thielemann, einst Karajan-Assistent und ab sofort Leiter der Osterfestspiele Salzburg, über Wagner und Puccini, den Sinn von Festivals und Ähnlichkeiten von Orchestern in Wien und Dresden. Christian Thielemann dirigiert heute, Samstag, erstmals eine Premiere anläßlich der Osterfestspiele in Salzburg: ,,Parsifal". Der Berliner Dirigent tritt damit die Nachfolge von Sir Simon Rattle als künstlerischer Leiter des Festivals, bei dem er schon zu Zeiten des Gründervaters, Herbert von Karajan, künstlerisch mitgewirkt hat, an.

Im Gespräch mit der ,,Presse" erinnert er sich auch an die Zeiten als Karajan-Assistent im Festspielhaus. Was ist Ihnen von damals, als Sie während der ,,Parsifal"- Einstudierung mit von der Partie waren, in Erinn...

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Vom Ende der CD

Die Klassikwelt ist keine Scheibe mehr Wer spielt noch mit? Das »Ende der CD«, keine Künstlerfotos mehr zwischen Dessous oder Wurstwaren, Symphonien als Internetdownload. Offenbar haben die Schallplattenkonzerne ihre Macht verloren. Doch findet man mehr Klassik denn je in den Medien. Aufführungen der MET sieht man weltweit im Kino, Salzburgs Osterf...

 

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Thielemanns RING

Der „Ring“ unter Thielemann Das Großereignis im ersten Jahr der Wiener Staatsopern-Regentschaft von Dominique Meyer war die Aufführung von Wagners „Ring des Nibelungen“ unter Christian Thielemann. Die vier Abende wurden auch für CD mitgeschnitten.

DIE WALKÜRE SIEGFRIED GÖTTERDÄMMERUNG

DIE KRITIKEN

Das Rheingold Dem gewaltigen Ansturm der philha...

 

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Mirella Freni – Portrait

Eine Würdigung zum 80. Geburtstag (2017)

Von Ruhestand war bei ihr auch anläßlich der Feiern zu ihrem 80. Geburtstag keine Rede. Ein Gala-Konzert zu ihren Ehren in der Mailänder Scala, am eigentlichen Jubeltag, dem 27. Februar 2017, ein Festakt in der Heimatstadt Modena: Mirella Freni war auch mit 80 höchst aktiv.

Sie war die Partnerin der größten Opern-Künstler des 20. Jahrhunderts, mit dem „Re di bassi“, Nicolai Ghiaurov, war sie verheiratet, mit Luciano Pavarotti, der ebenfalls in Modena zur Welt gekommen war, teilte sie die Amme; und (nicht nur, aber bevorzugt) für Herbert von Karajan war sie im italienischen Fach über viele Jahre hin die erste Wahl für Primadonnenrollen. Der internationale Durchbruch der Freni in der bis heute unangefochtenen Zeffirelli-Produktion der „Boheme“ ist l...

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Russische Opern

Das neue Traumpaar heißt Netrebko/Beczala Iolante. Die Salzburger Festspiele statuierten ein Exempel: Was Anna zu Anna macht, das ist am besten im Rahmen einer konzertanten Aufführung zu studieren: Man gab Tschaikowskys letzte Oper. Von Wilhelm Sinkovicz Was die Kumulierung schöner Stimmen betrifft, war das einer der beglückendsten Festspielab...

 

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