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Archiv der Kategorie: SinkoCHARTS

CD aktuell, SinkoCHARTS

Karel Ančerl, live (Konzerte)

22. März 2025 discjockey

Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

Willkommene Ergänzung der bereits erschienen Dokumentationen der Kunst dieses brillanten tschechischen Dirigenten – mit einigen historischen Aufnahmen von besonderem Rang: So erklang beispielsweise Dvořáks Cellokonzert mit dem jungen Mstislav Rostropowitsch in Prag wenige Tage vor der legendären Platten-Aufnahme unter Chefdirigent Vaclav Talich mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung des jüngeren Dirigenten Ančerl, der stets für scharf geschliffene Konturen und leidenschaftlichen Ausdruck sorgte.

Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

Willkommene Ergänzung der bereits erschienen Dokumentationen der Kunst dieses brillanten tschechischen Dirigenten – mit einigen historischen Aufnahmen von besonderem Rang: So erklang beispielsweise Dvořáks Cellokonzert mit dem jungen Mstislav Rostropowitsch in Prag wenige Tage vor der legendären Platten-Aufnahme unter Chefdirigent Vaclav Talich mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung des jüngeren Dirigenten Ančerl, der stets für scharf geschliffene Konturen und leidenschaftlichen Ausdruck sorgte.

Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

Willkommene Ergänzung der bereits erschienen Dokumentationen der Kunst dieses brillanten tschechischen Dirigenten – mit einigen historischen Aufnahmen von besonderem Rang: So erklang beispielsweise Dvořáks Cellokonzert mit dem jungen Mstislav Rostropowitsch in Prag wenige Tage vor der legendären Platten-Aufnahme unter Chefdirigent Vaclav Talich mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung des jüngeren Dirigenten Ančerl, der stets für scharf geschliffene Konturen und leidenschaftlichen Ausdruck sorgte.

Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

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Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

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Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

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Karel AnčerlLive – Konzerte

Livemitschnitte Supraphon (ed. 2025)

mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

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Karel AnčerlLive – Konzerte

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mit Mstislav Rostropowitsch, David Oistrach, Wilhelm Kempff, Henryk Szeryng u. a. Karel Ančerl (Supraphon)

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CD aktuell, Kalender, SinkoCHARTS

Die Wahrheit über Karajan

19. März 2025 discjockey
Karajan, »inszeniert« vom Photographen Rudolf Kessler

Karajan? Es war alles ganz anders!

Berliner Philharmoniker. Den legendären Dirigenten gab es zweimal. Der eine ist in unzähligen gestylten Studioaufnahmen dokumentiert. Der andere Karajan, den man nur live erleben konnte, wird nun durch eine CD-Edition wieder lebendig.

Karajan – nach wie vor hat der Name nichts von seiner Strahlkraft verloren. Wenn es gilt, die berühmtesten Dirigenten aller Zeiten aufzuzählen, landet der Salzburger des Jahrgangs 1908 auch 36 Jahre nach seinem Tod im Juli 1989 noch auf den vordersten Rängen, wenn nicht auf Platz eins.

Für TV-Auftritte »gestylt«

Das liegt nicht zuletzt daran, dass dieser Mann ein reicheres Erbe an Tonaufnahmen hinterlassen hat als nahezu sämtliche Konkurrenten. Und dass viele dieser Aufnahmen bis heute als Referenzeinspielungen klassischer und romantischer Spitzenwerke gelten – von den Beethoven-Symphonien über Brahms und Bruckner bis zu Richard Strauss und, ja: tatsächlich, Arnold Schönberg.

Aber: Wer Herbert von Karajan in Oper oder Konzertsaal live erleben durfte, der weiß, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Es gab noch einen anderen Karajan. Dessen Ruhm vermehrte sich international naturgemäß durch die vielen Schallplatten, die er bereits in jungen Jahren aufzunehmen begann. Aber die Legende Karajan entstand nicht in den Studios, sondern dort, wo sein Charisma unweigerlich wirkte – in Richtung Musiker und in Richtung Publikum. Von dieser Verzauberung, die oft ans Hexenmeisterische grenzte, geben die in aller Regel vor allem auf höchste technische Perfektion gestylten Einspielungen nur einen Bruchteil – in manchen Fällen ist man sogar versucht zu sagen: gar nichts – wieder.

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dirigentenPausentratsch KonzertPausentratsch Oper
CDARCHIV, Kalender, SinkoCHARTS

Schostakowitschs Vermächtnis

14. März 2025 discjockey

MATTHIAS GOERNE SiNGT DIE »MICHELANGELO-SUITE« – CD-NEUERSCHEINUNG – HOCHPOLITISCHE KLÄNGE VOR UND HINTER DER »MAUER«

Die Poesie des Bildhauers

Dmitri Schostakowitsch Suite nach Gedichten von Michelangelo

Matthias Goerne – Mikko FranckOrchestre National, Radio France

Die Sonette Michelangelos haben viele Komponisten inspiriert, allen voran Hugo Wolf, der drei seiner letzten Kompositionen diesem Künstler widmete. Auch im XX. Jahrhundert haben etliche Meister sich der Poesie des großen Bildhauers bedient, unter anderem auch Benjamin Britten, der wiederum mit Dmitri Schostakowitsch befreundet war, der im Jahr nach Brittens Tod, 1974, einen Zyklus nach Michelangelo-Gedichten vertont hat.

Matthias Goerne

Die »Michelangelo«-Suite stellt so etwas wie ein musikalisches Vermächtnis dar. Matthias Goerne und das Pariser Rundfunk-Orchester unter Mikko Franck haben sie konzentriert und – auch in den introvertierten, leisen Passagen spannungsgeladen – mit beeindruckender Intensität aufgenommen. Und mit einer wenige Jahre zuvor entstandenen Orchestermusik zur Zelebration des 50. Jahrestages der russischen Oktoberrevolution gekoppelt, die auf lärmend-vordergründige Weise durch die »offiziellen«, der sowjetischen Kulturdoktrin verpflichteten Klänge die vollständig nach innen gekehrte, private, subjektive – und damit vielleicht subversive – »ehrliche« Musik desselben Komponisten konterkariert. Ein Hörabenteuer…

 

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CD aktuell

Wiener Musikgeschichte: Orgelmusik von Muffat

12. März 2025 discjockey

Eine Aufnahme aus der Wiener Miaelerkirche mit Werken von Gottlieb Muffat aus der Sammlung der Minoriten.

Gottlieb Muffattoccate & Capricci

Aus der Sammlung der Minoriten
Pier Damiano Peretti
(Ambiente Audio, 2025)

Wien im Barock: Einige Kopositionen von Gottlieb Muffat aus der Sammlung der Wiener Minoriten, musiziert auf der Orgel der Michaelerkirche – Klänge aus dem Umfeld der kaiserlichen Hofburg…

CD aktuell

Michael Rabins Beeethoven-Konzert

22. Februar 2025 discjockey

Beethoven, Creston
Violinkonzerte

Michael Rabin
(Parnassus, 2025)

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Pflicht für »Geigerzähler«: Michael Rabins bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Konzerten von Benjamin Creston (auch als Rarität für Sammler) und – vor allem – Beethoven: Eine Aufnahme von edelster Tonschönheit und technischer Beherrschung.

Beethoven, Creston
Violinkonzerte

Michael Rabin
(Parnassus, 2025)

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geiger
CD aktuell, Kalender, SinkoCHARTS

Mozarts Hornkonzerte, vermehrt!

8. Februar 2025 sinkothekar

NEUE CD - MOZARTS HORNKONZERTE - NEUE STÜCKE "GEFUNDEN"

Mozart-Konzerte können allerhand Überraschungen bietenDie Neuaufnahme der Hornkonzerte mit Alec Frank-Gemmill enthält auch bisher „Unerhörtes“ - und jedenfalls mehr als die bisher bekannten vier Werke.

Die vier Hornkonzerte Mozarts muss jeder Hornist, der etwas auf sich hält, aufgenommen haben. Es gibt Legenden unter den bis dato festgehaltenen Interpretationen - und es gibt immer wieder Überraschungen, wenn eine neue CD erscheint: Die jüngste Einspielung stellt (wenn auch nicht zum ersten Mal) bereits die Vierzahl in Frage! Wie viele Hornkonzerte hat Mozart denn nun geschrieben?

Alec Frank-Gemmill, eine Musikerlegende in seiner britischen Heimat, war lange Zeit der allseits anerkannt virtuose Solohornist des Schottischen Kammerorchesters, eher er nach Göteborg übersiedelte. Als Solist hat er nun mit dem Schwedischen Kammerochester unter Nicholas McGegan eine eloquente Neuaufnahme der Mozartschen Hornkonzerte vorgelegt, die tatsächlich in der vordersten Liga der klassischen Produktionen mitspielt (BIS Records).

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CD aktuell, Kalender

Thomas D. Schlee: Orchesterwerke

21. Januar 2025 sinkothekar

NEUE CD – MUSIK ZU ENTDECKEN – THOMAS D. SCHLEE

Neue Musik als akustische Abenteuerreise


Thomas Daniel Schlees jüngste CD schickt den Hörer auf akustische Suche nach Spuren der Schönheit.


Seine Musik, so bekannte Thomas Daniel Schlee einst, suche „nach den Spuren von Schönheit und Ausdruckstiefe, die von Tonkonstellationen ausgehen“. Womit er ein zentrales Problem benennt: Schönheit und Ausdruckstiefe, danach suchen Musikfreunde wohl immer, wenn sie Musik hören. Und sie werden dabei von den Schöpfern der seit 100 Jahren so genannten Neuen Musik allzu oft enttäuscht.

NEUE MUSIK, DIE NICHT ENTTÄUSCHT

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CD aktuell, CDARCHIV

Händels Widersacher: Die Chandos-Anthems von Johann Christoph Pepusch

20. Dezember 2024 discjockey
Accent 2024

Originell – beziehungsweise very british – nimmt sich schon die Liste der Ausführenden aus: Die »Girl Choristers of Canterbury Cathedral« und »The harmonious society of tickle-Fiddle Gentlemens« singen und spielen unter Robert Rawson die »Chandos Anthems« – aber nicht die berühmten von Georg Friedrich Händel, sondern jene von Johann Christoph Pepusch (1667–1752), dessen Namen man heute nur deshalb noch kennt, weil er einst die Musik zu John Gays Kassenschlager »The Beggar‘s Opera« (1728) – und damit das Vorgängerwerk zu Brecht/Weills »Dreigroschenoper« – geschrieben hat. Und die »Beggar's Opera« wiederum trug zum Ruin von Händels Londoner Opernunternehmen bei.

Händels Ruin

Von diesem Ruin hat sich Händel, man weiß es, wieder erholt – und blieb eine Berühmtheit über die Jahrhunderte. Doch ist es spannend, nun endlich eine andere Komposition des Widersachers Pepusch zu hören, die nachweist, daß der nicht nur über Provokationspotential, sondern auch über eine gehörige Portion handwerklichen Könnens verfügt. hat.

Auch Pepusch war von Deutschland aus nach England gekommen. Schon früher als Händel, 1697, hatte er die Reise aus Berlin angetreten. Er war nicht zuletzt dafür verantwortlich, daß die italienische Oper in London Fuß fassen konnte – und somit einer jener Männer, die den Grundstein zu Händels späteren Sensationserfolgen gelegt hat. Seit 1714 war Pepusch Musikdirektor des Drury Lane Theatres, für das er »englische Masques nach italienischer Art« schrieb.

 

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händel
CD aktuell, CDARCHIV

Mozarts Requiem, neu »ausgehorcht«

19. Dezember 2024 discjockey
harmonia mundi 2024

Raphaël Pichon hat die bekannte Süßmayr-Fassung von Mozarts Requiem durch Einschübe früherer Mozart-Stücke in ein neues Licht gerückt und uns damit eine bewegende Einspielung des Werks geschenkt.

Pichon beruft sich auf die Traditionsverbundenheit Mozarts, der sein Requiem ganz nach dem Muster vergleichbarer Kompositionen seiner Zeitgenossen (nicht zuletzt Miachael Haydns) skizzierte – mit allen damals üblichen Ingredienzien der katholischen KIrchenmusik, Schlußfugen inklusive.

Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr hat das bei Mozarts Tod fragmentarische Werk fertiggestellt. Als Pasticcio ist es uns überliefert – und die vom Meister selbst komponierten Abschnitte sind so stark, so überwältigend, daß sie vergessen machen, daß es sich um eines der großen unvollendeten Meisterwerke der Musikgeschichte handelt.Pichon übernimmt in seiner Neuaufnahme Süßmayrs Partitur, ergänzt seine Interpretation aber durch Interpolation anderer, kaum bekannter Mozart-Stücke.

 

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mozartunvollendet
CD aktuell, CDARCHIV, SinkoCHARTS

Brahms von Levit und Thielemann

16. Dezember 2024 sinkothekar

Das unverzichtbare Brahms-Set

Igor Levit und Christian Thielemann loten mit den Wiener Philharmonikern in die Tiefen der Klaviermusik von Johannes Brahms. Die Doppel-CD mit den beiden Klavierkonzerten und den späten Solo-Stücken gehört in alle Sammler-Regale.

Solche Neuerscheinungen gibt es nicht oft. Freilich: Diese hat sich angekündigt. Die Live-Aufführungen der Brahms-Konzerte mit Igor Levit und den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann waren allenthalben Sensationserfolge; und Levits Interpretationen der manchmal kargen, oft sperrigen, hie und da wunderbar melancholisch-verträumten späten Klavierstücke des Komponisten haben die Hörer auch bei den Salzburger Festspielen gefesselt.

Und das Wiederhören via CD verstärkt den suggestiven Eindruck noch: Man sitzt gebannt und lauscht einem Klavierspiel, das sich jeglicher virtuose Geste zugunsten struktureller Klarheit, zugunsten stimmiger Balance zwischen Expression und analytischer Durchdringung entschlägt. Wilhelm Kempff hat so Brahms gespielt – wenn er auch zu ganz anderen Klang-Ergebnissen gelangte. Seither wohl niemand.

Levit läßt sich auch von den wenigen berühmten Nummern der späten Zyklen, allen voran nicht vom A-Dur-Intermezzo oder dem zauberischen Es-Dur-Wiegenlied dazu verleiten, die übrigen, introvertierteren Stücke freundlich »aufzulichten« – eher deckt er in den freundlicheren Lichtungen dieses undurchdringlichen Musik-Waldes allerlei Dornen und Verschlingungen auf. Ein Wunschkonzert ist das nicht, eher schon eine Konzentrations- und Meditationsübung für den Hörer, die allerdings reiche Früchte trägt.

 

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brahmslevitthielemann

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