Kategoriearchiv: Kalender

Swjatoslaw Richter spielt Beethoven

Schon wieder? Nein! Erstmals zu hören!

Nach 60 Jahren endlich erschienen! Richter spielt die Sonaten op. 31/3, 90, 101 und 110. (DG)

Richter spielt Beethoven? Das hat es schon gegeben, gewiß, aber dennoch ist die Neuerscheinung nicht nur für Richter-Aficionados interessant, die alles von ihrem Idol besitzen müssen: Was die Deutsche Grammophon soeben aus ihrem Archiv freigegeben hat, gehört zu den herausragenden Beethoven-Interpretationen der jüngeren Vergangenheit!

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»Das Buch mit sieben Siegeln« unter Fabio Luisi

Fabio Luisi am Pult (Fotos: Konzerthaus/Niesel-Reghenzani)

Die Apokalypse und wie sie uns heute unter die Haut geht

Im Wiener Konzerthaus vereinigten sich Singverein und Singakademie, um mit den Symphonikern Franz Schmidts Oratorium »Das Buch mit sieben Siegeln« aufzuführen. Eine etwas zu spät gekommene aber eindrucksvolle Ehrung zum 150. Geburtstag des Komponisten.

 

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Neue Opern-Ära in Zürich hat begonnen

Der Opernintendant Matthias Schulz läßt den »Rosenkavalier« von Helnwein neu illustrieren – und spielt selbst Klavier
Günther Groissböck als Ochs im neuen Zürcher »Rosenkavalier« (Foto: Oper ZH/M. Baus)

Viel zum Schauen gab es anläßlich der ersten Premiere der neuen Ära am Opernhaus Zürich: Der neue Intendant ließ – als Höhepunkt eines 24 Stunden dauernden Opernfests inklusive zeitgenössischer Musik – Gottfried Helnwein Richard Strauss‘ »Rosenkavalier« ausstatten und auch andeutungsweise »inszenieren«. Für den Feinschliff der Personenführung sorgte freilich Lydia Steier – die beiden ließen nur den ersten Aufzug im vom Textdichter Hofmannsthal vorgesehenen Wien der Mozartzeit spielen.

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Wie unanständig ist ein Can-Can?

Die jüngste Folge von „Klassik für Taktlose“

Die Röcke fliegen hoch. Wir schauen nicht darunter, sondern wollen herausbekommen, was hinter dem Pariser Modetanz der Belle Epoque steckt. Im Dialog mit Katrin Nussmayr, die, wie gewohnt, „taktlose“ Fragen stellt, dringen wir weit vor in die Geheimnisse von Jacques Offenbach und seinen Nachfolger im Gefilde der Unterhaltungsmusik.

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Kurt Schwertsik bei der »Presse«-Austria-Gala

KULTURERBE


Kurt Schwertsik und die Freude an „Neuer Musik“

Er gehört zu den herausragenden Komponisten Österreichs, wurde gerade 90 Jahre alt und schreibt erstaunlicherweise „schöne“ Musik.

Mittlerweile ist das ja kein Geheimnis mehr: Komponisten der sogenannten „ernsten“ Musik schreiben heutzutage durchaus eingängige Musik. Nach den Happenings der Avantgarde, die das Publikum reihenweise aus den Konzertsälen vertrieb, ereignete sich eine – nicht von allen, aber von vielen mitvollzogene – Wende zu einer „Neuen Einfachheit“. So nannte man das mangels besserer Vokabeln in den Achtzigerjahren. Und plötzlich hieß es: Bei Uraufführung muss man sich nicht notwendiger Weise mehr die Ohren zuhalten.

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