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Anna Netrebko: Keine Ariadne an der Staatsoper

LISE DAVIDSEN STATT NETREBKO – ERSATZTERMIN WIRD GESUCHT

Die Diva hat ihr für 21. Jänner geplantes Debüt als Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos abgesagt. Sie sei im Dezember krank gewesen und habe daher zu wenig Vorbereitungszeit für die Einstudierung ihrer neuen Partie gehabt. Sie sei „sehr traurig“ darüber, teilte Netrebko mit, arbeite mit der Wiener Direktion jedoch daran, einen neuen Termin zu finden.

LISE DAVIDSEN SPRINGT EIN

Die Vorstellungsserie unter Cornelius Meisters Leitung mit Michael Spyres als Bacchus wird Lise Davidsen singen. Sie hat ihr Debüt als Ariadne in der Wiener Produktion bereits 2017 in der Ära Dominique Meyers absolviert.

STAATSOPER

Für CD hat Netrebko Ausschnitte aus „Ariadne auf Naxos“ bereits gesungen.

DEUTSCHE GRAMMOPHON

Rarität aus Polen

ZUM GLEICH HÖREN

jetzt online: Eine Aufführung von Stanislaw Moniuszkos Oper »Das Gespensterschloss« unter der Leitung des Originalklang-Spezialisten Fabio Biondi.

WER WAR MONIUSZKO?

1819-1872

Moniuszkos Namen ist Musikfreunden bestenfalls dank seiner Oper »Halka« ein Begriff, für die Polen ein Nationalheiligtum, außerhalb des Landes freilich kaum bekannt. Der Tenor Piotr Beczala hat sich für die Musik des Komponisten international eingesetzt – nun gibt es erstmals Gelegenheit, die andere große Oper Moniuszkos zu hören. Die Aufzeichnung entstand beim Chopin-Festival 2024. Ö1 stellt sie für einige Zeit online.

ABRUFBAR AUF oe1.orf.at

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Hintergründe

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Weihnachten mit Bach III

Das »Weihnachtsoratorium« in der rechten Chronologie

Teil III

Das sogenannte »Weihnachtsoratorium« ist eines der populärsten Chorwerke unseres Repertoires. Eigentlich ist es kein Oratorium, sondern eine Folge von sechs Kantaten, die an den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen einzeln aufgeführt wurden.

In diesem Sinne wollen wir mit einem Aufnahmeklassiker die Feiertage um den Jahreswechsel 2024/25 mit dieser Musik begehen. Karl Richter und seine Münchner Chor- und Orchesterkräfte sind 1958 das erste Mal ins Plattenstudio gegangen, um den Zyklus aufnzunehmen. Diese Einspielung vom Vorabend der sogenannten Originalklang-Ära gelang als wolklingende Mixtur aus Besinnung auf barocke Aufführungspraktiken und die große romantische Oratorien-Tradtion.

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Weihnachten mit Bach II

Das »Weihnachtsoratorium« in der rechten Chronologie

Teil II

Das sogenannte »Weihnachtsoratorium« ist eines der populärsten Chorwerke unseres Repertoires. Eigentlich ist es kein Oratorium, sondern eine Folge von sechs Kantaten, die an den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen einzeln aufgeführt wurden.

In diesem Sinne wollen wir mit einem Aufnahmeklassiker die Feiertage um den Jahreswechsel 2024/25 mit dieser Musik begehen. Karl Richter und seine Münchner Chor- und Orchesterkräfte sind 1958 das erste Mal ins Plattenstudio gegangen, um den Zyklus aufnzunehmen. Diese Einspielung vom Vorabend der sogenannten Originalklang-Ära gelang als wolklingende Mixtur aus Besinnung auf barocke Aufführungspraktiken und die große romantische Oratorien-Tradtion.

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Weihnachten mit Bach I

Das »Weihnachtsoratorium« in der rechten Chronologie

Das sogenannte »Weihnachtsoratorium« ist eines der populärsten Chorwerke unseres Repertoires. Eigentlich ist es kein Oratorium, sondern eine Folge von sechs Kantaten, die an den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen einzeln aufgeführt wurden.

In diesem Sinne wollen wir mit einem Aufnahmeklassiker die Feiertage um den Jahreswechsel 2024/25 mit dieser Musik begehen. Karl Richter und seine Münchner Chor- und Orchesterkräfte sind 1958 das erste Mal ins Plattenstudio gegangen, um den Zyklus aufnzunehmen. Diese Einspielung vom Vorabend der sogenannten Originalklang-Ära gelang als wolklingende Mixtur aus Besinnung auf barocke Aufführungspraktiken und die große romantische Oratorien-Tradtion.

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Wozu Weihnachten? – Wir befragen Bach und Beck

Matthias Beck zu Gast im Musiksalon: Wozu feiern wir Weihnachten, was hat das Fest heute dem Einzelnen zu sagen: Der Theologe Matthias Beck – einst Dressurreiter, Mediziner und katholischer Theologe, heute Pfarrer in St. Josef zu Margareten in Wien, der »Schubertkirche«, lauscht mit uns dem Weihnachtsoratorium und erzählt, was wir aus den Evangelien für uns herauslesen können.

Premieren -Nachlese

Wer hören möchte, wie tiefgründig Pfitzners Musik nachempfunden werden kann, der muß zu historischen Aufnahmen greifen.

APERÇU

Die Reaktion auf die Wiederaufnahme von Pfitzners »Palestrina« an der Wiener Staatsoper waren fast einstimmig sehr positiv.

W. Koch und M. Spyres (Foto: Pöhn)

Die Wiederkehr eines einst regelmäßig gespielten Werks nach...

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Pfitzners »Palestrina« in Wien zurück

Palestrina, fast zynisch-unbewegt, im Dialog mit dem Kardinal (Michael Spyres und Wolfgang Koch) (Foto: Wiener Staatsoper/ W. Pöhn)

Unter Christian Thielemann absolviert das bedeutende Künstlerdrama, früher Fixbestandteil des Repertoires, wohl nur einen – allerdings bemerkenswerten – Zwischenstop.

Hans Pfitzners »Palestrina«, früher ganz selbstverständlich Teil des wienerischen Opernrepertoires, kehrt nach beinahe einem Vierteljahrhundert in den Spielplan zurück. Der Erfolg war rauschend. Christian Thielemann am Dirigentenpult und eine mehrheitlich sehr gute Sängerbesetzung haben es möglich gemacht. Und doch, erinnerte die Wiederaufnahme auch unter dem Titel »Endspiel« laufen können – und das keineswegs deshalb, weil sie – Treppenwitz der Planungsgeschichte – im Umfeld der Wiener Premiere von Kurtágs »Fin de partie« angesetzt war.
Aber der Reihe nach:

 

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