Eine Konzertübertragung aus London konfrontiert uns mit einem französischen Programm – neben bekannten Größen ist da Musik von Joseph Bologne de Saint-Georges zu hören. Und wer da glaubt, dabei handle es sich um einen franzöischen Adeligen liegt zwar nicht vollkommen daneben – weiß aber nicht einmal 10 Prozent von der Wahrheit…
Ein Podcast über musikalische Wahrheiten und Einbildungen.
Ein Dialog mit Katrin Nussmayr über scheinbare Binsenweiheiten und ihre Grundlagen. Fazit: Moll klingt tatsächlich oft melancholisch, aber es gibt auch Unterhaltungsmusik in Moll – und Trauermärsche in C-Dur…
Simon Rattle dirigierte in München vor einer Aufführung von Bruckners Siebenter Symphonie die expressionistische Tondichtung Taras Bulba von Leoš Janáček. Ö1 stellt den Mitschnitt am 1. Februar auf seiner Onlineplattform zur Verfügung. Grund genug, sich mit einem faszinierenden Werk der gemäßigten musikalischen Moderne näher auseinanderzusetzen.
Am Samstag Abend überträgt Bayern4Klassik live aus der New Yorker Metropolitan Oper eine Aufführung von George Gershwins »Porgy and Bess«. Wo, wenn nicht im ersten Opernhaus der USA sollte man wissen, wie dieses Stück aufgeführt werden soll?
Am Samstag Abend beginnt im Wiener Konzerthaus das traditionelle »Resonanzen«-Festival mit einem Konzert von Jordi Savall und seinem Ensemble. Auf dem Programm: Musik von Antonio Vivaldi, im Zentrum: die beliebten »Jahreszeiten«, der wohl berühmteste Zyklus von Violinkonzerten mit programmatischem Hintergrund.
Eine neue CD und die Präsentation im ORF-Sendesaal
Supreme classics 2025
Matthias Bartolomey hat nach einem Vierteljahrhundert ein CD-Programm seines Vaters, des legendären Solocellisten der Wiener Philharmoniker, noch einmal aufgenommen. Im Verein mit seiner Klavierpartnerin Ariane Haering präsentierte er das Programm mit Werken von Brahms und Richard Strauss, ergänzt um ein Schubert-Arrangement, im Wiener Sendesaal und tauschte in der Pause mit dem Sinkothekar Erinnerungen aus.
Philipe Jordan nach fulminantem Symphoniker-Konzert geehrt
Bundestheaterchef Christian Kircher überreichte dem Dirigenten nach einem Abend im Wiener Konzerthaus das Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik österreich. 1. Klasse. Die Laudatio hielt Konzerthaus-Intendant Matthias Naske — und Wiens Publikum jubelte dem Dirigenten zu; nicht zuletzt nachdem Kircher seine Zeit an der Staatsoper erwähnte…
Das war ziemlich pikant, war doch der Vertrag des Ex-Generalmusikdirektors der Staatsoper vom amtierenden Direktor des Hauses nach kritischen Anmerkungen des Dirigenten zu diversen Neuinszenierungen nicht verlängert worden,
Bereiten Sie sich schon vor, am Heiligen Abend »Stille Nacht« zu singen? Dann sollten Sie vorab unseren jüngsten Podcast »Klassik für Taktlose« hören, um zu wissen, was dahinter steckt…
Bestandsaufnahme der Musik der Wiener Ära nach 1900
Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich spannte im Musikverein unter Fabien Gabel einen schillernden Bogen von Richard Wagner bis Joseph Marx – samt »modernen« Spätromantikern wie Zemlinsky und Alban Berg.
Die Tonkünstler-Konzerte im Musikverein sind bei Wiener Musikfreunden nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil sie oft höchst spannend programmiert und vor allem seit Jahr und Tag eine Plattform für exzellente Solisten bieten. Man erinnert sich vielleicht: Die Tonkünstler waren das erste Wiener Orchester, das Grigory Sokolov am Vorabend seines Ruhms eingeladen hat.
Aigul Akhmetshina, spätestens seit ihrem fulminanten Auftritt als Adalgisa an der Seite von Asmik Grigorian unter Wiener Opernfreunden eine lebende Legende, sang im Abonnementkonzert der Tonkünstler im Wiener Musikverein zwei klangmächtige Liederzyklen und verströmte ihre Stimme in betörender Weise. Man lauscht und genießt die pure Schönheit eines satten, in allen Lagen samtweichen und ausdrucksstarken Mezzos – und kann bei dieser Gelegenheit überdies zwei wenig bekannte Werke der musikalischen Spätromantik entdecken: Liederzyklen von Edward Elgar und Ernest Chausson. Noch steht die Aufzeichnung auf Abruf auf der Ö1-Internetplattform bereit!