Archiv der Kategorie: Rezensionen

Jonas Kaufmann

Ein Tenor im Alleingang Daß sich ein Sänger allein an die Soli seines „Liedes von der Erde“ wagt, hätte sich Mahler nie träumen lassen. Zur Genealogie einer ungewöhnlichen Symphonie. Seine Verehrer werden vor jedem Auftritt nervös. Diesmal aber steigt das Erwartungsbarometer auf ein selbst bei diesem Tenor ungewohntes Niveau: Jonas Kaufmann singt i...

 

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Kavakos

Die pure Romantik und ihr meilenweiter Abstand zum Kitsch Musikverein: Leonidas Kavakos adelt das Violinkonzert von Korngold. Das Programm wäre im Musikvereinszkylus „Die große Symphonie“ früher undenkbar gewesen. Heute gibt es schon nach Rachmaninows „Toteninsel“ (nach Böcklin) lauten Applaus: Pure Romantik, gewiss, doch stammt das Werk, wie Alexa...

 

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Glucks Alceste

Herkulische Taten in kindischem Regiegewand Glucks „Alceste“ wieder in Christof Loys Kindergartenregie, aber musikalisch grandios unter Christophe Rousset mit Véronique Gens. Die Lösung der Frage, wie man die einst richtungsweisenden, doch später als rettungslos verstaubt geltenden Opern eines Christoph Willibald Gluck zeitgemäß wiederbeleben könnt...

 

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Thomas Larcher

Eine neue Symphonie als Mahnmal Thomas Larchers Zweite, "Kenotaph" genannt, ist ein außerordentlicher Wurf. Die Wiener Philharmoniker spielten sie zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank. Kenotaph“ lautet der Untertitel des Auftragswerks zum 200-Jahr- Jubiläum der Nationalbank, das vergangenen Freitag, im Vorfeld der beiden Abonnementkonzerte der Wi...

 

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Neues von Larcher

Symphonie als Mahnmal Uraufführung. Thomas Larchers Zweite, „Kenotaph“ genannt, ist ein außerordentlicher Wurf. Die Wiener Philharmoniker spielten sie zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank. Kenotaph“ lautet der Untertitel des Auftragswerks zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank, das vergangenen Freitag, im Vorfeld der beiden Abonnementkonzerte der...

 

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Buch 2016

Farbe, Rhythmus und Schuberts ureigene Welt Krystian Zimerman konfrontierte im Musikverein die beiden letzten Schubert-Sonaten mit Szymanowski Natürlich haben Mazurken von Karol Szymanowski nichts mit Musik von Franz Schubert zu tun. Dennoch war es spannend, zwischen den Aufführungen der großen A-Dur- und der B-Dur-Sonate vier Nummern aus dem op. 5...

 

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Blaubart

Ein „Blaubart“ ohne Peinlichkeit Am Freitag noch einmal: Bartóks Psycho-Oper mit Violeta Urmana, Gábor Bretz und den Symphonikern unter Philippe Jordan. Herzog Blaubart beschäftigt unsere Fantasie. Was verbirgt sich hinter den sieben Türen, was bedeuten die Folterwerkzeuge, Blumen und Juwelen, die prachtvollen Ländereien? Was der Tränensee, den Jud...

 

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Igor Levit

Igor Levit präsentierte ein Kompendium des Klavierspiels von Bach bis Prokofieff im großen Musikvereinssaal: Barock, Klassik, Romantik und Moderne als spannendes expressives Hör-Abenteuer. Die Rasanz seines Aufstiegs war gerade an seinen Auftritten im Wiener Musikverein gut abzulesen: Wien-Debüt feierte Igor Levit im „Presse“- Musiksalon im Gläsern...

 

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René Papes Boris

René Pape als Boris Godunow: Humane Töne eines Tyrannen Höhenflüge im Staatsopern-Repertoire - mit Traumbesetzung Nach mitreißender Italianità mit den Duos Stoyanova/Beczała und Naforniţa/Flórez setzt das Haus am Ring auch im slawischen Repertoire kraftvolle Zeichen: Auf die packende „Jenufa“ (erstmals in der Originalsprache) folgte nun „Boris Godu...

 

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Turandot

Brot und Spiele stützen ausgehöhlte Mächte Marco-Arturo Marelli sicherte mit „Turandot“ einer weiteren Oper den soliden Bestand im Wiener Repertoire. Die Prinzessin scheint nun weniger „von Eis umgürtet“ als fragil. Es gibt in jeder Generation bestenfalls eine Handvoll international konkurrenzfähiger Darstellerinnen der Turandot. In unseren Tagen i...

 

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