Kategoriearchiv: Feuilleton
Die Zampieri als Salome
Mara Zampieris sensationelles Salome-Debüt an der Wiener Staatsoper beschwor den Jubel des Publikums herauf, in der Folge der hymnischen Kritik aber auch eine erstaunliche Reaktion des damaligen Burgtheater-Direktors Claus Peymanns, die ihrerseits nicht unkommentiert bleiben durfte.
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REZENSION DER OPERN-VORSTELLUNG Auch wenn es zul...
Die Jelinek und Bernd Bienert
Ode an die Freudlosigkeit "Unruhiges Wohnen" von Jelinek/Haubenstock/Bienert ging in Linz unter die Haut Gesamtkunstwerk" ist ein Begriff, den man gemeinhin mit Richard Wagner assoziiert und der ein einheitliches textlich-szenisch-musikalisches Werk, geschaffen von einem einzelnen Künstler, bezeichnet. Es kann aber auch auf ganz andere Weise zustan...
Welser-Möst in Linz
Die Presse, 11.9.1991 Bruckner ist anders Franz Mösts Triumph in Linz Es sind nur die Ausnahmeerscheinungen unter den Dirigenten, die zur Musik Anton Bruckners ein ebenso unverkrampftes wie ehrliches Verhältnis haben. Franz Möst, in den frühen Dreißigern, ist eine solche Ausnahmeerscheinung. Nach seinem jüngsten Konzert beim Linzer Brucknerfest ahn...
Maazel in Luzern
Die Presse 7.9.1991
Worauf wir so lange verzichtet haben Die Philharmoniker und Maazel - eine notwendige Wiedervereinigung in Luzern
Daß die Wiener Philharmoniker sich während der vergangenen Jahre unter ihrem Wert verkauft haben, ist nirgends eindringlicher als an dieser Stelle hervorgehoben worden. Die Musiker verschwendeten sich an Dirigenten...
Kleiber zu Neujahr II
DAS NEUJAHRSKONZERT 1992 Gottlob kann Carlos Kleiber nicht fliegen Das dirigierende Energiebündel verursachte ein Neujahrsereignis Wenn Carlos Kleiber fliegen könnte, würde er, glaube ich, überhaupt nicht dirigieren. Nicht einmal das Neujahrskonzert. Weil er aber nicht fliegen kann, das aber so gern möchte, dirigiert er. Das ist nur so eine Theorie...
Die Zauberflöte
Premiere der Neuinszenierung von Otto Schenk an der Staatsoper, dirigiert von Nikolaus Harnoncourt. Ein zenisch wie musikalisch irritierendes Ereignis. Rezension vom 25. März 1988 (in: DIE ZEIT) nachlesen...
Roberto González-Monjas
geb. 1988 Der spanische Geiger und Dirigent Roberto González-Monjas hat am Salzburger Mozarteum studiert und absolvierte dort die Geigerklasse von Igor Ozim. Weiterführende Studien in London ließen ihn nicht die Salzburger Kontakte vergessen, die er unter anderem auch als Konzertmeister der Camerata academica sammeln konnte. Zu seinen kammermusikalischen Partnern gehörten unter anderen Leonidas Kavakos, Christian Tetzlaff, das Hagen-Quartett und András Schiff.
Von seinem Konzertmeisterpult aus hat er mit dem Musikkollegium Winterthur oder als Primarius des Winterthurer Streichquartetts sowie im Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom auch immer wieder solistische Aufgaben übernommen. Chefdirigent des Kollegiums Winterthur wurde er 2021 in der Nachfolge von Thomas Zehe...
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Ein Maskenball
Die erste Premiere der Staatsopern-Ära Drese/Abbado: Verdis Ballo in maschera in einer Kitsch-Dekoration mit Luciano Pavarotti unter Abbado. Die Rezension (erschienen in "DIE ZEIT" am 31. Oktober 1986) nebst einem ausführlichen Rückblick auf den Beginn der neuen Ära und die vorangegangen Querelen um den Kurzzeit-Direktor Lorin Maazel und dessen Vor...
Webbers Requiem
Das gilt uns weltlich Andrew Lloyd Webbers „Requiem" erstmals in Österreich Die „Tage britischer Musik" im Konzerthaus begannen mit der österreichischen Erstaufführung des Requiems von Andrew Lloyd Webber, der man mit einiger Skepsis entßegensah: was könnte ein erfolgreicher Musical-Komponist in Sachen lateinischer Totenmesse Wesentliches zu sagen...