Kategoriearchiv: Feuilleton
Frühling in Wien
In voller musikalischer Blüte Die Wiener Symphoniker unter Frühbeck de Burgos im Frühlingskonzert Frühling in Wien" ist mittlerweile ein Stück guter musikalischer Tradition unserer Stadt. Das alljährliche beschwingte Konzert der Wiener Symphoniker darf auch als tönende Leistungsschau des Orchesters gelten, die via TV in die halbe Welt übertragen wi...
Osterfestspiele
Der Frau fehlt mehr als ein Schatten Sir Georg Solti dirigierte Strauss' größtes Werk Es hätte ein Großereignis werden können und nahm doch nur die Dimensionen eines gigantischen Fragments an. Sir Georg Solti dirigierte bei seinen Osterfestspielen in Salzburg Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss' größtes Werk, die "Frau ohne Schatten". Und er...
Jansons-Debüt
Ein Versprechen Philharmoniker erstmals unter Jansons Die Philharmoniker kommen aus Wien, und Wien ist anders. Also sind auch die Philharmoniker anders. Die in vielerlei Hinsicht Weltbesten sind mit manchem, was anderen Spitzenorchestern selbstverständlich ist, nicht wirklich vertraut. Rhythmisches Raffinement von anno 1936 ist ihnen zum Beispiel w...
Volksoper
Die Volksoper ist wichtig
Der plötzliche, tragische Tod von Eberhard Waechter hat nicht nur betroffen gemacht. Er stellt das Wiener Musikleben auch vor vielfältigere Schwierigkeiten als die Beobachter im ersten Moment vielleicht angenommen haben mochten. Denn über den Diskussionen um die Fortführung der von Waechter begonnenen Arbeit ist allenthal...
Robert Stolz
Robertls Himmelfahrt Marcel Prawys Stolz-Revue in der Volksoper Robert Stolz, gut und schön. Aber wenn er im Himmel mit Beethoven telephoniert und der sich vor lauter "Frühjahrsparade" nicht mehr an seine Fünfte erinnern kann, dann befallen doch wohl auch den unterhaltungstheatergeeichten Volksopernabonnenten leise Zweifel, ob da nicht ein wenig zu...
Michael Heltau
Alles für Marcel Prawy Michael Heltau über sein Volksopern-Engagement für Robert Stolz
Alles nur wegen dem Prawy", sagt Michael Heltau liebevoll, wenn die Rede auf die Robert-Stolz-Revue kommt, die heute abend in der Volksoper Premiere hat. "Beim Prawy bin ich immer gefährdet. Wenn er zu mir kommt und sagt: Könnten wir nicht dies und das miteinander machen, dann sag' ich immer gleich ja." Der Grund dafür: "Es fasziniert mich einfach, zu sehen, wieviel in seinem Hirn und seinem Herzen Platz hat an Musik. Er kommt aus dem Philharmonischen, erzählt, wie wunderbar die Christa Ludwig gesungen hat und ist gleichzeitig schon ganz bei uns, bei Robert Stolz.." Und ein Abend, nur mit Musik von Robert Stolz, reizt den Schauspieler? "Oh ja," sagt er ganz überzeugt, "Ich glaube, mit ,Servus Du' kommen...
ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN
Holender Portrait
APERÇU
Von der Grauen Eminenz zum Kaiser Des mächtigen Sänger-Agenten Ioan Holenders Metamorphose zum Operndirektor Mit der Ernennung des Kammersängers Eberhard Waechter zum Direktor der Staatsoper haben sich die Kommentatoren, auch die, die den Avantgardismus um jeden Preis auf ihre Fahnen geheftet haben, gerade noch abgefunden. Aber daß der Säng...
zum Weiterlesen, bitte anmelden
Holenders Metamorphose
Von der Grauen Eminenz zum Kaiser Des mächtigen Sänger-Agenten Ioan Holenders Metamorphose zum Operndirektor
Mit der Ernennung des Kammersängers Eberhard Waechter zum Direktor der Staatsoper haben sich die Kommentatoren, auch die, die den Avantgardismus um jeden Preis auf ihre Fahnen geheftet haben, gerade noch abgefunden. Aber daß der Sänger-Agent Ioan Holender an Waechters Seite ins Haus am Ring einziehen sollte, das provozierte heftigsten Widerspruch. Da wollte einer, der viele Jahre lang schier allmächtig den Opernbetrieb sozusagen aus dem Hinterhalt gegängelt hatte, mit einem Mal die Fronten wechseln? Und mit dem "Verkauf" seiner Agentur an eine sozusagen staatliche Gesellschaft, die von der Gewerkschaft betriebene "Internationale Künstlervermittlung", sich auf Raten ein beachtliches...
ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN
Ioan Holender
APERÇU
Nicht wieder Allerweltstheater
In Österreich werde, so bestätigte anläßlich der Jubiläumsfeiern der Wiener Philharmoniker auch Franz Vranitzky, künstlerischen Entscheidungen oft mehr Bedeutung beigemessen als dem politischen Schicksal eines Bundeskanzlers. Nur wenige Stunden später galt es plötzlich, eine solche Entscheidung, die heikelste...
zum Weiterlesen, bitte anmelden