Alle Beiträge von sinkothekar

Das Martyrium des Heiligen Sebastian

Le Martyre de Saint Sébastien Musik: Claude Debussy Text: Gabriele d'Annunzio

Debussy steuerte zu d'Anunzios etwa vierstündigem Mysterienspiel eine etwa einstündige Bühnenmusik bei. Ein Skandalstück aus dem Jahr 1911, in Auftrag gegeben von der russischen Tänzerin Ida Rubinstein, die anläßlich der Uraufführung im Pariser Théâtre du Châtelet die T...

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DEBUSSY Klaviermusik

Debussys Klaviermusik

»Estampes« Die Estampes markieren einen Wendepunkt in Claude Debussys Schaffen: Seinen unverwechselbaren, eigenen Stil hatte er zwar bereits Anfang der Neunzigerjahre mit seinem Prélude à l'après-midi d'un Faune gefunden, doch für sein Instrument, das Klavier, schuf er erst mit diesem Zyklus ein vollgültiges Meisterwerk. Die ...

 

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DEBUSSY

Claude Debussy 1862 - 1918 Debussy kam in kleinbürgerlichen Verhältnissen zur Welt und hat nie die Schule besucht, sondern wurde innerhalb der Familie privat unterrichtet. Zeitlebens blieb er menschenscheu. Madame Mauté de Fleurville, eine Schülerin Frédéric Chopins, wurde auf den musikalischen Buben aufmerksam und erteilte ihm Klavierunterricht, b...

 

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Debussys Spätwerk

Unvollendeter Sonaten-Zyklus

Sonate in d Moll (Cello und Klavier)

1. Prologue. Lent 2. Sérénade. Modérément animé 3. Finale. Animé

Sonate in g Moll (Violine und Klavier)

1. Allegro vivo 2. Intermède. Fantastique et léger 3. Finae. Très animé

Sonate für Flöte, Viola und Harfe

1. Pastorale. Lento, dolce rubato 2. Interlude. Tempo di men...

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Pelleas und Melisande

zum Werk AUFNAHMEN

HANDLUNG IIm Wald verirrt, trifft Golaud an einer Quelle ein zutiefst verstörtes Mädchen. Nur eine Krone im Wasser läßt ihre Herkunft erahnen. Golaud nimmt die Schweigsame mit sich.

Seinem Halbbruder Pelléas hat Golaud von seiner Heirat mit Mélisande geschrieben. Er befürchtet, König Arkel, der greise Großvater, könnte diese Ehe nicht billigen. Geneviève, die Mutter von Pelléa...

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Pelleas und Melisande

HANDLUNG AUFNAHMEN

Als ob Monet komponiert hätte »Pelléas et Mélisande«: Mit seiner Oper ließ Claude Debussy den Impressionismus dramatisch werden.

Auf den ersten Blick sind sie ein Opern-Liebespaar wie jedes andere: Pelleas und Melisande verstricken sich in eine leidenschaftliche Beziehung, obwohl Melisande mit dem Halbbruder des Pelleas verheiratet ist. Von solchen Melangen lebt das Musiktheat...

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Impressionistische Kammermusik

Streichquartette von Debussy und Ravel Die Zeit nach dem Ende des Deutsch-Französischen Kriegs und der katastrophalen Herrschaft der Pariser Kommune galt dem Wiederaufbau Frankreichs und seines kulturellen Selbstverständnisses. Einen Beitrag dazu sollte die 1871 gegründete Société Nationale de Musique unter dem »Ars Gallica« leisten. Interessanterw...

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Debussys Quartett

Claude Debussy (1893) Streichquartett g-Moll Impressionistische Kammermusik Das einzige Streichquartett Claude Debussys, im Februar 1893 fertiggestellt, kam am 29. Dezember desselben Jahres durch das Ysaÿe Quartett im Pariser Salle Pleyelzur Uraufführung. Noch ahnte die französische Kulturwelt nicht, welcher Schock ihr durch die Premiere des zur gl...

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The Magic Fountain

Fredrick Delius

Ein poetisches Stück Musiktheater - vom Komponisten selbst vor der Uraufführung zurückgezogen. Es geht die Mär, die Opernkräfte von Weimar, wo The Magic Fountain erstmals gespielt werden sollte, waren überfordert, vor allem von der riesigen Orchesterbesetzung, die der Komponist vorschrieb. Wie auch immer: Erst spät im XX....

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Moriz Rosenhal

1862 - 1946

Den direkten Liszt-Abkömmling Rosenthal hielten viele Zeitgenossen für den größten aller Pianisten. Er seinerseits soll aber nie auch nur ein freundliches Wort über einen Kollegen verloren haben.

→ ROSENTHAL-ANEKDOTEN Der strenge Eduard Hanslick kritisierte am allseits als überwältigend empfundenen Spiel des jungen Rosenthal ein »Ungestüm«, von dem er hoffte, es werde sich mit der Zeit legen, »wie es sich ja auch bei Liszt und Tausig später gelegt hat.« Die erhaltenen Aufnahmen dokumentieren das Spiel eines alten Mannes, der wohl jenes »Ungestüm« längst eingebüßt hatte, aber für die dankbaren Nachgeborenen noch Beweisstücke jener klanglichen Sensibilität und Liebe zur Tonschönheit dokumentieren, die für die romantische Schule essentiell waren. Rosenthals Aufnahme von → Liszt...

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