HÖR-FEUILLETON ZUR OSTERZEIT
Erlösung dem Erlöser?
Was soll das heißen?
Sündenfall und »Karfreitagszauber« – Wie viel Christentum steckt in Richard Wagners »Parsifal«?
Das Rätsel »Parsifal« weiterlesenHÖR-FEUILLETON ZUR OSTERZEIT
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Asmik Grigorian präsentiert ihre erste Solo-CD auf ihre Weise: in einem Liederabend im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses.
Mit ihrem Pianisten Lukas Geniušas widmet sie ihr erstes Wiener Recital zur Hälfte der Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky und zur andern Hälfe jenem Programm, das sie auf der CD vorstellt: Romanzen von Sergej Rachmaninow. Das slawische Repertoire kommt der Sängerin, in deren herb-sinnlichem Timbre immer auch ein wenig edles Metall mitschwingt, besonders entgegen. Vor allem die Lieder, die zum Dramatischen tendieren und oft eine musikalische Theatralik für den Konzertsaal fordern, liegen Grigorian. In der Leuchtkraft ihrer Fortissimi schwingt, wo’s drauf ankommt, auch Ekstatisches, Begeisterung, Hymnik.

Katrin Nussmayr, die »Presse«-Redakteurin, erfand den Podcast »Klassik für Taktlose«, weil sie dem langgedienten Musikkritiker des Blattes »taktlose« Fragen stellen wollte: Dinge, die eine neugierige Musikfreundin, die im Klassik-Jargon aber nicht firm ist, über den Musikbetrieb in Oper und Konzert immer schon wissen wollte, aber bisher nie zu fragen wagte.

Die ersten Folgen dieser Serie sind bereits online: Alle vier Wochen erscheinen sie im Rahmen des »Musiksalon«-Podcasts auf der »Presse Play«-Webseite und überall, wo es Podcasts gibt.
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Sie war die Gegenspielerin der Callas und jedenfalls eine der bedeutendsten Sängerinnen des XX. Jahrhunderts. Als die Callas ihren Siegeszug antrat, zog sich die Konkurrentin nach Amerika zurück und galt vor allem an der New Yorker Metropolitan Opera als unangefochtene Nummer 1, nicht erst, als sich Intendant Rudolf Bing mit der Kollegin zerkracht hatte und diese der Tebaldi das Feld überlassen mußte.
Renata Tebaldi 100 weiterlesenHeute: Die Kriminalstory im Hause Schönberg.
Für alle, die heute Abend einen Konzertbesuch geplant hätten eine Empfehlung, sich mit einem der herausragenden Kammermusik-Werke des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen: Georg Baselitz hätte in seinem Musikvereins-Zyklus in Wien heute Abend Arnold Schönbergs Streichquartett Nr. 2 präsentiert. Sagen Sie jetzt, bitte, nicht: Um Gottes Willen, nur kein Schönberg! Das Stück bietet faszienierende Klang-Erlebnisse und es lassen sich dazu spannende (Liebes-)Geschichten erzählen.
Über die Hintergründe erzähle ich Ihnen ein wenig im heutigen Podcast.