AKTUELL

HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN

Ö1-Programm, Anno 1970

Streit um Ö1

Der ORF-Klassiksender soll reformiert werden. Das sorgt für Irritationen. Und Erinnerungen werden wach.

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Kurt Rydl jubiliert

Zum Geburtstag des Wiener Baßisten, der zwei Jubiläen feiert: Am Tag seines 75ers sind es genau 50 Jahre, daß er in Linz in Lortzings »Zar und Zimmermann« debütiert hat.

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Philippe Jordan verlängert Vertrag nicht

Der Musikdirektor der Wiener Staatsoper wird nicht über 2025 hinaus im Amt bleiben: Philippe Jordan hat in einem „Kurier-„Interview heftige Kritik an den in Wien zuletzt erlebten Regietheater-Verunstaltungen von Opernklassikern geübt und will die Politik von Direktor Bogdan Roscic nicht mittragen.

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Foto: B. Gufler

Robert Schumanns Oper

Innsbruck spielt »Genoveva«

Der Tiroler Landesintendant Johannes Reitmeier im Gespräch über seine Spielplanpolitik und die Einbindung von Raritäten.

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Lukas Sternath

Ein Wiener Sieger

Der 21jährige Wiener Pianist Lukas Sternath gewann gegen 349 Konkurrenten den internationalen ARD-Wettbewerb 2022. Eine Dokumentation des Wettbewerbs ist demnächst im TV zu sehen, der Pianist wird im kommenden Frühjahr mit einem anspruchsvollen Programm im Wiener Musikverein zu Gast sein.

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Arnold Schönberg um 1930 (anon. Photographie – Arnold Schönberg Center)

Schönbergs Geburtstag

Das Wiener Arnold Schönberg Center lanciert eine Initiative zur Vorbereitung des 150. Geburtstags des »Vaters der Modere«: Eine eigene Web-Seite geht genau zwei Jahre zuvor online.

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John Neumeiers Adieu

Der amerikanische Choreograph verabschiedet sich von seinem Publikum. 50 Jahre lang hat er das Hamburger Ballett geleitet. Nun begann seine letzte Spielzeit mit einer großen Gala unter freiem Himmel.

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Thielemann übernimmt Berliner »Ring«

Christian Thielemann übernimmt vom erkrankten Daniel Barenboim die musikalische Leitung der Neuproduktion von Wagners »Ring des Nibelungen« an der Berliner Lindenoper. Musikfreunde sehen das als Zeichen: Möglicherweise übernimmt Thielemann die Chefposition Barenboims im wichtigsten Opernhaus seiner Heimatstadt? Doch ein Wunschkandidat der Barenboim-Schule steht bereit: Der designierte GMD von Frankfurt, Thomas Guggeis, hat Barenboim bei den Proben assistiert und dirigiert den zweiten Durchlauf des neuen »Rings«…

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Die Gruberova als „Traviata“ – Ernst Fuchs, 1989

Gruberovas Nachlaß

Der Nachlaß der berühmten Koloratursopranistin, die im Vorjahr in Zürich unerwartet verstorben ist, kam in Wien unter den Hammer: Versteigert wurden persönlichste Dinge und – nicht zuletzt – die große Ernst-Fuchs-Sammlung der Sängerin.

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NEUE PODCAST-SERIE

»Klassik für Taktlose«

»Presse«-Redakteurin Katrin Nussmayr stellt dem Sinkothekar »taktlose« Fragen. Was Sie immer schon über Klassik wissen wollten.

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Über Mahlers größtes Rätsel

Demnächst steh Gustav Mahler Siebente Symphonie auf dem Programm der Berliner Philharmoniker: Kirill Petrenko dirigiert das Werk zunächst in der Philharmonie (Neugierige können live via Digital Concert Hall dabei sein!), dann bei den Salzburter Festspielen.

Das Werk gilt als Mahlers rätselhafteste Symphonie. Grund genug, sich mit einem SINKOPHON darauf vorzubereiten: Für Mahler-Entdecker und für Kenner zur Auffrischung ihres Mahler-Wissens.

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»Katastrophe« des Final-Adagios der VI. Symphonie in Tschaikowskys Skizze

Tschaikowskys »Pathétique«


Ein SINKOPHON über eine der meistgespielten, vielleicht aber auch meist mißverstandenen Symphonien der Musikgeschichte. Hintergründe zu Peter Iljitsch Tschaikowskys Sechster Symphonie

Wladimir Fedosejew zum Geburtstag

Der Doyen der russischen Dirigenten wird 90.

Im Wiener Musikleben hat Wladimir Fedosejew seit den frühen Neunzigerjahren eine Sonderstellung. Dass er zehn Jahre lang an der Spitze der Wiener Symphoniker stand und dem Orchester einen künstlerischen Höhenflug bescherte, kam nicht von ungefähr: Das Publikum hatte ihn seit seinen frühen Gastspielen mit dem Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks als einen der leidenschaftlichsten und eigenwilligsten Interpreten vor allem romantischer Musik ins Herz geschlossen. 

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E. T. A. Hoffmann (anonymes Portrait, Nationalgalerie Berlin)

Der ewige Romantiker

Er war der Allvater der deutschen Romantik: Vor 200 Jahren starb E. T. A. Hoffmann. Offenbach hat ihn zum Opern-Antihelden gemacht, die romantische Musik von ihren Anfängen bei Schumann bis zum Zusammenbruch bei Mahler ist ohne Hoffmanns Poesie kaum denkbar.

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IM GESRPÄCH

Zur Zukunft der Oper

Bernd Loebe, langdienender Intendant der Frankfurter Oper, im Gespräch über die Zukunftsperspektiven einer gefährdeten Gattung.

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Ioan Holender und Wilhelm Sinkovicz

Ioan Holender Foto: Fabry

Der Ex-Staatsopernchef diskutierte mit Wilhelm Sinkovicz über die gefährdete Zukunft der Kunstform Oper – und über die „Diktatur der Regisseure“.

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Thomas Adès

Thomas Adès im Gespräch

Der englische Komponist, vor einigen Jahren als Dirigent seiner Shakespeare-Vertonung »The Tempest« an der Wiener Staatsoper umjubelt, debütiert – eine Rarität! – am Dirigentenpult der philharmonischen Abonnementkonzert im Wiener Musikverein.

zum Interview

Aktuelle CDs

Die Studioaufnahmen von Dimitri Mitropoulos für RCA und Columbia sind in einer großen Box erschienen – Dokumente eines leidenschaftlichen Interpreten und vieler Pioniertaten.

Alles von Clemens Krauss. Die legendären Platten-Aufnahmen des bedeutenden Dirigenten wurden von Mark Obert-Thorn technisch renoviert und kamen in einer exzellenten CD-Edition auf den Markt – allerdings nicht in Europa, sondern in Australien. Wienerisches als Importware, Anno 2022 . . .





Die Wiener Philharmoniker auf CD, das ist eine schier endlose Geschichte. Eine neue De-Luxe-Edition läßt die Aufnahme-Geschichte des Orchesters wirklich in allen Facetten Revue passieren.




AKTUELLE KRITIKEN

Wiens neuer »Wozzeck«: Christian Gerhaher und Anja Kampe in einer wenig erfreulichen »Neudeutung« von Alban Bergs Oper durch den Regisseur Simon Stone. zur Rezension

Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt. Der neue Wagner-Film von Axel Brüggemann. »Wagnerianer sind auch nur Menschen«

Neuigkeiten

Der 33jährige Chilene Jonathan Tetelman ist der sicherste Kandidat für einen Spitzenplatz auf den internationalen Sänger-Rankings. Der Tenor macht rasant Karriere, hat bereits einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon in der Tasche und absolviert 2022 ein bemerkenswertes Pensum an Debüt-Auftritten. Die erste CD erscheint mitte kommenden Jahres. Neugierige können Tetelman aber jetzt schon online einem »Hörtest« unterziehen. zum Artikel


Christoph Lieben-Seutter vor der Elbphilharmonie

Die Hamburger Elbphilharmonie zelebriert ihren fünften Geburtstag. Intendant Christoph Lieben-Seutter im Gespräch über die sonnige Hamburger Klassik-Zukunft.

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IM FOKUS

Renata Tebaldi

Die Engelsstimme

Ist Rachmaninows Musik Kitsch?

Ein Gespräch mit dem Pianisten Oleg Maisenberg und ein SINKOPHON zum Thema Vorurteils-Abbau nach Noten.


Wer war Jaromir Weinberger? Jahrzehntelang war es still um ihn, in jüngster Zeit aber hört man den Komponistennamen Jaromir Weinberger immer öfter. Berlin spielte, viel beachtet, seinen Operette »Frühlingsstürme« in einer Inszenierung Barrie Koskys (mittlerweile auf DVD greifbar) und Graz brachte im Advent 2021 die einst viel gespielte Oper »Schwanda, der Dudelsackpfeifer« heraus. Die Komische Oper Berlin folgt mit demselben Werk am 5. März 2022 in einer Neuproduktion durch Andreas Homoki. Spannend und tragisch die Biographie des in der Zwischenkriegszeit immens beliebten Komponisten, der 1933 ins Exil getrieben wurde und nie wieder den Anschluß fand.

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