Lorenzo da Ponte

Mozarts psychologischer Opernzwilling

Am 17. August gilt es, des 175. Todestages von Lorenzo da Ponte zu gedenken. Ohne diesen Mann wäre das moderne Musiktheater garantiert um vieles zu spät gekommen.

Lorenzo da Ponte, so hieß der Bischof von Ceneda. Ceneda war die Heimatgemeinde des Dichters gleichen Namens, der als Librettist dreier Mozart-Opern in die

Geschichte einging, und der eigentlich Emmanuele Conegliano hieß. Die Coneglianos aber waren Juden – und weil der Herr Papa, ein Lederhändler, nach dem Tod von Emmanueles Mutter eine Christin ehelichen wollte, wurde kollektiv getauft...

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