Kategoriearchiv: Kalender

Abbados Abgang

Eine Lücke hinterläßt er nicht

Die Abschiedsbriefe kamen, das "Timing" stimmt, zu einem Zeitpunkt, der den Verehrern noch Gelegenheit gibt, anläßlich dreier Aufführungen von "Boris Godunow" Solidaritätskundgebungen zu veranstalten. Nach dem 20.Oktober aber wird Claudio Abbado der Wiener Oper nicht mehr zur Verfügung stehen. Die berühmte "Lücke", v...

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Fedosejew, 1991

Die Presse, 30.9.1991 Die Außergewöhnlichen Die Konzertsaison begann mit Fedosejew und seinem Orchester Man fragt sich, was da noch nachkommen soll: Wladimir Fedosejew und sein Moskauer Rundfunkorchester gaben, weil gerade auf Tournee, den Startschuß zur Konzertsaison in Graz, Salzburg und im Wiener Musikverein. Vier verschiedene Programme, und jed...

 

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Waechters Wiener Operntraum

Wiens Operntraum lebt wieder auf Kommentar im Gefolge der ersten Wochen der neuen Staatsopern-Ära, die nach dem Wunsch des neuen Direktors Eberhard Waechter mit einer Spielzeit ohne Premieren begann und vor allem der Pflege des Repertoires gewidmet war. 21. September 1991 Die jüngste "Salome"-Aufführung in der Wiener Staatsoper rief mir...

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Beckmessers Diarium

Rezensionen aus vier Jahrzehnten

Beckmessers Diarium

Die Kritiken

Vier Jahrzehnte Musikkritik im Rückblick

Opernpremieren, denkwürdige Konzerte, Entdeckungen, Abschiede. Von Carlos Kleibers Neujahrskonzerten über Christa Ludwigs letzte »Winterreise« zu wild umstrittenen Opern-Inszenierungen in Wien oder bei den großen Festspielen.

Aus dem Tagebuch eines Wiener Musikkritikers.

Bruno Walter und das NBC Orchester

Mozart-Programm

Das ist eines der herausragenden Dokumente erfüllten, klangschönen, dabei hoch dramatischen Mozart-Spiels, live eingefangen anläßlich der Gastspiele Bruno Walters beim NBC Orchestra – noch vor dem »Amtsantritt« von Arturo Toscanini. Besonders bemerkenswert: Bruno Walter übernahm damals selbst den Solopart im d-Moll-Klavierkonzert…

GLEICH HIER HÖREN IN DER SINKOTHEK

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Aribert Reimann


Eine der führenden Persönlichkeiten der deutschen Avantgarde, spätestens seit der Uraufführung seiner Shakespeare-Vertonung Lear von international herausragendem Rang.

Für Wien komponierte Reimann die Grillparzer-Oper Medea, die im Frühjahr 2010 ihre → Uraufführung mit Marlis Petersen an der Staatsoper erlebte.

in derselben Saison stellte die Wiener Kammeroper noch einmal Reimanns frühe Strindberg-Vertonung Gespenstersonate zur Diskussion.

Schon 1996 hatten die Freien Gruppen Reimanns Kafka-Oper → Das Schloß in Wien erstmals zur Diskussion gestellt.

Menahem Pressler und das Beaux Arts Trio

(1923-2023)

Jahrzehntelang war Menahem Pressler der Pianist des weltberümten Beaux Arts Trios und setzte mit den Kollegen Daniel Guilet (1955 – 1968) sowie Isidore Cohen (Violine) und Bernard Greenhouse (Cello) Maßstäbe – auch in zahlreichen Schallplattenaufnahmen.

Im Jahr 2013 kehrte Pressler als Solist aufs Podium des Wiener Konzerthauses zurück. Als Einspringer bescherte er dem Publikum eine veritable Sensation. (ZUR REZENSENSION)
In der Folge nahm der hochbetagte Künstler noch einige Solo-CDs auf, die seinen Rang als Interpret eindrucksvoll unter Beweis stellten, sowohl bei Mozart als auch im impressionistischen Repertoire.

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