Archiv der Kategorie: Rezensionen

Onegin in Amsterdam

Singende Seele Muziektheater Amsterdam. Mariss Jansons dirigiert Tschaikowskys melancholische Oper, Stefan Herheim inszeniert: ein klingendes Ereignis, ein vollblütiges Seelendrama.

Mariss Jansons als Operndirigent: Das ist vielen Musikfreunden eine Reise Wert. Im Konzertsaal hat der Maestro Weltkarriere gemacht. Musiktheater ist für ihn längst nu...

 

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Olivier Latry, der Star an der Orgel

6. April 2011

Der Star an der neuen Orgel

Olivier Latry ist eine Art »Orgel-Netrebko«: Wenn er seines Amtes waltet, gerät das Publikum in Ekstase. Ein Organisten-Phänomen.

Vor zwei Wochen haben noch die wenigsten Musikfreunde in Wien seinen Namen gekannt, heute ist er ein Star: Olivier Latry, Organist von Notre Dame de Paris, hat schon anlässlich der Segnung der neuen Orgel im Goldenen Musikvereins-Saal Ovationen geerntet; nun brillierte er an der Seite des RSO Wien unter Cornelius Meister in der Reihe der Orchesterkonzerte zum Einstand des Prachtinstruments.

 

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»Die Fledermaus«, Silvester 2010

3. Jänner 2011 Zum Jahreswechsel demonstrierte Wiens neuer Opernchef, wie er Wiener Spieltradition mit neuem Ensemble–Gedanken vermählen möchte. Die ,,Fledermaus’‘ wird uns niemals gleichgültig sein Die ,,Fledermaus’‘‘ zum Jahreswechsel – vordergründig betrachtet ist es völlig egal, wie eine solche Vorstellung abläuft oder ob – wie diesmal am Silve...

 

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Iphigenie auf Tauris

Ein Versuch im Theater an der Wien, 2010

Wege durchs Labyrinth des Mythos

Über die Bedeutung Christoph Willibald Glucks herrscht in der Fachwelt Einigkeit. Doch Aufführungen der legendären »Reformopern« bleiben rar.Immerhin: Das Theater an der Wien stellt nun »Iphigenie auf Tauris« zur Diskussion, jenes Werk, das Gluck den letzten Triumph bescherte - und das beinah parallel zu Mozarts »Idomeneo« die Gattung der französischen »Tragédie lyrique« neu zu definieren versuchte.

 

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Reimanns Medea

Uraufführung Wien, 2010

AUFNAHMEN

Die größte Entdeckung dieses umjubelten Premierenabends hieß vermutlich Franz Grillparzer. In deutschen Landen kaum zur Kenntnis genommen, hierzulande eher mit Herablassung als selbsternannter Nationaldichter behandelt, erweist sich seine Sprachkunst als zeitlos in ihrem Nuancenreichtum und ihrer psychologisc...

 

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»Moses und Aron« in Wien

12. 3. 2010 Kampf um Prophetenworte STAATSOPER. Arnold Schönbergs „Moses und Aron” gilt als Schlüsselwerk. Doch nur wenige wollen es hören. Karten in allen Preiskategorien gibt es für „Moses und Aron”. Die mangelnde Akzeptanz der strengen Zwölftonkomposition Arnold Schönbergs erweist, welchem Irrtum der Meister aufgesessen ist, als er meinte, man w...

 

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Henzes »Opfergang«

KRITIK: NEUES MUSIKTHEATER Henze und des Hundes „Himmelfahrt“ In Rom wurde das Musiktheater „Opfergang” uraufgeführt. Den Hund sang Ian Bostridge.

Seit einem halben Jahrhundert lebt und arbeitet der Komponist Hans Werner Henze in Italien. Jetzt hat er erstmals einen italienischen Kompositionsauftrag erfüllt. Antonio Pappano bat in seiner Funktion ...

 

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Lang Lang und Jansons

KRITIK: MUSIKVEREIN Wenn Lang Lang quick 1000 Akkorde verschiebt Mariss Jansons und das Bayerische-Rundfunk-Orchester eröffneten den „Presse”-Zyklus fulminant.

Ovationen für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und seinen Chefdirigenten zum Einstand des „Presse”-Zyklus im Goldenen Saal. Das erste Konzert 2010 begann gleich mit einem Ah...

 

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Schönbergs »Durchbruch«

Nach dem Philharmonischen unter Daniel Barenboim fehlt nur noch, daß man Schönberg in Wien auf der Straße pfeift.

“ . . . höchstens noch, daß man meine Melodien auf der Straße pfeift”

So meinte Arnold Schönberg einst auf die Frage nach seinen Zukunftswünschen. Ein Großteil des Publikums, das sich überhaupt für Klassik in ihrer jüngeren Ausprägu...

 

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Neujahr 201

Graziöser Tanz durch die Luft Neujahrskonzert 2010. Mit Georges Pretre eroberten die Wiener Philharmoniker wieder einmal Regionen, in denen die Luft für die meisten anderen Musiker zu dünn ist. Beim "Donauwalzer" hatte man bereits abgehoben. Frei von jeglicher musikalischen Schwerkraft entwickelten sich da die Melodielinien. Die Musik schwebte. Und...

 

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