Kategoriearchiv: Rezensionen

Seifferts erster Tannhäuser

STAATSOPER Atemberaubendes Musiktheater Die zweite Aufführungsserie des Werks in dieser Spielzeit geriet, völlig neu besetzt, auch dank Bertrand de Billys Wiener Wagner-Debüt zum packenden Ereignis. Es ist nicht so lange her, dass Wagner-Verehrer es schwer hatten. Wer ein Werk wie den "Tannhäuser" erleben wollte, musste nolens volens in den meisten...

 

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Frau ohne Schatten 2012

STAATSOPER Frau ohne Schatten, Makel und Tadel Unter Franz Welser-Mösts Leitung und in singulärer Besetzung kam das komplizierteste Werk des Genieduos Hofmannsthal/Strauss zurück auf den Spielplan.

Es ist vielleicht die größte Herausforde rung, der sich ein Repertoire-Betrieb stellen kann: Doch ist die "Frau ohne Schatten" in Wien seit gut drei Ja...

 

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Glucks »Telemaco«

THEATER AN DER WIEN Als Ritter Gluck nicht fertig wurde Theater an der Wien. "Telemaco", drei Jahre nach dem "Orfeo" für Wien komponiert und nicht ganz fertiggestellt, entpuppt sich als Rückfall in veraltete Barock-Formen.

Natürlich, Christoph Willi bald Gluck war ein wichti ger Mann. Was er mit seinem "Orpheus" angebahnt hat, das war nichts wenig...

 

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Oper in Lyon

Die Oper ist nirgends so frisch und jung wie in Lyon "Puccini plus". Intendant Serge Dorny demonstriert, was er kann: In seinem Haus liegt der Altersschnitt des Publikums bei unglaublichen 46.

Wir haben versucht, für Lyon eine ganz unverwechselbare Handschrift zu finden", sagt Serge Dorny, Intendant des Opernhauses der französischen Stadt. Gelunge...

 

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Puccini und die Avantgarde

Oper ist nirgends so jung wie in Lyon »Puccini plus«. Intendant Serge Dorny demonstriert, was er kann: In seinem Haus liegt der Altersschnitt des Publikums bei unglaublichen 46. »Die Presse«, 8. II. 2012 »Wir haben versucht, für Lyon eine ganz unverwechselbare Handschrift zu finden«, sagt Serge Dorny, Intendant des Opernhauses der französischen Sta...

 

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»Mahagonny« in Wien

»Ach, dieses Mahagonny ist kein Geschäft geworden« Erstaufführung. »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonnyq ist bisher noch nie im Haus am Ring gespielt worden. Seit der Premiere am Dienstagabend weiß man, warum.

Du liebes bißchen, wo sind wir denn da hingeraten? Nach Mahagonny? Dort muß ja schon den ersten Besuchern sterbenslangweilig gewesen sein...

 

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Chen Reiss im Musikverein

Charme und Verve Zyklus "Lied.Bühne": Die israelische Sopranistin sang Werke von Robert und Clara Schumann, Liszt und Donizetti. Was für ein Bühnentemperament! So ungefähr denkt man sich ein erfolgreiches Vorsingen. Wiens Operndirektor sitzt im Auditorium, eine junge Sängerin präsentiert ihre Stimme. Und sie tut es mit so viel Charme und Verve, daß...

 

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Schenks erneuerte »Fledermaus«

SILVESTER 2011

Staatsoper. Unter Franz Welser-Mösts Leitung demonstrieren Ensemble, Chor und Gäste, wie einfach es auch im 21. Jahrhundert sein kann, Wiener Operette zu spielen.

Welch inszenierende Gartenzwerge hat uns der Kotau vor dem deut schen Feuilleton über die vergangenen Jahre hin beschert, so dachte ich während des ersten Aktes der jüngs...

 

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Neujahr mit Jansons

Neujahrskonzert für Globetrotter Philharmoniker. So polyglott wie diesmal gab sich Wiens Meisterorchester am 1. Jänner noch nie. Von Teheran bis Kopenhagen, von St. Petersburg bis Sevilla reichte der Horizont des schwebenden Dreivierteltakts. Zum zweiten Mal trat der Lette Mariss Jansons am 1. Jänner an die Spitze der Wiener Philharmoniker. Merklic...

 

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Jordan trotzt Beethoven

Die Neunte Symphonie ist der »Angstgegner« jedes Dirigenten. Für den künftigen Chef der Wiener Symphoniker wurde das Werk im Konzerthaus zur glänzenden Bewährungsprobe. Philippe Jordan trotzt Beethoven Die Neunte - sie ist und bleibt ein "Angstgegner" für Diri genten. Und das keineswegs nur deshalb, weil die Popularität der ersten Zeilen der Schil...

 

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