Alle Beiträge von sinkothekar

Rudolf Buchbinders 62. Beethoven-Zyklus zum 80. Geburtstag

INTERVIEWDer Wiener Pianist feiert nicht nur seinen Geburtstag sondern auch den 70. Jahrestag seines Debüts im Konzerthaus – und spielt in aller Welt.

Jede Sonate ist ein eigenes Monstrum!

Im Dezember feiern Sie Ihren Achtziger. Im Wiener Konzerthaus schenken Sie sich selbst und Ihrem Publikum den Zyklus der 32 Beethoven-Sonaten an sieben Abenden.Es ist mein 62. Beethoven-Zyklus!

Das dürfte ein Rekord sein. Nicht Ihr einziger, im übrigen. In welchem Zeitraum ist Ihnen das gelungen?

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Colin Davis dirigiert Mozart

Ein nostalgisches Hörerlebnis: Sir Colin Davis, ein besonders sympathischer Dirigent, der nicht viel aufhebens von seiner Kunst gemacht hat und stets gediegene, überzeugende Interpretationen zu bieten hatte. Als einer der Hauptdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden leitete er noch vor ein paar Jahren ein Gastspiel des Orchesters im Wiener Musikverein mit einem reinen Mozartprogramm. Am Ostermontage ist der Mitschnitt wieder zu hören…

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Strawinsky „Sacre du printemps“

PODCAST

Die Atombombe der Musikgeschichte hat man dieses Werk genannt. Tatsächlich hat keine Uraufführung der musikalischen Moderne so viel Staub aufgewirbelt wie dieses Ballett, choreographiert von Vaslav Nijinski im Jahr 1913. Im Podcast gehen wir der Sache auf den Grund – und hören eine der zündendsten Aufnahmen, die je von einem Stück der musikalischen Avantgarde gemacht wurden: das Philharmonia Orchestra spielt unter Igor Markevitch.

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Radiotipp: Mahlers Achte unter Petrenko

Bei den Osterfestspielen steht heuer unter anderem Gustav Mahlers Achte Symphonie auf dem Programm, eines der am schwierigsten zu realisierenden Projekte für einen Musikveranstalter: Drei Chöre, acht Solisten, ein riesiges Orchester. Für den Dirigenten ist diese seit der Münchner Uraufführung unter Mahlers Leitung »Symphonie der Tausend genannte« Herausforderung eine Kür. Kirill Petrenko wagt sie bei den ersten Osterfestspielen unter seiner Leitung im Salzburger Festspielbezirk.

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»Manon Lescaut« mit der Freni aus New York

Die Metropolitan Opera öffnet sukzessive ihre Archive. Über Jahrzehnte waren die Matineen an Samstagen Fixtage für Radiohörer, die auf diese Weise das bis vor kurzem vokal immer luxuriöse Repertoire der »Met« sozusagen freihaus geliefert bekamen. Mitschnitte dieser Übertragungen waren freilich illiegal – aber nun sendet das Opernhaus selbst immer wieder historische Aufnahmen auf Wunsch seiner Stammgäste.

Heute ist Puccinis »Manon Lescaut« an der Reihe – in Starbesetzung aus dem Jahr 1990.

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Meine 50 Jahre Festspiel-Verzweiflung

Persönliche Chronik. Ein halbes Salzburger Jahrhundert an Höhenflügen und kulturpolitischen Katastrophen. Mangelndes „Wohlverhalten“ wurde aber bisher keinem Intendanten zum Verhängnis.

Es ist ja nicht so, dass man über die Salzburger Kulturpolitik das erste Mal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen muss. Aber die aktuellen Vorgänge übertreffen vieles, was man bisher erlebt hat.

 

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Hinterhäuser muss gehen: So blamiert sich das angebliche „Kulturland“

APERÇU

Die Salzburger Festspiele werden von der Kulturpolitik in eine tiefe Krise gestürzt. Und das ohne künstlerischen oder finanziellen Anlaß. Oder hat man schon einmal ein Musterschüler wegen einer Betragensnote durchfallen lassen?

Salzburg hat jetzt einen künstlerisch und finanziell erfolgreichen Intendanten vor die Tür gesetzt, weil er sich angeblich nicht „brav“ benommen hat.

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Staatsoper: Ein Gschnasfest bei Mozarts Kaiser Titus

Emily d'Angelo als Sextus (Foto: Staatsioer/Marcella Ruiz-Cruz)

NACHHÖREN IN Ö1

Mittlerweile lautet das Motto bei Premieren der Wiener Staatsoper nur noch: Wird es nur etwas schlimmer als bei der alten Produktion oder wird auch dieses Werk für die kommende Generation vollständig ruiniert. Im Fall von Mozarts Clemenza di Tito darf man Entwarnung ...

 

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