Alle Beiträge von sinkothekar
»Carmen«
HANDLUNG CD und DVD
Uraufführung: 3. März 1875, Opéra-Comique (Paris)
Hurrah! Freund! Wieder etwas Gutes kennengelernt, eine Oper von Georges Bizet (wer ist das?!): Carmen. Hörte sich an wie eine Novelle Mérimées, geistreich, stark, hier und da erschütternd.
Also schrieb 1881 Friedrich Nietzsche an den Komponisten Peter Gast. Mehr als einmal spielte der Philosoph später Bizets Musik ...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
Selmar Meyrowitz
1875 - 1941 Einer der führenden Berliner Dirigenten in der Ära Erich Kleibers und Otto Klemperers. Er starb im Pariser Exil.
Radierung von Michel Fingesten (1922)
Selmar (eigentlich Salomon Reinmar) Meyrowitz hatte seine grundlegende musikalische Ausbildung in Leipzig (bei Judassohn und Reinecke) absolviert, als er zu Max Bruch nach Berlin ging. In Berlin kam Meyrowitz mit Felix Mottl in Kontakt, der ihn 1897 als Assistenten zunächst ans Opernhaus von Karlsruher und dann im Jahr 1900 an die New Yorker Metropolitan Opera mitnahm. Ab 1905 war Meyrowitz dann als Kapellmeister in mehreren der führenden Opernhäuser des Kontinents tätig. In Prag, Berlin, München und Hamburg erwies er sich bis Ende des Ersten Weltkriegs als Interpret, der für hochexplosive Dramatik garantierte. Von 1918 und 19...
ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN
Ravels Klaviertrio
Maurice Ravel (1904) Das Klaviertrio basiert auf Skizzen, die Ravel seit dem Jahr 1908 notiert hatte. Freunde erfuhren von sinem kammermusikalischen Projekt. Doch erst der Ausbruch des ersten Weltkriegs, 1914, spornte den Ehrgeiz des Komponisten an.Ravel wollte sich damals freiwillig zur Armee melden und konnte noch nicht ahnen, daß man ihn als zu ...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
Ma mere l’oye
Maurice Ravel (1908) Ravels Märchen-Suite entstand aus einer launigen musikalischen Gabe für den Nachwuchs einer befreundetn Familie im Jahr 1908: Da schenkte der Komponist den musizierenden Kindern eine illustrative Fantasie für Klavier zu vier Händen über das Märchen La belle au bois dormant (zu Deutsch: »Dornröschen«). Der Erfolg war durchschlag...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
Gaspard de la nuit
Maurice Ravel (1908)
AUFNAHMEN
Im Augenblick scheint die Eingebung sich wieder zu beleben. Nach allzu langen Monaten der Schwangerschaft wird Gaspard de la Nuit das Licht der Weil erblicken. Sobald diese drei Stücke beendet sind, werde ich die Korrekturen der Heure Espagnole machen und die Orchestrierung fertigstellen. Beim Gaspard ist es mit d...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
Ravels Klavierwerke
»Sérénade grotesque« (um 1893)
»Menuet antique« (um 1895, orchestriert 1929)
»Pavane pour une infante défunte« (1899, orchestriert 1910)
»Jeux d'eau« (1901)
»Sonatine«(1903-5)
»Miroirs« (1904-5)
Noctuelles Oiseaux tristes Une barque sur l'océan (Orchesterfassung: 1926) Alborada del gracioso (Orchesterfassung: 1918) La vallée des cloches
m...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
aus Bertrands »Gaspard«
Die originalen Gedicht von Aloysius Bertrand, die Maurice Ravel zu seinem Klavierzyklus »Gaspard de la nuit« inspiriert haben.
ONDINE »Ecoute ! Ecoute ! C’est moi, c’est l’ondine qui frôle de ces gouttes d’eau ces losanges sonores de la fenêtre illuminée parles mornes rayons de la lune ; et voici, en robe de moire, la dame châtelaine qui contemple...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
Ravels »Miroirs«
Maurice Ravel (1905)
AUFNAHMEN
Über seinen Klavier-Zyklus »Miroirs«, der 1904/05 entstanden ist, schrieb Maurice Ravels in autobiographischen Notizen selbst:
Die Miroirs bilden eine Sammlung von Klavierstücken, die in der Entwicklung meiner Harmonik eine recht beträchtliche Wandlung markieren, so daß die Musiker aus der Fassung gebracht wurden...
weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN
Franco Alfano
Franco Alfanos Name ist untrennbar mit dem von Giacomo Puccini verbunden: Er war jener Mann, der das unlösbare Rätsel zu lösen hatte, wie Puccinis letzte Oper »Turandot«, enden sollte: Der Komponist hatte sein Werk unvollendet hinterlassen und Alfano mußte aus den vorhandenen Skizzen und einigen Fragmenten aus dem vollendeten Teil der Oper ein Finale herstellen ... mehr dazu hier
Aber wer war Franco Alfano?
Er wurde am 8. März 1875 in Neapel geboren, studierte als musikalisch Begabter zunächst privat Klavier, aber auch Harmonielehre und Komposition am Konservatorium seiner Heimatstadt. Doch nahm er die Anregung auf, sich in Deutschland zu vervollkommnen. 1895 ging er nach Leipzig, wo er vor allem bei Salomon Jadassohn seine theoretischen Kenntnisse vertiefte. Im Jahr darauf ging es nac...
ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN