Alle Beiträge von sinkothekar

Maurice Ravel

1875 – 1937

Einen »schweizerischen Uhrmacher« hat ihn Igor Strawinsky genannt. Und tatsächlich haben die Werke Maurice Ravels etwas von musikalischem Fein-Handwerk, sind bis in kleinste Detail formal ausgefeilt und mit ebensolcher Liebe instrumentiert. Selbst aus kammermusikalischen Besetzungen holt Ravel undenkliche Farbkombinationen – und sein Orchester klingt reicher, differenzierter als das jedes anderen Komponisten jener Zeit; selbst Instrumentations-Genies wie Richard Strauss oder Erich W. Korngold inkludiert!

Die Klavierwerke

Das Streichquartett

Das Klaviertrio

Ma mere l’oye

Sergej Kussewitsky

(Сергей Александрович Кусевицкий)1874 - 1951 Dirigent und Kontrabaß-Virtuose - einer der großen Orchestererzieher des XX. Jahrhunderts

AUFNAHMEN

Arturo Toscanini soll einst kurz nach Beginn der Radioübertragung einer Symphonie gebannt vor dem Apparat sitzen geblieben sein und der Interpretation bis zum Ende des vierten Satzes gelauscht haben, nur um zu hören, wer es da wagte, das Werk - seiner Meinung nach - detmaßen zu verunstalten. Als die Ansage verkündete, es hätte das Boston Symphony Orchestra unter Sergej Kussewitsky gespielt, soll Toscanini mit einem angewiderten »der Bassist« abgeschaltet haben. Der Kontrabassist Tatsächlich haßte Toscanini, damals Chef des NBC Orchestra, seinen Bostoner Konkurrenten abgrundtief. Und tatsächlich war Kussewitsky Bassist, genauer: einer der wen...

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Franz Schmidt

1874 - 1939 SINKOTHEK-INFORMATIONEN zum Lesen und zum Hören

Über Schmidt - ein FEuilleton

SINKOPHON

Der letzte große Symphoniker

Der aus Preßburg gebürtige Franz Schmidt war der letzte große Symphoniker romantischer Prägung und hat vier Symphonien vorgelegt, von denen die erste ein früher Beweis formalen Könnens und melodischer Erfindungsgabe...

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Franz Schmidt Kammermusik

Ein großer Teil der kammermusikalischen Werke Franz Schmidts verdankt sich der Begegnung mit dem Pianisten Paul Wittgenstein, der im ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte und nun seinen ererbten Reichtum nutzte, um bei bedeutenden Komponisten seiner Ära Werke für Klavier, linke Hand zu ordern. Bei Franz Schmidt hat Wittgenstein die mei...

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Franz Schmidts Symphonien

Handschriftliche Paritur der Zweiten Symphonie, Anfang. Vier Symphonien hat Franz Schmidt (1874 - 1939) veröffentlicht, mit der ersten gewann er im Ausklang des XIX. Jahrhunderts den Beethoven-Preis, drei weitere komponierte er nach Gustav Mahlers Tod. Und anders als Mahler, der die klassischen Formen sprengte und harmonisch der Moderne zustrebte, ...

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Franz Schmidt

Wir wollen Franz Schmidt hören! Dürfen wir das? Ein Feuilleton aus dem Jahr 1993 aus Anlaß eines Symposions zur Frage „Gibt es eine österreichische Symphonik?“ beim Linzer Brucknerfest.

Leben und Werk

Wenn die Frage gestellt wird, ob es genuin „österreichische Symphonik“ gäbe, will es das Schicksal, daß jedem kundigen Musikfreund ziemlich bald d...

 

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Das Buch mit sieben Siegeln

Franz Schmidt, 1938 ZUM WERK Anläßlich der Uraufführung am 15. Juni 1938 hat der Komponist eine Einführung für das Programmheft der Gesellschaft der Musikfreunde geschrieben, in der er vor allem die Textauswahl aus dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, erläutert. Einige Bemerkungen zum Text des Oratoriums Das Buch mit sieben Sie...

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Schönbergs Variationen

SINKOPHON Arnold Schönberg Variationen op. 31 Details zum Werk Ein Schlüsselwerk der Moderne, erläutert Stück für Stück anhand der legendären, analytisch klaren Aufnahme durch Robert Craft von 1958. Caft war einer der bedeutendsten Vorkämpfer der »Wiener Schule«, der Mann, dem es gelang, den späten Igor Strawinsky von der Musik Anton von Weberns un...

 

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Die Glückliche Hand

Dies ist das symbolistische Drama des Künstlers, dessen Werben um eine geliebte Frau erfolglos bleibt. Auch genialische Eingebung rettet ihn nicht. Er wird wegen eines anderen verstoßen. In vier Bilder teilt sich die Handlung der Glücklichen Hand.

I Zunächst sehen wir den Mann regungslos auf der Szene liegen, ein Fabeltier hat sich in seinen Nac...

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Erwartung

Arnold Schönbergs radikale Werke der Jahre um 1910 entstanden nicht im luftleeren Raum. In jenen Jahren galt Richard Strauss als Rädeslführer der musikalischen Moderne. Er war es auch, der frühe Schönberg-Aufführungen nach Kräften förderte. Wenn es auch bald zu einer innerlichen Entzweiung der beiden Komponisten kam, waren die Paritturen von Straus...

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