Jeanne d'arc au bucher
Dramatisches Oratorium von Arthur Honegger.Text: Paul Claudel
Uraufführung: 1938 Basel Szenisch: Zürich, 1942 (deutsch)
AUFNAHMEN
PERSONEN DER HANDLUNG
Die heilige Johanna
Bruder Dominik
Der Herzog von Bedford
Johann von Luxemburg
Regnault de Chartres
Guillaume de Flavy
Heurtebise / Mühlenwind
Ein Priester
La mère aux ton- naux / Mutter Weinfass
Der Zeremonienmeister – D...
All Black Cast - für die Hauptrollen; eine Handlung im (durchaus sinistren) Milieu am Rande der Gesellschaft; und die Übernahme des Jazz-Idioms in die Sphäre der Oper - all das war für die Zeitgenossen nicht leicht zu verkraften. Und doch war nicht zu leugnen: Porgy and Bess ist eine »richtige Oper«, kein verkapptes Musical, dem die Dialoge abhandengekommen sind.
1937 - 2009
Sie war Herbert von Karajans "Salome" und die Brünnhilde einer ganzen Generation
Die Sängerin im Gespräch im Jahre 1995
THOMAS BERNHARD HÄTTE GEWISS FÜR SIE KOMPONIERT
"Ritter, Dene, Voss – intelligente Schauspieler", lautet eine Notiz Thomas Bernhards aus der Zeit der Arbeit an einem der subtilsten seiner Theaterstücke. Wäre Bernhard Komponist gewesen, hätte er vielleicht eine Oper für Hildegard Behrens geschrieben, die "intelligente Sängerin". Wie mit kaum einem ihrer Kollegen läßt sich mit der Behrens nicht nur über allgemein musikalische Aspekte einer Oper reden, sondern auch über Hintergründe, Tiefenschichten, über das geistige Umfeld.
Wenn sie gerade "Wozzeck" probt, wie diese Woche (Dezember 1995) in Wien, wird im Gespräch bald deutlich, wie sehr sich diese Interpret...
https://media.sinkothek.at/AUDIO/POD/phoncarlorff.mp3
zum Hören: Ein SINKOPHON über Carl Orff
O fortuna, velut luna
Den volltönenden Auftakt zu den »Carmina burana« kennt die ganze Welt. Carl Orffs Werk aus dem Jahr 1937 ist vielleicht das berühmteste Chorwerk des XX. Jahrhunderts, jedenfals eines der meist aufgeführten.Die großen Interpreten der Musikwe...
Die Stimme aus Gold
Goldtöne -- Wahrscheinlich war das die häufigste Assoziation. Die Stimme war unverwechselbar, von strahlender, wahrlich edelmetallisch schimmernder Qualität in der Höhe. Doch das eigentliche Faszinosum war die Gestaltungskraft dieser Künstlerin. Bei Mozart und bei Richard Strauss galt sie über lange Jahre als Idealbesetzung für ...
Eine der führenden Persönlichkeiten der deutschen Avantgarde, spätestens seit der Uraufführung seiner Shakespeare-Vertonung Lear von international herausragendem Rang.
Für Wien komponierte Reimann die Grillparzer-Oper Medea, die im Frühjahr 2010 ihre → Uraufführung mit Marlis Petersen an der Staatsoper erlebte.
in derselben Saison stellte die Wiener Kammeroper noch einmal Reimanns frühe Strindberg-Vertonung → Gespenstersonatezur Diskussion.
Schon 1996 hatten die Freien Gruppen Reimanns Kafka-Oper → Das Schloß in Wien erstmals zur Diskussion gestellt.
Abgesehen vom berühmten Budapester Streichquartett, das bald nach seiner Gründung ausschließlich aus russischen Musikern bestand, kamen etliche bedeutende Quartett-Formationen aus Ungarn. Die Namen Léner-, Végh- oder Tatrai-Quartett haben unter Musikfreunden nach wie vor einen guten Klang. Auch das von Sandor Végh 1935 gegründete »Ungarische Streichquartett« konnte sich in die vorderste Liga der internationalen Kammermusik-Ensembles spielen. Végh wechselte kurz nach der Gründung hinter Zoltán Székely ans zweite Geigenpult - und verließ sein Ensemble 1940, um sein eigenes Quartett zu gründen.
Das Ungarische Streichquartett begann seine Laufbahn mit einem Paukenschlag: In der ersten Spielzeit vertraute Béla Bartók den Musikern die ersten europäischen Aufführungen seines Fünften Streichquart...
Die schweigsame Frau
Richard Strauss
nach Ben Jonson - von Stefan Zweig
AUFNAHMEN
Es ist der Opernfreunden bestens bekannt Don-Paquale-Stoff, den Stefan Zweig für Richard Strauss neu bearbeitet hat. Das Libretto hielt der Komponist schlicht für das beste, das ihm je geschrieben worden war. Doch unter dem Diktat des Nationalsozialismus zerbrach die Künstler-Freundschaft, Zweig mußte emigrieren ...
Lady Macbeth von Mzensk
Diese Oper bescherte Schostakowitsch einen der größten Triumphe in seinem Leben. Die Premiere war ein Sensationserfolg. Das Werk wurde sofort in die Spielpläne anderer Opernhäuser übernommen und die Kritiker jubelten über den fortschrittlichen, zukunftsweisenden Stil des Werks. Man hatte das Musterbeispiel einer zeitgemäßen sowjetischen Oper gefunden.
Zur Erstaufführung in Wien, die mit 50 Jahren Verspätung stattfand.
Die Rezension erschien am 2. November 1984 in der Wochenzeitung Die Zeit unter dem Pseudonym Josef Schöndorfer
Mit der Produktion von Ernst Kreneks Oper Karl V., unter eigenwilligen Umständen eingefädelt in der kurzen Direktionszeit Lorin Maazels, fand nach Abgang des dirigierenden Direktors die erste echte Premiere der Ära ...