Alle Beiträge von sinkothekar

Ballett-Legende

Neumeiers legendäre »Josephs Legende« mit Judith Jamison, Kevin Haigen und Karl Musil (re.) Wien 1977 (DVD: DG)

Neumeier sagt Adieu

Mehr als 3500 Menschen kamen am Wochenende zum »Tanzfeuerwerk«, einer Abschieds-Gala des großen Choreographen, bei dem das Ballett der Hamburgischen Staatsoper Ausschnitte aus seinem Schaffen präsentierte. 1973 hat August Everding den Amerikaner ans Haus gebunden, dem er nun seit einem halben Jahrhundert angehört.

50 Jahre Hamburg

1971 hatte Neumeier mit einer Neudeutung von Tschaikowskys "Nussknacker" in Frankfurt Furore gemacht. Seit seiner Über...

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Tetelmans Debüt-Album

Der neue Tenor-Liebling?

Das Opernarien-Debütalbum des chilenischen Sängers demonstriert eine samtig timbrierte Stimme mit satter Tiefe und Bomben-Höhen im italienischen und französischen Repertoire.

DG 2022

Das ist auch eine Lektion in Sachen Dramaturgie: Zuerst die Stimme. Die Stimme, ganz allein. Sie beschwört den Anblick des Himmels: „Cielo!“ – eine der schönsten Tenorstimmen unserer Tage, da waren sich die Zeugen der ersten Auftritte des in Chile geborenen, in den USA ausgebildeten Künstlers sogleich einig. Jahrgang 1988, schaffte Jonathan Tetelman Mitte der Zehnerjahre seinen D...

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Thielemann in Berlin

Thielemann ersetzt Barenboim

Daniel Barenboim mußte aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des neuen »Rings des Nibelungen« (Regie: Dmitri Tcherniakov) zurücklegen. Die Premieren-Serie übernimmt Christian Thielemann.

Daniel Barenboim ist erkrankt und kann die musikalische Leitung der Neuproduktion von Wagners »Ring des Nibelungen« an der Berliner Lindenoper nicht übernehmen. Christian Thielemann dirigiert die erste Aufführungsserie von 2. bis 9. Oktober und auch den dritten Durchlauf der Tetralogie von 29. Oktober bis 6. November.

Favorit Guggeis

Den zweiten »Ring« dirigiert de...

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Der Nachlaß der Gruberova

Versteigerung im Dorotheum am 7. September 2022

Nicht einmal ein Jahr ist vergangen, seit Edita Gruberova in ihrem Zürcher Haus gänzlich unerwartet verstorben ist. Am 7. September versteigert das Wiener Dorotheum nun den Nachlaß der weltberühmten Sängerin. Die slowakische Koloratursopranistin, deren Karriere Anfang der Siebzigerjahre an der Wiener Staatsoper begann - wo sie bis zu ihrem Abschied an die 700 Mal aufgetreten ist - war auch eine leidenschaftliche Sammlerin. Daher umfaßt die Auktion nicht nur Juwelen oder wertvolle Roben, sondern auch Kunstwerke - etwa Porträts, das sie selbst ...

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Taktlos!

»Klassik für Taktlose«

Podcast-Serie mit Katrin Nussmayr

Katrin Nussmayr, die »Presse«-Redakteurin, erfand den Podcast »Klassik für Taktlose«, weil sie dem langgedienten Musikkritiker des Blattes »taktlose« Fragen stellen wollte: Dinge, die eine neugierige Musikfreundin, die im Klassik-Jargon aber nicht firm ist, über den Musikbetrieb in Oper und Konzert immer schon wissen wollte, aber bisher nie zu fragen wagte.

bei der Aufnahme in den »Presse»-Studios

Die ersten Folgen dieser Serie sind bereits online: Alle vier Wochen erscheinen sie im Rahmen des »Musiksalon«-Podcasts auf der »Presse Play«-Webseite und überall, wo es Podcasts gibt.

Bisher erschienene Folgen:

Nr. 1 Ist das noch Klassik

Nr. 2 Richard Wagner war ein Scheusal! Was fasziniert uns an ihm?

Nr. 3: Wie funktioniert ein Orchester?

Grafenegg 2022 eröffnet

Jonas Kaufmann im „Fidelio“

Ein Festspiel-Auftakt mit kulinarisch verbrämten Freiheitshymnen unter Sternen.

Das Konzept ist unwiderstehlich. Ab Mitte August locken die Namen von Klassik-Weltstars in den Wolkenturm im Schlosspark von Grafenegg. Das Zusammenspiel einer akustisch erstaunlich tauglichen modernen Hör-Arena, der exquisiten kulinarischen Betreuung durch das Team von Toni Mörwald und dem Zauber der Blauen Stunde einer Sommernacht: Da steht, pardon, nicht unbedingt die Musik im Mittelpunkt. Sie wird Teil eines großen und – die Probe aufs Exempel hat es vergangenen Sonntag wieder...

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Bienerts Spektakel

Im Bann barocker Emotionen

Bernd Bienert und sein Teatro Barocco bringen unbekannte Preziosen aus der Barockzeit auf die Musiktheaterbühne.

Für Opernkenner gehören die Premieren des Teatro Barocco von Bernd Roger Bienert längst zu den Fixpunkten im Aufführungskalender. Für diesmal gibt es am 20. August in der Burg Perchtoldsdorf und am 2. September im Schönbrunner Schlosstheater einen Einblick in die musiktheatralischen Welten der Mozart-Zeit. Für Musikfreunde im 21. Jahrhundert scheint es ja keinen Zweifel zu geben, wer der führende Meister jener gewesen ist – nicht nur in Sachen O...

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Wladimir Fedosejew zum Geburtstag

Der Doyen der russischen Dirigenten wird 90

Im Wiener Musikleben hat Wladimir Fedosejew seit den frühen Neunzigerjahren eine Sonderstellung. Dass er zehn Jahre lang an der Spitze der Wiener Symphoniker stand und dem Orchester einen künstlerischen Höhenflug bescherte, kam nicht von ungefähr: Das Publikum hatte ihn seit seinen frühen Gastspielen mit dem Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks als einen der leidenschaftlichsten und eigenwilligsten Interpreten vor allem romantischer Musik ins Herz geschlossen.

Der Ruhm des Orchestererziehers war vor allem in Fachkreisen bereits enorm....

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Aus Filmmusik gefügt

Erich Wolfgang Korngold

Violinkonzert

Ein »klassisches« dreisätziges Konzert - aus Filmmusik gefügt

Obwohl Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert für Musikfreunde untrennbar mit dem Namen des Uraufführungs-Interpreten Jascha Heifetz und dessen herrlicher Schallplattenaufnahme verbunden ist, stand doch ein anderer großer Geiger des XX. Jahrhundert für das Werk Pate. Zwischen Bronislaw Huberman und dem Komponisten gab es viele Jahre lang einen »Running Gag« - Korngold hatte ihm einmal halb im Scherz ein Violinkonzert versprochen; und Huberman machte es sich zur Angewohntheit ihn bei na...

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Zukunft der Oper

Im Wiener Theatermuseum diskutierten Wiens Ex-Opernchef Ioan Holender und Wilhelm Sinkovicz über die gefährdete Kunstgattung.

EIN BERICHT VON THERESA STEININGER

erschienen in "DIE PRESSE" am 22. Juni 2022

Ioan Holender, photographiert von Clemens Fabry. (DIEPRESSE)

„Man ist auf dem besten Weg, die Existenz der Oper schwer zu gefährden.“ Zu dieser Conclusio kam der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan Holender, als er auf Einladung der „Presse“ mit Klassik-Kritiker Wilhelm Sinkovicz im Theatermuseum über die Frage „Hat die Oper Zukunft?“ diskutierte. Die beiden Kenner der Opernwe...

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