Ring-Premiere

Zauberklänge und der Furor teutonicus

Götterdämmerung. Die Staatsoper zeigt eine weithin eindrucksvolle Neuinszenierung von Wagners "Ring"-Finale durch Sven-Eric Bechtolf, die Franz Welser-Möst und das Orchester musikalisch atemberaubend gestalten.

Zuletzt fehlt auch noch die berühmte Generalpause, der wie auf einen langen Atemzug das Erlösungsmotiv folgt. Schon Daniel Barenboim hat darauf hingewiesen, dass diese Lesart ein schweres Vergehen gegen den Buchstaben von Richard Wagners Partiturgesetz darstellt. Dort steht nichts vom kollektiven Innehalten. Sieglindes Thema aus der "Walk...

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