Premiere: Onegin

"Eugen Onegin", verzwergt

Staatsoper. Tschaikowskys "lyrische Szenen", von einem fantasielosen Regieteam zur Petitesse reduziert, blieben unter Seiji Ozawas Leitung auch musikalisch unterbelichtet.

Von allen bejammernswerten Verzwergungen, die bedeutende Werke von sogenannten Regisseuren in jüngster Zeit hinnehmen mussten, ist jene von Tschaikowskys "Eugen Onegin" an der Wiener Staatsoper vielleicht die bejammernswerteste.

Man hat aber auch etwas gelernt bei dieser Premiere. Zuletzt ging man doch davon aus, dass heutige Bühnenbildner vergleichsweise noch am wenigsten Schaden anrichte...

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