Archiv der Kategorie: Rezensionen

Petrenkos Einstand

Krill Petrenko, Absolvent der Dirigentenklasse der Wiener Musik-Universität und GMD in Meiningen, stand erstmals am Pult des RSO Wien Daß Kirill Petrenko eine Ausnahmeerscheinung unter den jüngsten Dirigenten sein dürfte, ahnten die Beobachter bereits nach den vier aufeinanderfolgenden Abenden des viel diskutierten "Ring"-Projekts von Meiningen. Nu...

 

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Roméo et Juliette

Premiere Wiener Staatsoper, Dezember 2001

Ein Lichtermeer für → Charles Gounods »Romeo et Juliette« entfesselte Charles Woodroffe in der Staatsoper. Man könnte darin diese Shakespeareoper wirklich spielen. Das sind die heiklen Dinge des Opernrepertoires: Ein Werk wie Gounods Romeo und Julia ist zwar ausgezeichnet, allein, es braucht musikalische w...

 

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Oleg Maisenberg

Es grenzte an Zauberei Oleg Maisenberg spielte im Konzerthaus Debussy – und sorgte mit leisesten Tönen für heftigste Ovationen. Alexander Skrjabins Dritte Klaviersonate und Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung” waren die Rahmen-Werke des Maisenberg-Soloabends: bekannte Größen in seinem Repertoire also, voll von subtil geschichteten kontrapunktisch...

 

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Gerard Mortiers legendärer Salzburger Abschied: Eine ruinierte »Fledermaus«

Die Unterschiede zwischen Kunst und Pfusch im modernen Musiktheater

Gerard Mortiers Abschiedspremieren in Salzburg teilen sich in eine räsonable Aufführung der »Ariadne auf Naxos« und in ein degoutantes, vor allem aber langweiliges Spektakel unter dem irreführenden Namen »Die Fledermaus«.

20. August 2001

Opern des Festspielgründers Richard Strauss wollte Gerard Mortier eigentlich nicht mehr ins Programm nehmen, weil er dessen Erben die Tantiemen nicht gönnt. Für »Ariadne auf Naxos« hat er zuletzt doch eine Ausnahme gemacht und sogar eine luxuriöse Besetzung aufgeboten, als wollte er einmal wenigstens in seiner Ära an frühere Salzburger Tugenden anknüpfen.

 

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Neujahrskonzert

Und er lächelte doch – Debüt eines Gestrengen Nikolaus Harnoncourt dirigierte erstmals das Neujahrskonzert und hatte allen Grund, entgegen seiner Ankündigung zufrieden zu lächeln. Unter seiner Führung wurde das Programm zu einer Schule der musikalischen Behutsamkeit. Ein Lehrstück würde es werden, so durfte man mutmaßen, als es hieß, Nikolaus Harno...

 

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»Roberto Devereux«

Winterstarre im Kostümpanzer - Jämmerliches Umfeld für eine Diva Edita Gruberova hat sich eine weitere Donizetti-Oper gewünscht. Die Wiener Staatsoper gehorchte und zeigt jetzt angeblich "Roberto Devereux", in Wahrheit aber eine der langweiligsten, inszenatorisch unzulänglichsten Produktionen aller Zeiten.

Die Frage, wozu diese Premiere nötig w...

 

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Rattle und die Klassik

Wie gut die Philharmoniker spielen können Sir Simon Rattle bewies im Musikverein, daß die Wiener Philharmoniker zu weit Höherem berufen sind, als sie gemeinhin bieten.

Nach Christian Thielemann dirigierte nun auch Simon Rattle ein philharmonisches Konzert, dessen Qualität weit über das Normalmaß - auch dieses Orchesters - hinauswies. Beethovens Fü...

 

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Geiger-Gipfel

Gipfeltreffen der Geiger als Kontrapunkt mit Fuge Vengerov & Mintz, die beiden Weltklassevirtuosen, markierten den vorläufigen Höhepunkt im Geiger-Gipfeltreffen, das derzeit im Wiener Musikverein stattfindet.

Nach Gidon Kremer, vor Kyung Wha Chung gaben sich Shlomo Mintz und Maxim Vengerov die Ehre: Ein Konzert mit allen in der Originalfassung...

 

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Kremer & Maisenberg

Das Wagnis der Virtuosen und die Wiener Gidon Kemer im Verein mit Oleg Maisenberg sowie das EOS-Quartett bewiesen dieser Tage, daß Wien auch für anspruchsvolle Musik ein dankbares Publikum hat.

Daß in aller Welt die Besucherzahlen bei sogenannten "klassischen" Konzerten zurückgehen, ist bekannt. Wien ist anders, das weiß man, sobald man die Stati...

 

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