Kategoriearchiv: Feuilleton
Puschkin-Gala
Russische Seele Im Theater an der Wien lud man zu einem Galakonzert, in dem Ausschnitte aus russischen Opern vorgestellt wurden, die ebenfalls nach Vorlagen von Alexander Puschkin entstanden sind. Neben Bekanntem von Mussorgsky (»Boris Godunow«) und Tschaikowsky (»Eugen Oneginq) lernte man auch Alexander Dargomyschskijs (1813-69) klassizistische, ...
L’amour de loin
Strapaziöse Reise übers Meer »L'amour de loin« von Kaija Saariaho erlebte als Auftragswerk der Salzburger Festspiele in der Felsenreitschule die Uraufführung. Ein mühsames, aber freundlich akklamiertes Stück über die "Liebe von ferne".
Nach der Premiere
So war das bei den mittelalterlichen Troubadours. Sie besangen die Liebe zur Hohen Frau, die...
Die Tango-Oper
Ton- und Lichterzauber Gidon Kremer brachte sein Lieblingsprojekt, die »Tango-Oper« von Astor Piazzolla, »Maria de Buenos Aires«, jetzt auch nach Wien.
Die Geschichte des Tangos, das Flair der südamerikanischen Großstadt, Elend und Traurigkeit, Lebenslust und Todessehnsucht, all das sollte in der losen Bilderfolge von Astor Piazzollas »Tango-Operi...
Otto wiener
Ein Hans Sachs aus Wien Otto Wiener, legendärer Wiener Baßbariton und Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, ist im Alter von 89 Jahren gestorben.
Seine eigentliche Berufung hat Otto Wiener, der tatsächlich in Wien, am 13. Februar 1911 zur Welt kam, erst spät erfüllen können. Erst über den Umweg eines Studiums an der Tierärztlichen Hochschule erreichte er die ersehnten musikalischen Ufer. Und auch dann war sein machtvoller Baßbariton zuerst, so schien es, ganz aufs Konzertpodium beschränkt. Die musikalische Welt lernte in Otto Wiener zunächst den Gestalter großer Oratorienpartien kennen. Erst 1953 betrat der Künstler erstmals die Opernbühne...
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»Tristan« in Salzburg
Aus dem Wunderreich der Nacht »Tristan und Isolde« bildete im Großen Festspielhaus das präzise Gegenstück zur Festspiel-Eröffnung mit den »Trojanern« - nämlich eine wirklich gute Opernaufführung.
Es ist halt schon etwas wert, wenn eine Opernpremiere von einem wirklich guten Dirigenten geleitet wird. Wenn der dann noch engagiert bei der Sache ist...
Rhapsody in Black
Dramatischer Feueratem Mit »Lohengrin« ging die Serie der Bayreuther Festspiel-Opern 2000 zu Ende. Antonio Pappano dirigierte eine geradezu beschwingte Aufführung - die musikalisch zu Keith Warners szenischer Düsternis kontrastierte.
Eine Rhapsodie in schwarz haben Regisseur Keith Warner und seine Ausstatter Stefanos Lazaridis und Sue Blane im...
Thielemanns Debüt
Endlich galt's der Kunst Bayreuther Korrektur. Das eigentliche Ereignis der Wagner-Festspiele 2000 fand am Tag nach dem Ende des neuen »Rings« statt: Dirigent Christian Thielemann feierte mit den »Meistersingern« sein triumphales Debüt auf dem Grünen Hügel.
Die Bayreuther »Meistersinger«-Inszenierung Wolfgang Wagners ist schon einige Jahre alt...
Bayreuther »Ring« 2000
Neuproduktion 2000 - Jürgen Flimm (Regie), Giuseppe Sinopoli (Dirigent)
DIE WAKÜRE SIEGFRIED GÖTTERDÄMMERUNG I Ein echter Wotan geht nicht unter "Das Rheingold" in Bayreuth: Der Beginn des neuen "Ring"-Zyklus, inszeniert von Jürgen Flimm, dirigiert von Giuseppe Sinopoli, erntete einhelligen Jubel. Erleichterung über die zur Schau gestellte und ...
Salzburger Historie
Ein Überblick über die aufregende Geschichte der Salzburger Festspiele mit etlichen kulturpolitischen Apercus. weiterlesen...