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Aus Filmmusik gefügt

Erich Wolfgang Korngold Violinkonzert Ein »klassisches« dreisätziges Konzert - aus Filmmusik gefügt Obwohl Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert für Musikfreunde untrennbar mit dem Namen des Uraufführungs-Interpreten Jascha Heifetz und dessen herrlicher Schallplattenaufnahme verbunden ist, stand doch ein anderer großer Geiger des XX. Jahrhundert f...

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Mozart und das Niveau

APERÇU

Das Bessere ist nicht nur der Feind des Guten sondern auch und vor allem des Mittelmäßigen und des Schlechten. Zum Besseren, wenn nicht zum Allerbesten, muß die von Staatsoper und Festwochen gemeinsam produzierte Aufführung von Mozarts »Don Giovanni« im Theater an der Wien gezählt werden.

Sie hat vieles relativiert, was sonst in der Stadt...

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E. T. A. Hoffmann

Vor 200 Jahren starb E. T. A. Hoffmann, der Poet, er am liebsten Komponisten sein wollte, aber als Dichter die schönste Musik angeregt hat.

Anonymes Portrait E. T. A. Hoffmanns (Nationalgalerie Berlin)

Über die ewige Lust, den Sternen zu lauschen

Da war doch die Sage von den „Sphärenharmonien“. Die faszinierte den jungen Schwärmer, der „oft i...

 

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Kurt Equiluz

Die prägnante Tenorstimme Der frühe Mitstreiter von Nikolaus Harnoncourt, gesuchter Lehrer und Staatsopern-Mitglied, starb 93-jährig.

Im März 1949 fand in Wien ein Mozart-Gesangswettbewerb statt. Die Preisträger durften sich im Musikverein präsentieren. Bassbariton Walter Berry war mit von der Partie, die Sopranistinnen Anny Felbermayer und Hanny Steffek, ebenso der Bass Otto Wiener. Und ein Tenor: Kurt Equiluz. Alle miteinander waren sie bald Stützen des Wiener Opern-Ensembles. Doch der Name Equiluz hatte in der Musikwelt bald einen guten Klang, weil sich herumsprach, dass da eine Stimme für die heikelsten Aufgaben im Oratorienfach heranwuc...

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Vom Warten -Können

APERÇU

Wenn die Exzellenz Pause macht, braucht es langen Atem Musikfreunde lieben das Außerordentliche, müssen sich aber des Öfteren für lange Fristen mit bestenfalls Ordentlichem begnügen.

Die diversen befremdlichen Nachrichten über Neubestellungen oder Vertragsverlängerungen im Kulturbereich nimmt der gelernte Kultur-"Konsument" längst stillsch...

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Thielemann – Zemlinsky

Diese Übertragung hat sich der ORF für einen Feiertag aufgehoben: Christian Thielemann dirigierte seine Staatskapelle Dresden im Wiener Musikverein und dirigierte nebst Mendelssohns »Schottischer Symphonie« die prachtvolle »Lyrische Symphonie« aus dem Jahr 1923 von Alexander von Zemlinsky. Nach dem Vorbild von Mahlers »Lied von der Erde« als Liederzyklus für zwei Singstimmen und großes Orchester angelegt, wurde dieses Werk zu einem glühend leidenschaftlichen Abgesang auf die musikalische Romantik.

11.03 Uhr

Die Solisten: Julia Kleiter und (im letzten Moment eingesprungen!) Adrian Eröd.

Informationen zur »Lyrischen Symphonie« im Archiv der SINKOTHEK

Kammermusik

Jerusalem Quartett, live

20.05 Uhr

In Bad Tölz hat der Bayerische Rundfunk im Jänner einen Abend des Jerusalem Quartet aufgezeichnet, in dem das Ensemble Werke von Schostakowitsch und Beethoven miteinander konfrontiert hat:

Schostakowitsch: Streichquartett c-Moll, op. 110

Beethoven: Streichquartett Es-Dur, op. 127

Beides sind Späterwerke von höchst intimem Gehalt.

Mehr zu Schostakowitsch im SINKOTHEK-ARCHIV

Kammermusik

Musik von Pfitzner zu Entdecken

Im Gläsernen Saal hat der ORF einen spannend programmierten Kammermusik-Abend aufgezeichnet.

Das 2016 gegründete Javus Quartett, gebildet aus Studenten der Wiener Musik-Universität und Freunde musizierten Werke von Bach, Brahms und nach der Pause das selten gespielte, groß angelegte Klavierquintett in C-Dur von Hans Pfitzner. Der Richard-Strauss-Zeitgenosse führt ein Schattendasein in den Konzertprogrammen, galt zu seiner Zeit aber als einer der bedeutendsten deutschen Komponisten, der – wie Strauss – die Spätromantik in die »modernen« Zeiten herübergerettet hat. Originell sind immer wieder Pfitzners architektonische Konzepte, mit denen er die klassischen Formen neu belebt.

Anmerkungen zu Pfitzners Musik im SINKOTHEK-ARCHIV.

Dominique Meyer

Die "Scala" für die ganze Familie Gesprächsserie. Dominique Meyer — seit zwei Jahren für die Geschicke der Mailänder Scala verantwortlich — über die Chancen, Menschen von Kindesbeinen an für Oper zu begeistern.

Hat die Oper Zukunft? Die Frage habe ich kürzlich einigen lang dienenden Opernintendanten gestellt und darauf höchst unterschiedliche, durchwegs aber zuversichtliche Antworten erhalten. Am zuversichtlichsten gab sich im Gespräch Dominique Meyer, ein Jahrzehnt lang Direktor der Wiener Staatsoper und seit dem Frühjahr des Jahres 2020 Intendant der Mailänder Scala. "Da bin ich auf einen fahrenden Zug aufgesprungen", sagt er im Rückblick. Wechselte er doch schon einige Wochen vor Ablauf seiner Wiener Zeit in Italiens wichtigstes Opernhaus, das Alexander Pereira frühzeitig in Richtung F...

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