Schubert, der echte Wiener unter den Klassikern, der ganz und gar schon zur Romantik gehört – lange Zeit zum Biedermeier-Idylliker verklärt, entdeckt man in seiner Musik, wenn man genau zuhört, radikale Seelenanalysen. Nicht nur in den Hunderten von Liedern, die er komponiert hat.
Opernpremieren, denkwürdige Konzerte, Entdeckungen, Abschiede. Von Carlos Kleibers Neujahrskonzerten über Christa Ludwigs letzte »Winterreise« zu wild umstrittenen Opern-Inszenierungen in Wien oder bei den großen Festspielen.
1968 geboren, pflegt der schweizerische Komponist und Kontrabassist Richard Dubugnon einen farbenprächtigen Stil, inspiriert von den klanglichen Ursprüngen des Impressionismus und der in zahllosen Experimenten entwickelten Orchestertechnik der musikalischen Moderne. Für den Hörer bedeuten die Werke Dubugnons ein abenteuerliches Erlebnis voll Überraschungen - im Stil eines tönenden »Fantastischen Realismus« üppigster Farbigkeit.
2017 erschien auf dem Label Naxos eine Aufnahme einiger der »Tarotkarten für Orchester«, Dubugnons erfolgreichstes Orchesterwerk, »Arcanes Symphoniques«, vom britischen »Guardian« mit den Worten kommentiert
Die Freude an den überwältigenden Klangmöglichkeiten eines Orchesters ist hier durchwegs offenkundig.
The Guardian, 2017
Geboren 1968 in Lausanne, begann si...
Der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker hat es geschafft, international auch als Solist begehrt zu sein. Auf der Onlineplattform der Berliner Philharmoniker (digitalconcerthall.de) findet sich der Livemitschnitte einer fantastischen Aufführung des Oboenkonzerts von Richard Strauss, wobei ihm seine Kollegen unter Christian Thielemanns behutsamer Führung einen zauberisch-schönen Klangteppich bereiteten. Das Strauss-Konzert hat Mayer mit den Bamberger Symphoniker unter Jakob Hrůša auch für CD eingespielt. (DG)