Schlagwort-Archiv: staatsoper

Drei Opernhäuser, kein Profil

Die Verträge der amtierenden Direktoren von Staats- und Volksoper sind bis 2030 bzw. 2032 verlängert worden. Was heißt das für die Zukunft der einst blühenden Opernstadt Wien? SCHWINDENDE REPERTOIRE-VIELFALT – MANGELNDE KOORDINATION – REGIETHEATER-DOMINANZ …

APERÇU

Wie immer kurz vor dem Aufbruch in den Urlaub wurde eine wichtige Entscheidung bek...

FÜR SINKOTHEK-ABONNENTEN

zum Weiterlesen, bitte anmelden

Wie wir die Oper vorsätzlich ruinieren

»Lohengrin« an der Wiener Staatsoper: Von Christian Thielemann brillant dirigiert in einer – abgesehen von der furiosen Ortrud der Anja Kampe – mittelprächtig blassen Sängerbesetzung; und in scheußlichen Dekors von Anna Viebrock – die Besetzungen können künftig wechseln, den Gralsritter, der aus der Kanalisation kommt, haben wir jetzt viele Jahre l...

FÜR SINKOTHEK-ABONNENTEN

zum Weiterlesen, bitte anmelden

Was die Staatsoper schafft…

Im Operntermin von Ö1 am Samstag Abend steht Rossinis »Wilhelm Tell« auf dem Programm, live in der Staatsoper mitgeschnitten – eines von jenen heiklen Werken, die zwar nicht ohne Umbesetzungen, aber immerhin im Spielplan gehalten werden konnten. Manch anderes fällt ja in jüngster Zeit einfach aus, ohne daß die Kulturpolitik sich darum scheren würde...

FÜR SINKOTHEK-ABONNENTEN

zum Weiterlesen, bitte anmelden

Zum Tod von Hans Helm

Der Bariton, der viele Jahrzehnte im Ensemble der Wiener Staatsoper wirkte, starb am 23. Dezember im 90. Lebensjahr.

Mit Edita Gruberova in Donizettis »Don Pasquale«, 1977, auf Bundesländer-Tournee.

Er gehört für viele Jahre zum Ensemble der Wiener Staatsoper – in jenen Jahren, in denen der Ensemblegeist des Hauses noch ganz selbstverständlich spürbar war. Helm war da. In den 70ern schaute der Kenner am Beginn des zweiten Akts des »Rosenkavalier« nur dann auf den Programmzettel, wenn sich der Vorhang hob und nicht Hans Helm auf der Bühne stand. Den Herrn von Faninal hat er 69 Mal gesungen. Es war seine Partie wie etwa auch der Sprecher in d...

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

Die neue »Turandot«

Wiener Staatsoper: Premiere am 7. Dezember 2023Claus Guth – Marco Armiliato; Asmik Grigorian, Jonas Kaufmann

Asmik Grigorian könnte die Turandot unserer Tage sein. An der Seite des recht blässlichen Jonas Kaufmann durfte sie freilich nur in einem Zweipersonenstück zu Puccinis Musik agieren. Die Oper bleibt unsichtbar.

Die Dokumentenfälschungen ...

 

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

Wien gegen Mailand?

APERÇU

Am Tag des Hl. Ambrosius eröffnet seit Menschengedenken die Mailänder Scala ihre Saison. Erstmals durchbrach die Staatsoper das ungeschriebene Gesetz und setzte am selben Abend eine Premiere an. Notizen zu einem „Opernduell“, das keines war.

Eine Premiere in der Wiener Staatsoper am 7. Dezember? Gewiß: Asmik Grigorian als Turandot, das s...

FÜR SINKOTHEK-ABONNENTEN

zum Weiterlesen, bitte anmelden

Franz Bartolomey

1946-2023 Franz Bartolomey, der langjährige Solo-Cellist der Wiener Philharmoniker, ist am 1. Dezember völlig überraschend gestorben. »Sein musikalisches Wirken im Orchester wie auch in der Kammermusik hat das Kulturleben Wiens maßgeblich bereichert«, meinte Orchestervorstand Daniel Froschauer.

So kannten ihn die Musikfreunde in aller Welt: Gut gelaunt und für musikalische Abenteuer immer zu haben. Franz Bartolomey bei seinem alpinen Konzert im Jahr 2021.

»Geborener« Philharmoniker Bartolomey war sozusagen geborener Philharmoniker. Sein Großvater František stammte aus Prag und war noch vom Komponisten-Direktor Gustav Mahler als Klarinet...

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

Thielemann schreibt Interpretations-Geschichte

»DIE FRAU OHNE SCHATTEN«, OKTOBER 2023

Elsa van den Heever und Tanja A. Baumgartner in der ersten Szene (Pöhn)

Der Dirigent kehrte anläßlich der Wiederaufnahme von Strauss’ „Frau ohne Schatten“ umjubelt in die Staatsoper zurück – und wurde im Beisein dreier Direktoren Ehrenmitglied des Hauses. Das kommt nicht alle Tage vor: der Staatsoperndirekto...

 

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

»Daphne« wiederaufgenommen

Hanna -Elisabeth Müller als Daphne (© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn)

Die Wiener Staatsoper bietet heuer einen Richard-Strauss-Zyklus – und hat ihn mit einer der heikelsten Herausforderungen gestartet: »Daphne«. Auch wenn das Werk einige der schönsten Passagen aus dem Spätwerk dieses Komponisten enthält, gehört es nicht zu seinen viel gespielte...

 

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

Netrebko als Tosca

Anna Netrebko bewahrt ihre Ruhe im Sturm Staatsoper. Am Abend vor der Premiere einer aufwendigen Erstaufführung streamte das Haus am Ring auch noch Puccinis "Tosca" - mit der Diva als Diva. Die Netrebko als Tosca - das war im Vorjahr, als es noch eine regelrechte Eröffnung der Saison in Mailand gab, ein international viel beachtetes Rollendebüt am ...

 

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN