Schlagwort-Archiv: Pausentratsch Konzert
Salzburg zaudert
MEINUNG Salzburg leidet an Zögern und Zaudern
Dass hierzulande jemals Posten im Kulturleben nach parteipolitischen Erwägungen besetzt wurden, ist doch gewiss ein Gerücht, oder? Jedenfalls war man geradezu erschrocken über die Geschwindigkeit, mit der unmittelbar nach der Salzburger Landtagswahl und der damit verbundenen Umfärbung eines Kuratoriums...
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Wiener Kulturpolitik
MEINUNG Gluck, gluck . . . und mir san mir
Die Bombe ist geplatzt. Nicht einmal zwei Tage nachdem an dieser Stelle vor den möglichen Auswirkungen der Zögerlichkeit der Wiener Kulturpolitik gewarnt wurde, verkündete Staatsopernchef Ioan Holender das Aus für eines der ehrgeizigsten Projekte: Der Zyklus von vier Gluck-Opern, vereinbart zwischen Festw...
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Thielemann 2003
Exklusiv-Gespräch mit Christian Thielemann Die süßen Früchte einer Ochsentour Wann man nicht dirigieren soll, wie Beethovens Neunte funktioniert, warum die Philharmoniker so gut sind und wie man Zuhörer betrügt.
Er ist wieder ganz agil und versteht die Aufregung, die seine Absage zweier Wiener "Tristan"-Vorstellungen im September verursacht hat, nicht wirklich: "Ich glaube doch", sagt er, "dass man nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht hat, zu sagen, wenn es einem nicht gut geht. Wer erschöpft ist, kann ja keine gute Leistung erbringen." Keine Frage, das Wiener Publikum erwartet sich von Thielemann die allerbesten Leistungen. Es stürmt auch an diesem Wochenende die Aufführungen von Beethovens Neunter, die zum 90. Jahrestag der Eröffnung des Konzerthauses stattfinden. Die Sitzplät...
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Ioan Holender bleibt
STAATSOPER zum Kommentar Der »ewige Holender« Wiens Opernchef bleibt bis 2010 und wird so längst dienender Direktor aller Zeiten Ioan Holender könnte bis zu seinem 75. Geburtstag die Weichen für die Opern-Zukunft nach musikalischen Gesichtspunkten stellen.
»Holender bleibt bis 2002«, sang ein Mitglied des Wiener Opernensembles seinerzeit auf die M...
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100 Stunden Ruzicka
Die neue Festspiel-Ära Mit so vielen höchst unterschiedlichen Erwartungen war noch kein neuer Salzburger Festspielchef konfrontiert. Peter Ruzicka trat sein Amt in einer prekären Situation an. Zum einen waren da die Journalistenstimmen in der Stadt selbst und in Deutschland, die auch nach zehn Jahren fortschreitender künstlerischer Erosion in Durc...
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Abbados Amtsübergabe
In Wien übernahm Simon Rattle den Taktstock für die Berliner Philharmoniker Wien und Berlin, das ist eine alte, aus Kaisers Zeiten datierende Rivalität. In jeder Hinsicht ist diese überholt. Nur in Orchesterfragen nicht ganz. In Wien beobachtet man die Berliner Philharmoniker mit Argusaugen - oder besser mit äußester hellhörigkeit. In Berlin die Wi...
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Fedosejew, gesegnet
APERÇU
Ein kirchlicher Orden zum Orchesterjubiläum Wladimir Fedosejew dirigierte in Moskau drei Konzerte zum Jubiläum seines Tschaikowsky-Orchesters. Das Oberhaupt der Orthodoxie, Patriarch Alexi II., segnete die Musiker.
Für die Besucher des zweiten der Festkonzerte anläßlich des 70. Jahrestages der Gründung des Moskauer Rundfunkorchesters war e...
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Theater an der Wien
Die unendliche Geschichte eines Theaterskandals Die altehrwürdige Bühne ist wieder im Gerede. Nicht das erste Mal. Kenner befürchten, es wird auch nicht das letzte Mal sein.
Die erste Reaktion war verhaltener Jubel: Endlich, so meinten Wiener Musikfreunde, sei die Diskussion über die mißbräuchliche Verwendung des traditionsreichen Theaters an der ...
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Theater an der Wien
Rettung oder Supergau? Wiener Musiktheater im Rollenwechselspiel Das Theater an der Wien soll die neue Heimstätte der Wiener Volksoper werden. Das hat zumindest Kulturstadtrat Marboe dieser Tage vorgeschlagen. Was eine Häuser-Rochade für das Wiener Kulturleben bedeutet. Eine kritische Betrachtung.
Einen Tausch von Volksoper und Theater an der Wien...
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