Wien im Exil

Am 25. September musizierten die Tonkünstler unter Jakob Lehmann im Brucknerhaus Linz im Rahmen des „Internationalen Brucknerfestes“ Werke von österreichischen Komponisten, die 1938 ins Exil getrieben wurden: Erich Wolfgang Korngold spritzige „Baby-Serenade“, eines der amüsantesten Stücke jener Epoche, Karl Weigl: Tänze aus Wien, ein echtes Heimwehwerk aus der amerikanischen Emigration und, nicht minder heimatverbunden die Vierte Symphonie von Egon Wellesz, die den Untertitel „Austriaca“ führt. Dazu das Klavierkonzert op. 25 von Viktor Ullmann, eines jener deutschsprachigen Tschechen , die im Konzentrationslager ums Leben kamen. Entdeckungen allesamt!

HÖREN

Ö1 sendet den Mitschnitt um 19.30 Uhr