Archiv der Kategorie: Werke

Schuberts Streichquintett

Quintett in C-Dur für zwei Violinen, Bratsche und zwei Violoncelli Franz Schubert (1828) Das Quintett für zwei Violinen, Bratsche und zwei Violoncelli aus dem letzten Lebensjahr Franz Schuberts gehört zu den ungeuerlichsten Hörerfahrungen, die in Musikfreund machen kann, wenn er bereit ist, sich eine knappe Stunde lang in die Hand des musikalischen...

weiterlesen für  SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Der Schauspieldirektor

Wolfgang A. MozartLibretto: Johann Gottlieb Stephanie d. J.

7. Februar 1786, Orangerie des Schlosses Schönbrunn.

Frank, Schauspieldirektor (Schauspieler) – Madame Herz, Sängerin (Sopran) – Mademoiselle Silberklang, Sängerin (Sopran) – Monsieur Vogelsang, Sänger (Tenor) – Buff, Schauspieler (Baß) – Eiler, ein Bankier (Schauspieler) – Herz, Schauspieler (Schauspieler) – Madame Pfeil, Madame Krone, Madame Vogelsang, Schauspielerinnen (Schauspielerinnen)

Was die Wiener Zeitung am 8. Februar 1786, vermeldet, ist ein auch im theaterverwöhnten Wien äußerst ungewöhnliches Bühnenereignis von historischer Dimension:

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Carl Maria von Weber

1786 - 1826 Als Meister des »Freischütz « ist er unsterblich geworden. Aber Carl Maria von Weber war in vielerlei Hinsicht ein bahnbrechender Komponist - und einer der ersten, ebenso bahnbrechenden Interpreten - als virtuoser Pianist; und als der erste Dirigent der Aufführungsgeschichte, der je einen Taktstock benutzt hat.

Was Klarinettisten wisse...

weiterlesen für  SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Webers Sonaten

Carl Maria von Weber Die Klaviersonaten Der »Freischütz«-Komponist war auch einer der bedeutenden Pianisten seiner Zeit - er steht als Bindeglied zwischen der Wiener Klassik und dem romantischen Virtuosentum und nimmt in manchem die Satztechnik eines Franz Liszt voraus. Formal nutzt er seine »Brückenfunktion« zur Belebung der Sonatenform - einersei...

weiterlesen für  SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Webers »Konzertstück«

Konzertstück f-Moll op. 79 Carl Maria von Weber Das Konzerstück in f-Moll von Carl Maria von Weber ist eigentlich der Idealtyp des romantischen Klavierkonzerts. In einem großen Bogen gearbeitet, aber - wie beispielsweise Schuberts »Wandererfantasie« - in vier »Sätze« gegliedert, die deutlich voneinander geschieden sind.

Larghetto affettuoso Alle...

weiterlesen für  SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Sonate c-Moll op. 10/1

1796/97 Allegro molto e con brio - Adagio molto - Finale. Prestissimo Bei mir werden binnen 6 Wochen 3 sehr schöne Claviersonaten von Herrn Ludwig van Beethoven herauskommen … Am 7. Juli 1798 erschien in der „Wiener Zeitung“ eine Subskriptionseinladung des Verlegers Joseph Eder: Zwei Monate später erscheint die Erstausgabe unter dem Titel

Trois So...

weiterlesen für  SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Il re pastore

Wolfgang A. MozartLibretto: Pietro Metastasio

Uraufführung: 23. April 1775 im erzbischöflichen Palast, Salzburg

HINTERGRÜNDE

Alessandro (Alexander, König von Mazedonien, Tenor) – Aminta, Hirte, Geliebter der Elisa (Sopran) – Elisa, phönizische Nymphe (Sopran) – Tamiri, Tochter des Tyrannen Strato (Sopran) – Agenore, Edelmann aus Sidon, Geliebter der Tamiri (Tenor)

Alexander der Große und sein Vertrauter Agenor sind auf der Suche nach dem rechtmäßigen Herrscher des von Alexanders Truppen eroberten Sidon.Dieser, so sagt man, lebe unerkannt unter einfachen Bürgern. Inkognito treffen Alexander und Agenor auf den Hirten Amintas.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

La finta giardiniera

Wolfgang A. MozartLibretto: Pietro Metastasio

Uraufführung: 13. 1. 1775 München, Salvatortheater.

Don Anchise, Podestà (Bürgermeister) von Lagonero, verliebt in Sandrina (Tenor) – Marchesa Violante Onesti, Geliebte des Grafen Belfiore, als Gärtnerin unter dem Namen Sandrina (Sopran) – Graf Belfiore, früher der Geliebte von Violante, jetzt von Arminda (Tenor) – Arminda, vornehme Mailänderin, Nichte des Podestà, früher die Geliebte des Cavaliere Ramiro, jetzt Verlobte des Grafen Belfiore (Sopran) – Cavaliere Ramiro, Geliebter der Arminda, von ihr verlassen (Sopran) – Serpetta, Kammerzofe des Podestà (Sopran) – Roberto, Diener der Marchesa, als Gärtner unter dem Namen Nardo (Baß).

Ein feines Gespinst aus Liebesbeziehungen knüpft alle handelnden Personen aneinander. Verhinderte, ehemalige, unerfüllte Amouren, rettungslos ineinander verstrickt bereits, wenn der Vorhang sich öffnet. Vor kurzem hat der Podestà Don Anchise Sandrina und deren Cousin Nardo als Gärtner eingestellt. Nun ist er über beide Ohren in Sandrina verliebt. Doch die erwidert die Gefühle ihres Herrn nicht, erhört ihn ebensowenig wie Serpetta den Gärtner Nardo. Denn auch Serpetta ist verliebt, jedoch in Don Anchise.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Il sogno di Scipione

Scipio (Tenor) – Costanza (Sopran) – Fortuna (Sopran)

Der Feldherr Scipio liegt in tiefem Schlaf in seinem Palast. Im Traum erscheinen ihm die Göttinnen Costanza und Fortuna und befehlen ihm, sich zu einer von ihnen zu bekennen. Scipio erbittet Bedenkzeit. Man führt ihn in den Himmelstempel, wo er seine Ahnen befragt. Im Chor der Helden erheben sich die Stimmen von Publius, der die Tugend besingt und Emilio, der über die Eitelkeit des Erdendaseins philosophiert. Die Bitte Scipios, sich ihnen anschließen zu dürfen, wird verwehrt: Er müsse sich die Aufnahme in den himmlischen Kreis erst verdienen. Rat im Streit zwischen Costanza und Fortuna muß er selbst suchen. Scipio erwählt Costanza, was Fortuna in Rage bringt. Ihrem Zürnen zum Trotz kehrt der Feldherr zur Erde zurück, entschlossen, seiner erwählten Schutzgöttin treu zu bleiben.

Hintergründe

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Ascanio in Alba

Festa teatrale in zwei TeilenLibretto: Giuseppe PartiniUraufführung: 17. Oktober 1771 Mailand, Teatro Regio Ducal.

Venus (Sopran) – Ascanius, ihr Sohn (Mezzosopran) – Silvia, Nymphe aus dem Geschlecht des Herkules (Sopran) – Acestes, Priester (Tenor) – Faunus, ein Hirt (Sopran)

Ascanio übernimmt von seiner Mutter Venus die Herrschergewalt über Alba, jene lieblichen Gefilde, in denen Venus einst ihre glücklichen Tage mit Aeneas verbrachte, dem Vater des Ascanio. Silvia, die Braut des Ascanio, soll Prüfungen unterzogen werden. Sie muß ihre Treue und Tugendhaftigkeit unter Beweis stellen. Um sie für ihren Sohn einzunehmen, zaubert Venus das Bild Ascanios in die Träume der Nymphe. Silvia gesteht dem Priester Acestes, den schönen Unbekannten zu lieben, der ihr erschienen sei.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN