Kategoriearchiv: SinkoCHARTS
»Der Rosenkavalier«

Aufnahmen, die man gehört haben sollte





In unserer Sammlung findet sich der große Querschnitt unter Robert Heger von 1933 – mit Interpreten, die Hugo von Hofmannsthalt und Richard Strauss als Idealbesetzungen empfunden haben: Lotte Lehmann als Marschalling und Richard Mayr als Ochs. Außerdem eine von Strauss-Adlatus Clemens Krauss noch zu Lebzeiten des Komponisten einstudierte Aufnahme aus München, 1942, die man gehört haben muß, wenn man wissen möchte, wie wortdeutlich man Hofmannsthals Text artikulieren kann! Ein Dokument von der legendären Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, 1955, unter der Leitung des Publikumslieblings Hans Knappertsbusch und ebenso legendäre Studioproduktionen unter Herbert von Karajan und Karl Böhm…
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Maria CEBOTARI
1910 - 1949 Ein grausames Schicksal hat diese Künstlerin 39-jährig aus dem Leben gerissen. Sie war eine der großen Ausnahmeerscheinungen der Opernwelt um die Mitte des XX. Jahrhunderts. Die leuchtend helle, schöne Sopranstimme taugte für lyrische Partien ebenso wie sie hochdramatischen Anforderungen standhielt, etwa Puccinis Turandot oder Richard Strauss' Salome.
Cebotari stammte aus Kischinew und lebte in Wien. Sie war russischer Abstammung und debütierte in Moskau kurz vor Ausbruch der Revolutionswirren als Schauspielerin.1929 wechselte sie nach einer Gesangsausbildung in Berlin auf die Opernbühne. Die Karriere der Künstlerin verlief un...
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St. Francois d‘Assise
Messiaens Mysterien-Oper Als Grundlage wählte Messiaen verschiedene Schriften des Heiligen Franziskus (Laudes, Il cantico di frate Sole) sowie historische Zeugnisse über den Heiligen (Fioretti di San Francesco).Das Libretto dichtete Messiaen selbst. Die Komposition entstand in vierjähriger Arbeit ab 1975, die Instrumentation von 1979 bis 1983.
Die Uraufführung unter Seiji Ozawas Leitung wurde als internationales Ereignis gefeiert. Die Bühnenbilder orientierten sich nach des Komponisten Wunsch an Werken von Giotto. José van Dam war der Titelheld, Christiane Eda-Pierre sang den Engel.
SALZBURGER WAGNISSE In der F...
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Unterhaltungsmusik
England nach 1900
Wladimir Sofronitsky

Einer der bedeutendsten Pianisten des XX. Jahrhunderts, behindert – wie so viele – an einer internationalen Karriere durch das Stalin-Regime in Rußland. Sofronitsky war der Schwiegersohn Alexander Skrjabins und (nicht deshalb) dessen wichtigster Interpret – die Aufnahmen, die von Sofronitskys Skrjabin-Spiel erhalten sind, gehören abgesehen von seiner diesbezüglichen stilistischen Kompetenz und der makellosen pianistischen Technik zu den intensivsten Hörerlebnissen, die ein Musikfreund machen kann – Ausdruck pur, fanatischer Wille zur Durchdringung des oft rätselhaften Klang-Dickichts.
Vor allem: Man sollte seine Liveaufnahmen vorziehen, denn das Motto des Pianisten lautete:
»Mikrophon ein – Seele aus« …
Er haßte es, aufgenommen zu werden.
Obwohl er einige seiner Studioeinspielungen, die er für das russische Melodia-Label machen durfte, mochte – allen voran die bei aller faszinierenden pianistischen Kontrolle wirklich leidenschaftliche Wiedergabe von Skrjabins Spätwerk »Vers la flamme« …
Mallwitz dirigiert Weill
Die Dirigentin »debütiert« auf Deutsche Grammophon
Die Dirigentin zelebriert ihr Debüt bei der Deutschen Grammophon mit einem bemerkenswerten Album: Beide Symphonien von Kurt Weill, kombiniert mit den »Sieben Todsünden« mit Katharina Mehrling als Diseuse in der Doppelrolle von »Anna und Anna«.
Die vielschichtige »Moderne«
XX. Jahrhundert
Das aufregende XX. Jahrhundert Die musikalische Moderne hat in ihren so unterschiedlichen Ausprägungen viel mehr lebensfähige Musiktheaterwerke hervorgebracht als der Musikfreund auf den ersten Blick glauben möchte. Wir müssen hier nicht über kühne avantgardistische Experimente verhandeln, nicht über Stockhausens ehrgeizigen »Licht«-Zyklus oder auch Bernd Alois Zimmermanns experimentell-anspruchsvolle »Soldaten«. Es genügt sich die Liste jener Komponisten zu vergegenwärtigen, von denen man annehmen darf, daß sich die Opernhäuser auch weiterhin mit ziemlicher Sicherheit mit ihren Werken beschäftigen werden. So betrachtet, entpuppt sich das XX...
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